Savahra

Eine Nacht voller Chaos

Auf dem Weg Richtung süden unterhielt sich die Gruppe nicht großartig. Gail verschwand plötzlich in den Ring ohne Vorwarnung. Am späten Nachmittag kam die Gruppe an einer Gabelung vorbei, die zu einem Dorf führte an der sie zwei Männer nach dem nächsten Dorf fragten. Ein halbe Tagesreise weiter. Kurz danach fing an der Kompass zu spinnen. Er zeigte in keine Richtung mehr, er drehte sich die ganze Zeit. Sie warteten ab, bis der Kompass sich beruhigte, aber dies geschah nicht. Sichtbar angepisst von dieser Situation stritt die Gruppe sich fast und sie gingen zum Dorf an der Gabelung um da die Nacht zu verweilen. Die Bürger wirkten etwas skeptisch gegenüber der Gruppe, lies sie aber im Dorf verweilen. Sie nahmen sich je ein Zimmer und gingen zu Bett.
Mitten in der Nacht wachten alle von Schreien und Kampfeslärm auf. Das Dorf wurde anscheinend überfallen. Alle packten ihre Sachen und wollten zu Kutsche umd zu fahren. Sylas war der erste. Er sah wie ein Ork aus der Kutsche sprang. Mit zwei Rucksäcken. Sylas stürmte auf ihn zu und kämpfte gegen ihn. der Rest der Gruppe kam auch aus der Taverne. Es standen eine Menge Orks vor der Taverne und griff die Gruppe an. Es war ein langer Kampf, aber alle Orks wurden getötet, ohne eigene Verluste. In der Ferne waren zwei Personen auf Pferden zu sehen, die die Orks sammelten und zum Rückzug ansetzen. Die zwei Personen waren vorher beim Felsen zu sehen.

Nachdem alle Orks verschwanden, schauten sich die Dorfwachen die Leichen an. Sylas tat dies ebenfalls. Als eine Dorfwache Sylas darauf ansprach, ob er was damit zu tun hat, wurde Sylas wütend und provozierte die Dorfwache. Dies lies die Dorfwache sich nicht gefallen und holte zwei weitere Dorfwachen herbei. Unbeeindruckt davon ging Sylas der Dorfwache entgegen und provizierte ihn weiter. Daraufhin ließ die Dorfwache Sylas festnehmen. Sylas wehrte sich und verwandelte sich in ein Tiger.  Morgana und Azzargh versuchten die Dorfwachen zu beruhigen, aber der Tiger fing an eine Dorfwache zu beißen. Daraufhin stichen die Dorfwachen ihre Schwerter in den Tiger und töteten Sylas. Dante kam mit der Kutsche angerauscht und versuchte die Dorfwachen zu überfahren, doch die wichen aus. Morgana wirkte schnell ihren Schlafzauber auf alle Dorfwachen und sie schliefen ein. Die Gruppe nahm Sylas auf und ritten mit der Kutsche schnell aus dem Dorf, gefolgt von den Wachen die sie von Lancelyn bekommen hatten.

Als sie aus dem Dorf waren und an der Gabelung standen schaute sich Sighvat um. Er dachte nur daran wie er Sylas jetzt noch helfen konnte. In der Ferne sah er etwas aufleuchten. Er schaute genauer und sah, wie einer der Orkanführer sich über eine Gestalt beugte, ein Licht aufleuchte und die Gestalt aufstand. Er sagte der Gruppe sie müsse unbedingt dahin, vielleicht kann Sylas wiederbelebt werden. Sie gingen da hin und sachen die zwei Personen von der Gabelung. über 10 Orks umkreiste die Gruppe. Der Anführer hatte kurze braune Haare und ein selbstfälliges Grinsen im Gesicht. Die Gruppe fragte ihn, ob er Sylas wiederbeleben könnte. Der Anführer wollte dafür im Gegenzug alle das Gold der Gruppe. Er erzählte er bräuchte es für eine Schriftrolle, die 20.000 Gold kostet, die die Zeit anhalten könnte. Wiederwillig gab die Gruppe ihm 16.000 Gold die sie von Saho übrig hatten. Das ging besonders Azzargh gegen den Strich. Der selbstgefällige Kerl belebte Sylas wieder, unter der Voraussetzung, das in einer Woche die Gruppe die Schriftrolle hier hin bringt oder die restlichen 4.000 Gold. Außerdem wollte er noch die Kutsche haben. Die Gruppe ging zur Kutsche um ihre Rucksäcke da raus zu holen. 5 Orks waren gerade dabei die Kutsche zu führen. Da der Anführer mit den anderen Orks weiter weg waren und schon gingen, beschloss Azzargh die Orks schnell zu töten, weil er ihnen nicht auch noch die Kutsche überlassen konnte. Schnell waren die überraschten Orks besiegt. Dante nachm die Zügel in die Hand und führte die Kutsche Richtung süden, wo die anderen Orks lang gingen. Er ritt vom Weg ab um einen Bogen um die Orks zu fahren, aber die Kutsche brach nach paar hundert Metern zusammen. Die anderen Orks haben sie mittlerweile bemerkt und rannte in die Richtung der Gruppe. alle verließen die Kutsche. Dante Azzargh nahmen ein Pferd, Morgana und Henry das andere und Sylas verwandelte sich wieder in eine Tiger und nahm Sighvat auf den Rücken. Die Wachen der Gruppe zog schnell den Brustpanzer aus, sagten der Gruppe dass sie in Imysthral auf sie warten und rannten los. Die Gruppe ritt weiter Richtung süden, die Orks verfolgten sie nicht weiter. Nach paar Stunden hielten sie in der nähe des Weges in einem kleinen Stück Wald und schliefen dort. Niemand war gut aufeinander zu sprechen und alle waren sehr unzufrieden mit dem was passiert war.

View
Auf Gehts

In Sahos Hand war ein Brief, den die Gruppe durchlas. Dante und Sylas durchuchten das Häsuchen an dem Saho lehnte, fanden jedoch nichts von belangen. Lancelyn beobachtete die Gruppe und redete mit denen. Er war nicht so aufgebracht und Temperamentvoll wie sonst. Er bot der Gruppe die versprochenen Männer und das Gold an, welches Saho im Brief nannte, gab denen noch einen Ring, auf den die Gruppe unbedingt aufpassen sollte und ging. Kurz nachdem er weg ging leuchtete der Ring auf und es kam ein dürrer Halbelf mit einem vieramrigen Wesen, das irgendwo einem Affen ähnelte. Er stellte sich als Gail vor und erzählte, das er aus dem Ring kommt und zwischen dem Ring und dieser Welt wechselt. Er schien auch irgnedwie von Zeidans Zauber betroffen zu sein. Als die Gruppe in das Schloss gingen kam ihnen Upiläus entgegen. Er warnte die Gruppe noch, dass durch den Zauber die Lebensenergie der Gruppe miteinander verbunden ist, und wenn zu viele von ihnen sterben, alle sterben werden. Nach der Nachricht bereiteten sich alle für die Reise vor, dem Kompass zu folgen. Dante versammelte Sylas und Gail um im Schloss noch nach Hinweisen zu suchen. Dante verkleidete sich als Lancelyn um in Sahos Zimmer nach hinweisen zu suchen. Er fand einen geheimen Gang, der raus führte, jedoch erlaubte es ihm der Zauber nicht weiter zu gehen.

Alle versammelten sich am Mittag vorm Schloss. 5 Wachen standen da um die Gruppe zu begleiten und ein Kutscher, der die Gruppe durch die Stadt kutschiert. Sie hielten erst bei Morganas Haus. Dort holten sie Herny ab, Morganas Bediensteter, der einen großen Rucksack für sie trug. Danach hielten sie noch kurz beim Hafen und wollte weiter aus der Stadt Richtung süden. Der Kutscher wollte sie schon alle rauslassen, da bezierte Morgana mit schmeichelnden Worten den Kutscher, die Kutsche für 800 Gold der Gruppe zu überlassen. Mit der Kutsche reiste die Gruppe Richtung süden.

View
Fest mit Überraschung

Es trafen sich alle im Garten der Adelsfamilie Mystrahl, um sich die Überraschung anzuschauen, die sich als ein neues seltenes Tier namens Mokele-Mbembe herausstellte. Um die 30 Gäste nahmen an dem Fest teil. Alle tranken und aßen. Als es später wurde, und einige Gäste das Fest verließen, tauchte aus dem nichts ein angsteinflößendes Wesen auf. Menschlich von der Form, jedoch fehlten ihm die Lippen, seine Nase gleichte mehr die eines Orks, seine Ohren waren Spitz, seine Haut blass, die kleinen Augen leuchteten rötlich tief in den Augenhöhlen. Alle verstummten. Niemand sagte mehr was. Die Präsenz des Wesen ließ alle verstummen. Er sprach zu Saho. Er sprach von einem Pakt, den sie beide hatten, dass er den Menschen ausliefern muss. Doch Saho sagte nichts. Das Wesen überlegte sich eine Strafe. Es stieg in die Luft, ließ sein Amulett schweben und aus den Leute im Garten, die da wären Sieghvad, Dante, Morgana, Azzargh, SilasSaho, Hendrickson und seine Frau, schien Energie zum Amulett zu fließen. Kurz nachdem die Energie sich sammelte, wirbelte es umher und die Energie floß zurück zu den Leuten. Das Wesen verabschiedete sich mit den Worten, die Gruppe müsste jetzt zusammenbleiben und haben keine andere Wahl als sich besser kennenzulernen. Er verschwand in Rauch und flog davon.

Niemand wusste so recht was er sagen sollte. Saho versuchte alle zu beruhigen, Hendrickson war jedoch total empört und ging nach einer kurzen Empörungsrede mit seiner Frau nach Hause. Die anderen wollten Saho gerade fragen was los ist, da hörten alle ein Schrei. Vom Garten gingen sie zum Schlosseingang und sahen da die leiche von Hendrickson und seiner Frau. Der Lehrmeister der Abschwörungsakademie, Upiläus,  schaute sich die Leichen und alle Personen an. Er legte den Leuten nahe, sich nicht zu weit voneinader zu entfernen und die Nacht im Schloss zu verbringen. In der Zeit holt er sich Rat von seinem Cousin. Kurz danach hörten sie Gebrüll aus dem Garten. Sie gingen dahin und sahen wie die Teufelsaffen am Gehege des Mokele-Mbembe rüttelten. Die Gruppe griff die Affen an und stoppten sie. Einer der Affen starb dabei. Danach verbrachten alle die Nacht im Schloss. Alle verlangten Erklärungen aber Saho konnte nicht weiterhelfen. Er stritt ab einen Pakt mit so einem Wesen zu haben.

Am nächsten Tag bleiben alle im Schloss. Der Cousin von Upiläus kam vorbei und erklärte, was mit allen ist. Sie wurden durch eine mächtige Kraft einander gebunden. Sie dürften sich nicht zu weit voneinander entfernen, sonst würden sie sterben. Er hatte jedoch kein Mittel gegen diese Macht. Er hätte aber die Möglichkeit, einen Gegenstand bereitzustellen, der in die Richtung zeigt, von wo die Quelle der Macht kommt. Mithilfe der Quelle, könnte man alles rückgängig machen. Die Quelle müsste das Amulett sein. Danach verabschiedete sich der Cousin, um mit seiner Familie abzusprechen, den Gegenstand bereitzustellen.
Gegen Abend hatte Sighvard seinen letzten Kollosseumskampf. Um den Schein zu waren, dass alles gut ist, beschloss Saho mit allen zum Kampf zu gehen und Sighvard dort kämpfen zu lassen. Sighvard kämpfte gegen seinen größten Rivalen, der Wilde Barbar. Als der Kampf anfing, sprang der Ork Barbar Sighvard entgegen und Haute mit seinem Schwert zu. Sighvard machte einen Seitenschritt und haute mit voller Kraft gegen den Kiefer des Barbaren. Dieser eine Schlag knockte ihn aus und Sighvard gewann den Kampf. Danach gingen alle zurück zum Schloss. Dort wartete Upiläus, mit seinem Cousin und einer älteren Dame. Die Dame gab der Gruppe einen Kompass. Dieser Kompass zeigt in der Hand eines Verfluchten, wo der Ursprung des Fluches liegt. In der Hand von Saho zeigte der Kompass nach süden. Upiläus und die anderen verabschiedeten sich. Sichtlich unwohl mit der Situation wusste niemand so recht was er tun sollten. Saho schlug vor morgen los zu gehen, aber er müsse nachdenken mit wievielen Leuten und wie er das ganze tun soll. Danch gingen sie zu Bett.

Am nächsten morgen hörten sie, wie Bedienstete nach Hilfe schrien. Alle wachten auf und liefen zur Quelle. Sie sahen Saho, etwas außerhalb des Schlosses, an eine Hütte gelehnt, Tot und mit einem Brief in der Hand.

 

View
Ein Altar in der Mithrilhöhle

Nachdem die Gruppe von den Hütern wieder kam, ohne Baast, da Ivan seine Hilfe beanprucht hat, gingen sie wieder in die Höhle. Chivala war etwas unwohl dabei, weil sie schon die hälfte ihrer täglichen Zauberkraft aufgebraucht hat. Aber die Neugier der Gruppe überwiegte. Sie gingen diesmal zu der Stelle, wo die Decke einstürzte und wollten den Gang weiter gehen. Auf dem Weg kamen sie an den Leichen der Derghodaimonen vorbei und an dem Raum wo sie gegen die felsenartigen Tentakelwesen gekämpft haben. Diese Wesen waren jedoch weg. Es waren Blutspuren auf dem Boden zu sehen, die so aussahen, als wären die Leichen über den Boden gezogen worden. Aber auch nur ein paar Meter, danach hörte die Blutspur auf. Kyil und Sam guckten sich den Boden genuer an und entdeckten eine andere Spur. Die Spur schien von einem schlangenartigem Wesen zu sein und war über einem Meter breit. Sie führte in den Gang zu dem die Gruppe wollte. Sie folgten den Spuren eine ganze Weile. Es ging tief nach unten und es wurde etwas wärmer. Chivala stoppte die Gruppe plötzlich. Es war wieder die Andeutung einer Falle an der Decke zu sehen. Sam und Karl schauten sich das genauer an. An der Höhlenwand rechts war eine kleine Kerbe zu sehen. Sam schnitt mit seinem Dolch in die Kerbe und die Falle löste aus. Steine fielen von oben runter. Niemand wurde getroffen, da alle genug Abstand hielten. Sie kletterten über den haufen Steine und gingen den Gang weiter. Nach kurzer Zeit tat sich dann ein Raum auf. Er sah ziemlich Sauber und Symetrisch für einen Höhlenraum aus. Die Spuren auf dem Boden zeigten auch, dass das schlangenartige Wesen sich hier viel bewegte. Am ende des Raumes waren links und rechts jeweils ein Gang. Da mehr Spuren nach rechts führten, ging die Gruppe den Gang entlang. Nach einer engen Kurve tat sich ein riesiger Raum auf. Dieser Höhlenraum war sicherlich 40 Meter lang oder länger. Und am ende des Raumes war ein Altar zu sehen. Um den Altar waren kleine Schlangenstatuen die standen, mit einem geöffneten Mund in dem ein kleines blaues Feuer brannte. Hier dem Altar war eine verzierte Wand mit Säulen zu sehen. Der Altar selbst war bestimmt an die 10 Meter breit. Außerdem hörte Chivala Geräusche vom Altar kommen. "Vielleicht sollten wir erst zurückkehren. Meine Kräfte sind leicht erschöpft." Die anderen aus der Gruppe ignorierten Chivalas Bedenken und gingen vorsichtig zum Altar. Bis auf Karl. Er kataputlierte sich mit seinen Feuerkräften direkt auf den Altar und hob einladend seine Hände "Schaut, hier ist nichts." sagte er und guckte sich nervös um. Es passierte auch nichts. Die anderen nährten sich dem Altar und schauten sich um. Es schien ein Altar zu sein auf dem Blutopfer gemacht wurden. Zwar war kein Blut zu sehen, aber es wirkte als wäre der Altar oft von Dreck sauber gewischt worden. Chivala bemerkte ziwschen den Verzierungen ein Zeichen.

Sie erkannte das Zeichen. Als sie ihre Geister studierte las sie auch eingies über Dämonenlords, da war das Zeichen zu sehen. Und zwar war dies das Zeichen der Königin der Succubi, Caizel. Dies bestärkte Chivala nur schnell hier weg zu gehen. Aber der Rest der Gruppe war zu neugierig. Sie guckten sich den Altar weiter an. Karl schnitt sich sogar in die Hand und ließ Blut auf den Altar tropfen. Als er dies Tat, bildete er sich ein wie jemand im Raum kicherte. Chivala bestand mittlerweile zu gehen und die Gruppe sammelte sich. Kurz nachdem sie ein paar Worte gewechselt haben, stiegen plötzlich Flammen um sie auf. Sie waren in einem Flammenring gefangen. Die Hitze verbrannte fing an die Haut zu verbrennen. Karl schien immun gegen die Hitze zu sein und ging durch den Flammenring und schaute sich um. Nichts war da. Kawano flog über die Flammen und landete auf der anderen Seite. Der Rest blieb im Flammenring. Als Kawano landete entstanden um ihn herum schwarze löcher, aus denen große Spinnen krabbelten, drei Stück an der Zahl. Kawano nahm direkt den Kampf mit ihnen auf. Karl, ging um den Flammenring, sah die Spinnen auch und feuerte seine Feuerbälle auf sie. Chivala entzauberte währendessen den Flammenring. Karl fühlte ein Ziehen im Rücken, als würde jemand ihm die Wirbelsäule rausziehen wollen und er hörte ein leises Flüstern. Irgendetwas war da. Die Flammen waren aus und als die letzte Spinne starb, fühlte Kawano ein Kribbeln im Rücken, gefolgt von einem unerträglichen Schmerz, der ihn direkt Ohnmächtig werden ließ. Chivala sah die und lief schnell zum bewusstlosen Kawano und heilte ihn. Außerdem nutzte sie einen Zauber mit dem ihre Augen sogar unsichtbare Kreaturen sehen konnten und schaute sich um. Eine riesige Schlangenkreatur mit einem Menschenkopf stand plötzlich im Raum. Sofort zauberte sie einen Zauber der die Kreatur mit Licht bedeckte, sodass sie sichtbar für alle waren. Kyil und Sam griffen direkt an. Dieses Wesen schien sehr stark zu sein. Mit einem Zauber war er in der Lage jemanden zu töten oder die halbe Gruppe sehr schwer zu verletzen. Doch die Überzahl der Gruppe und deren Angriffe zwangen die Kreatur schnell in die Knie. Bedeckt von Sams Pfeilen, ein Feuerball von Karl, der ein Teil des Kopfes wegsprengte, und Kyils Angriffe mit seinen zwei Schwertern, wurde die Kreatur schnell besiegt bevor sie jemanden mit in den Tot reißen konnte. Am Boden liegend hauchte die Kreatur noch seine letzten Worte "Meine geliebte… Caizel…".
Da die Gefahr besiegt wurde, konnte man sich nun etwas umgucken. Auf dem Altar war nichts zu sehen. Aber ihnen fiel nun links vom Altar die Wand auf, die etwas ungewöhnlich gerade aussah. Außerdem ging ein Riss von oben nach unten. Es schien wie eine geheime Tür. Karl untersuchte die Tür, konnte aber nichts finden um diese zu öffnen. Chivala, die nun keine Zauberkraft mehr besaß nach dem Kampf, drängte die anderen wieder diese Höhle zu verlassen und sich erstmal auszuruhen. Sam stimmte ihr zu und wollte schon los gehen. Kawano, Karl und Kyil schienen aber in der Höhle bleiben zu wollen, um die Geheimtür zu bewachen. Chivala versuchte sie zu überreden, aber sie stieß nur auf taube Ohren. Sie verabschiedete sich wütend von der Gruppe und ging aus der Höhle. Sam wusste so recht nicht was er tun sollte. Er verstand nicht wieso die anderen in der Höhle bleiben wollten. Er selber hätte einen Grund. Endlich ist er dieser Caizel auf der Spur. Aber die anderen hatten nichts davon. Er beschloss bei den drei Männern zu bleiben um vielleicht noch einen Hinweis auf Caizel zu erhaschen. Chivala ging also allein zurück, bis zu den Hütern und verbrachte dort die Nacht. Währendessen warteten die anderen beim Altar um dort zu nächtigen.

View
Ein Kampf nach dem anderen

Als sich die Gruppe die zwei Leichen der Kreaturen anguckten, bemerkte Chviala und Baast, dass jemand sie beobachtete. Im Gang weiter war ein Mensch im Schatten gelehnt. "Hey. Wieso verstecktst du dich?" rief Baast rüber. Der Mensch trat hervor und fing an zu klatschen "Das war ein guter Kampf. Beeindruckend." er ging zu der Gruppe. Chivala merkte, dass er keine böse Aura hatte, die anderen waren jedoch vorsichtig.

"Guten Tag. Mein name ist Sam." und er streckte seine Hand Kawano entgegen. Doch Kawano reagierte nicht darauf. Chivala sagte "Er ist ok. Macht euch keine Sorgen." Sam guckte leicht überrascht um sich "Wer redet denn da?". Chivala ließ ihre Unsichtbarkeit fallen und stellte sich vor. Die anderen taten dies dann auch. Danach sprach Sam weiter "Also, ich denk ich könnte euch helfen. Oder eher gesagt, vielleicht könnt ihr mir helfen? Also alleine ist es in der Höhle doch etwas gefährlich. Dank euch konnt ich hier eindringen. Es soll ein Wesen hier geben, dass will ich beseitigen. Ich denke alleine schaffe ich das nicht. Vielleicht kann ich mit euch die Höhle durchsuchen und euch dabei helfen die wenn Bedrohungen auftauchen? Ich kann euch auch etwas Gold dafür geben. Es müssten ungefähr 300 Gold sein." Und er streckte seinen Geldbeutel Kawano entgegen. Kawano nahm den Beutel und gab Sam die Hand. Etwas Hilfe hier wäre wohl nicht schlecht und Sam schien einen vertrauenswürdigen Eindruck zu machen. Da alle etwas angeschlagen waren gingen sie raus um zu rasten. Baast zauberte eine kleine Hütte aus den umliegenden Bäumen und Steinen herbei. Judas beobachte Sam skeptisch und traute ihm nicht. Er gab Sprüche von sich wie "Egal was da aus der Höhle kommt, es kann nichts gutes sein." Alle aßen zusammen und gingen dann zu Bett.

Am nächsten morgen standen alle früh auf. Sam erjagde einen fetten Hyuga und Chivala machte einen leckeren Eintopf daraus für alle. Gestärkt gingen sie wieder in die Höhle. Diesmal nahmen sie den anderen Gang im Raum, in dem sie gegen die Gugs gekämpft haben. Es war ein kurzes Stück weg bis sich da ein Raum auftat. Es war ein kleiner Raum mit vielen Löchern im Boden. Der Boden zitterte leicht. Plötzlich brach den Boden unter Baast auf und schleuderte ihn weg. Mitten in der Gruppe stand nun ein großes wurmartiges Wesen mit stacheligen Beinen.

Kawano reagierte schnell und sprang mit einem Zauber hinter das Biest und ließ seine ersten Hiebe auf ihn nieder. Auch Kyil stürmte auf das Monster zu, doch der Wurm reagierte schnell und durchbohrte mit seinem Stachel den Arm von Kyil. Währendessen schienen um sie herum weitere kleine Würmer aus dem Boden zu kommen. Karl feuerte seine Feuerbälle um sie zu beseitigen. Auch Sam schoss den ein oder anderen Pfeil, der sicher sein Ziel traf. Es dauerte nicht lang, bis der Wurm an den Hieben von Kawano und Kyil erlag. die kleinen Würmer die noch übrig geblieben sind vergruben sich wieder in den Boden und verschwanden. Chivala heilte dann noch kurz Kyil und sie durchsuchten den Raum. Doch bis auf die Löcher im Boden war hier nichts zu sehen. Sie nahmen den Gang der rechts von ihnen war und folgten ihm ein Stück. Er schien sehr verwinkelt. Nach paar Minuten öffnete sich der Gang und sie waren wieder im Raum der Gugs.

Die Gruppe entschloss sich zu der Stelle zu gehen, wo sie von der Falle mit den fallenden Steinen überrascht wurden und den Weg zu folgen. Als sie im großen Raum ankamen, wo die Derghodaimonen waren, hörte Chivala und Sam Bewegungen im Raum. Sie hielten die Gruppe auf und Baast schickte seine tanzenden Lichter voraus. Es schien nichts da zu sein, auf dem ersten Blick. Als die Lichter den Raum durchwanderten, konnte man an den Schatten erkennen, dass hinter den Säulen sich etwas versteckte. Etwas Insektenartiges, mit vielen Gliedmaßen und Stacheln. Kawano deutete die anderen darauf hin. Sie steckten ihren Köpfe zusammen und begannen sich zu beratschlagen. Während sie miteinander diskutierten, tauchte plötzlich hinter ihnen ein Derghodaimon auf. Er ließ direkt sein schriller Geräusch los das wahnsinnig machte. Kyil und Sam schienen davon besonders hart getroffen worden zu sein. Sie wirkten nun wie Tiere. Außerdem öffnete sich über der Gruppe ein kleiner magischer Wirbel und es strömten hunderte kleiner Insekten heraus und zischten um die Gruppe herum. Chivala zauberte schnell einen Schutzzauber auf die Gruppe, der die Haut hart wie Stein werden ließ. Die Insekten versuchten durch die Haut zu beißen, aber sie schafften es nicht durch. Insgesamt sahen sie fünf Derghodaimonen die sich der Gruppe näherte. Kyil schlug wild mit seinem Schwert um sich und gab quängelnde Töne von sich. Zwar konnte die Klinge selbst nicht viel gegen die Insekten ausrichten, aber die Feuer und Schock Verzauberungen seiner Waffen töteten alle Insekten in der nähe der Klinge. Sam, der in einer Ecke kauerte, bekam langsam Panik und nahm schreiend seinen Bogen und verschoß einen Pfeil nach dem anderen auf den nahsten Derghodaimon. Der wiederum fiel nach dem Pfeilhagel leblos zu Boden. Kawano bearbeitet einen der vorderen Derghodaimon mit seinem Katana und Karl schoß einen konzentrierten Feuerstrahl, der sich bläulich färbte, durch zwei Derghodaimon. Chivala nutzte ihre Kräfte und ließ zwei der Derghodaimonen einschlafen. die anderen zwei wurden von Kawano und Karl schnell besiegt. In der zwischenzeit hatte Kyil so viel umher gewirbelt, dass er alle Insekten mittlerweile getötet hatte. Kawano ging danach zu den schlafenden Derghodaimonen und verpasste ihnen mit einem ruhigen stoß den Tot.

Alle Gegner lagen tot auf dem Boden. Aber Sam und Kyil benahmen sich immernoch wie dumme Affen. Sam wollte sogar vor der Gruppe fliehen, aber mit einem Zauber von Chi konnte er beruhigt werden. Da sie so nicht weiter druch die Höhle gehen konnten, beschlossen sie, wieder zu den Hütern zu reisen, Kyil und Sam dort heilen zu lassen und dann wieder zur Höhle zu kommen.

View
Tiefer in die Höhle

Chivala, Kawano, Baast und Kyil saßen schon in der Kantine und aßen, als Karl zu ihnen stieß. Karl und Kyil tauschten paar Wörter aus und Karl erklärte seine Abwesenheit damit, dass er im Auftrag vom Engel etwas erledigen musste. Darauf wurde nicht weiter eingegangen. Sie gingen nach dem Frühstuck zum Schmied, holten sich ihre Ausrüstung ab, holten sich paar Pferde und gingen mit nem Karren wieder zur Mine. Kurz vor der Höhle war ein kleines Zelt zu sehen, davor ein Feuer vor dem Judas, der Wachmann saß, den die Gruppe angeheuert hatte, um die Höhle zu bewachen. Judas erstattete kurz Bericht. Jemand hat versucht zur Höhle zu schleichen, ist jedoch direkt umgekehrt als er Judas bemerkte. Die zweite Sache war die Kreatur, die in der Höhle wartete. Er gab der Gruppe den Tipp, keinen Handel mit solchen Kreaturen einzugehen. nach den paar Worten ging die Gruppe in die Höhle. In dem Moment wo Baast dn Derghodaimon sah fiel ihm ein, dass sie ihm etwas Fleisch mitbringen musste. Er wollte gerade umdrehen, da hörte er schon die Stimme in seinem Kopf die auf Abyssisch sprach "Hey, wo gehst du hin? Ich hab hier gewacht, wo ist mein Teil der Abmachung?" Baast erfand schnell eine Lüge "Oh Hi. Ähm, der Händler mit deinem Fleisch steht da bei dem Zelt. Wir gehen es kurz holen ok?" Karl, der diesen Derghodaimon zum ersten Mal sah, flüsterte kurz zur Gruppe "Was machen wir mit dem? Bedroht er uns?" Der Rest der Gruppe schüttelte den Kopf, auch wenn sie es selber nicht genau wussten. Der Derghodaimon kam etwas näher. "Ok, aber mach schnell, ich warte hier. Ich bin hungrig." Baast nickte ihm zu und drehte sich mit der Gruppe um. In diesem Moment hörten alle ein betäubendes schrilles Geräusch. Es drang tief in das Ohr hinein und machte wahnsinnig. Karl, Baast und Kyil konnten keinen klaren Gedanken mehr fassen. Kawano und Chivala sahen den Derghodaimon mitten in die Gruppe springen. Sofort gingen die zwei in Kampfstellung. Die anderen drei schienen komplett verwirrt.  Der Derghodaimon schlug nach Karl. Die Klaue der Kreatur traf Karl schwer in die Seite. Erschrocken von dem Schlag brabbelte Karl wirres Zeug und schoß einen Feuerball mitten auf den Körper der Kreatur. Das Feuer brannte die äußerste Schicht weg. Baast der dies sah, stoch mit seinem Finger in Karls Seite, da wo die Klaue traf und brabbelte unverständliche Laute vor sich hin. Kawano schlug mehrmals nach dem Derghodaimon und fügte ihm tiefe Verletzungen zu. Chivala versuchte derweil mit Zaubern ihre Gruppe zu schützen. Kyil sah Kawnao kämpfen und zog auch seine Schwerter, beobachte scharf den Kampf und fing dabei an zu sabern. Karl schoss währendessen weiter Feuerbälle und mit Kawano zusammen war der Kampf schnell beendet.

Kawano und Chivala schauten sich um. Ihre drei Mitstreiter schienen zu Primaten geworden zu sein. Ein sabender kyil der mit seinen Schwertern fuchtelte, ein Baast der Karl ständig picksen wollte und ein Karl der rumquengelte. Kein zauber von Chivala wirkte so wirklich gegen den Zustand an. Also entschlossen sie sich zurück zu den Hütern zu reisen und dort in der Krankenstation die drei untersuchen zu lassen. Auf dem Weg schauten viele verdutzt und einige lachten die drei "Idioten" aus. Nach paar Stunden kamen sie in der Krankenstation an. Dort wurden die drei mithilfe eines Zaubers geheilt. Sie konnten sich nicht genau erinnern, was sie alles getan haben, als wäre es ein Traum gewesen, aber man sah ihnen an, dass es ihnen unangenehm war. Ohne groß Worte darüber zu verlieren gingen sie wieder zurück zur Höhle. Es war mittlerweile schon nachmittags als sie an der Höhle ankamen. Judas schüttelte unverständlich sein Kopf als er die Gruppe wieder sah.

Die Gruppe ging in die Höhle und nahm diesmal den Weg links. Der Gang sah genau so aus wie die anderen und es ging leicht runter. Nach ein paar Minuten hörten sie Stimmen. Eine fremde Sprache, außer für Baast. Es war die Sprache des Untergrunds. Es schienen sich zwei Kreaturen darüber zu unterhalten, dass sie länger nichts zu essen hatten und wetten wollten wann der nächste kommt. Als Baast und karl sich darüber unterhielten verstummte das Gespräch und es waren Schritte zu hören, von etwas großem. Chivala nutzte die Kraft ihrer Geister damit diese die Gruppe utnersützten. Karl stellte sich vor der Gruppe und sammelte Energie. Als das Feuert um ihn wirbelte und zisch-Geräusche verursachte verschnellerte sich der Schritt. Kurz darauf war am Ende des Ganges eine vierarmige Kreatur zu sehen. Sofort ließ Karl eine Feuerwand an der Stelle der Kreatur aufsteigen.

Die Kreatur war ein Gug, und sie sprang aus den Flammen heraus direkt auf die Gruppe zu und schnappte nach Karl. Kawano umkreiste den Gug und schlug ihm mit seiner magisch geladenen Klinge den Kopf ab. Danach rannten alle nach vorne, um den zweiten zu stellen. Durch die Feuerwand konnten sie aber niemanden sehen. Sie warteten kurz ab, bis das Feuer sich gelegt  hatte, aber es schien niemand mehr da zu sein. Auf dem Boden lagen überreste von Humanoiden, es sah aus als wäre das der Essensplatz gewesen. Kyil schaute sich die Fußspuren an und währendessen fiel ihm auf, wie aus dem nichts neue Spuren entstanden. Er rief direkt der Gruppe zu und in dem Moment schienen die Spuren schneller und weiter von einander weg zu sein. Chivala sah dies auch und zauberte kleine funkelnde Fragmente herbei die umher wirbelten. Sie schienen ihr Ziel aber verfehlt zu haben. Sie lief den Spuren hinterher und versuchte es nochmal, diesmal klappte es. Die Fragmente schienen an einem unsichtbaren Körper zu kleben, ein weitere Gug. Karl feuerte direkt einen Feuerball auf die leuchtende Gestalt. Ein Brüllen war zu hören. Kyil lief hinterher und stieß seine Waffe tief in den Rücken des Gug. Er drehte sich um und griff mit allem was er hatte Kyil an, doch der Tiefling konnte die Schläge gut parieren und schlug dem Gug die Gliedmaßen ab und durchbohrte dessen Brust. Regungslos fiel der Gug zu Boden.

Die Gruppe schaute sich in dem Raum etwas um, aber bis auf paar Malereien an der Wand mit Blut, die anscheinend Gugs beim Essen darstellten, und den "Essensresten" war nicht viel zu sehen. Also ging die Gruppe weiter um den "Anführer" zu finden. Diesmal machten sie sich jedoch unsichtbar, um nicht vorher entdeckt zu werden. Es waren insgesamt vier Gänge in diesem Raum. Sie entschieden sich für den, der gegenüber dem lag, aus dem sie gekommen sind. Sie folgten dem Gang keine Minute, also sich ein kleiner Raum auftat. In diesem Raum standen zwei komisch starrende Wesen. Sie schienen irgendwie geistesabwesend zu sein. Jedoch konnte Chivala deutlich deren Böse Aura sehen. Als die Gruppe anfing zu flüstern, drehten sich die Wesen zur Gruppe und starrten durch sie hindurch. Sehen konnten sie sie also nicht.

Die Gruppe versuchte ihr weiteres vorgehen abzustimmen, da kamen die Wesen langsam auf die Gruppe zu. Je näher sie kamen, umso mehr war ein Gestank von faulem verbranntem Fleisch in der Luft. Außerdem verströmten die Wesen Rauch, als wären sie gerade erst verbrannt worden. Dieser Rauch brannte in den Augen und machte das atmen schwer. Kawano teilte mit, dass die Wesen wohl gegen Feuer immun sind. Chivala nutze die Kraft ihrer Geister um ihre verbündeten zu stärken, kurz darauf lief Kawano und Kyil los um den ersten zu attackieren, doch sie atmeten zu viel des Rauches ein und husteten, sodass ihnen kein Angriff gelang. Währendessen sang Baast wieder eins seiner magischen Lieder um die Gruppe zu stärken. Karl nahm sich die Armbrust von Baast und schoß, ein Bolzen in die Brust. Viel schien es dem Wesen nicht auszumachen. Chivala nutzte einen ihrer Zauber um das hintere Wesen zu Stein zu verwandeln. Als nächste zauberte sie eine Windwand, die den Rauch von der Gruppe abhielt. Dadurch konnten Kyil und Kawano ungehindert auf das Wesen einschlagen und es vernichten.

View
Lasst uns etwas Mithril abbauen

Kurz nachdem sie das Mithril in dem Raum abgebaut hatten, stieß Baast dazu. Er ging den Pfeilen nach, die Chivala auf den Boden gezeichnet hat. Nach kurzem gequatsche gingen sie den Weg zurück zur Gabelung. Diesmal nahmen sie den anderen Weg. Den Wagen ließen sie in der Gabelung stehen und gingen vorsichtig den Weg entlang. Nach paar Minuten tat sich ein Raum auf. langsam schlichen sie hinein, Kyil ging voraus. Er schien unachtsam zu sein, denn hinter der Ecke wartete etwas, dass sich auf ihn stürzte. Kawano sah dies aus dem Augenwinkel, warnte Kyil und wirkte direkt einen Zauber um das Biest zu schwächen, jedoch scheiterte der Zauber. Das Biest ergriff Kyil und ließ ihn nicht mehr los. Nun erkannten alle das große Vieh mit vielen Gliedmaßen.

Kawano erkannte, dass es ein Derghodaimon war. Mit seinen 5 Armen hielt er Kyil und die Schweren bohrten sich in sein Fleisch. Chivala zauberte seinen Mitstreiter direkt aus dem Griff und heilte seine Wunden. Währendessen sah die Gruppe, dass noch zwei weitere auf sie zu kamen. Baast zauberte direkt einen Zauber, der den Verstand von einen so manipulierte, dass er die Gruppe als Freunde sah. Mit einer Handbewegung winkte Baast den Derghodaimon weg. Und er ging. Währendessen rieb der, der Kyil angegriffen hatte, mit seinen Beißzangen und Chitinpanzerplatten aneinander. Ein schriller durchdringender Ton war zu hören. Es waren alle fast kurz davor den Verstand zu verlieren, aber sie konnten sich fassen. Chivala ließ den anderen Derghodaimon mit ihrem Zauber einschläfern. Kyil und Kawano griffen währendessen die letzte Kampffähige Bestie an und schlug sie tot. Danach wandte sich Kyil dem schlafenden zu und führte den Todesstoß aus.

Dieser Höhlenraum war ziemlich groß und insgesamt waren vier Gänge zu sehen. Aus einer Ecke kam ein stinkender Geruch. Laichen waren dort zu sehen. Es schien die Vorratskammer der Derghodaimon gewesen zu sein. Sie nahmen die Taschen die sie dort fanden und gingen weiter. Sie nahmen den Gang gegenüber von dem sie gekommen sind. Es war übrigens der gleiche Gang, durch den der eine Derghodaimon geflohen ist. Sie gingen über 10 Minuten, bis sie an einer Gabelung ankamen. Spuren deuteten nach Rechts, doch zuerst wollte die Gruppe links nachschauen. Kurz hinter der Ecke sahen sie eine Menge Mithril.

Das wäre locker genug um den Wagen zu füllen. Sie gingen kurz den anderen Weg entlang. Es dauerte 15 Minuten, dann trafen sie den Derghodaimon, der weg gegangen ist. Er sprach mit Baast auf telepathischem Wege in abyssisch: "Ist es hier gut?". Es war eine tiefe basslastige Stimme. Baast nickte ihm zu. Die anderen aus der Gruppe sahen fragend zu Baast. Er sprach auf abyssisch mit dem Daimon "Was ist wenn wir den Gang weiter gehen?" "Da ist ein komisches Wesen. Ein Fels mit Tentakeln. Wieso fragst du?" "Ach, nur so. Bin neugierig". Chivala drängte Baast, was der Daimon denn gesagt hat. Baast erzählte es ihr kurz. Dann wandte er sich wieder dem Daimon zu. "Ich glaub es wäre nicht schlecht wenn du hier wartest. Hier sollte es sicher sein.". Die Bestie sah Baast fragend an, aber zuckte dann mit seinen Armen. Die Gruppe ging fort. Sie holten den Karren und bauten das Mithril ab. Es passte nicht alles in den Karren. Nachdem Baast etwas überlegte kam er auf den Gedanken das restliche Mithril vielleicht zu verkaufen. Der Karren allein ist vielleicht schon 200000 Gold wert. Den rest sollten sie morgen holen, das würde eine Menge Gold geben. Sie gingen mit dem Karren aus der Höhle, machten es an das Pferd fest und gingen zurück nach Tekapi. Auf dem Weg waren wie immer einige Händler unterwegs. Nach einer Weile kamen sie in Tekapi an und gingen zum Schmied.

Der Halbling konnte seine Freude nicht verbergen. Er bedankte sich bei der Gruppe und bot ihnen an jegliche Ausrüstung aufs Haus herzustellen. Baast unterbreitete dem Halbling einen Vorschlag. Und zwar bot er an, ihn mit Mithril zu beliefern. Der Halbling kann es für wenig Gold haben, aber dafür darf die Gruppe ihr Ausrüstung immer Umsonst herstellen und reparieren. Nachdem sie sich auf 300 Gold pro Kilo geeinigt haben, war der Deal beschlossen. Die Gruppe verabschiedete sich und schmiedete schon Pläne was sie mit so viel Geld machen sollen. Das beste und leckerste Essen schlug Chivala vor, Kawano und Kyil träumten schon von einem eigenen Schloss. Sie malten sich die schönsten Sachen aus und gingen glücklich zu Bett.

Am nächsten morgen liehen sie sich diesmal drei Pferde und zogen wieder mit Karren und Spitzhacken los. Als sie an der Höhle ankamen bemerkte Kawano, dass mehr Spuren auf dem Boden zu sehen sind als gestern noch. Kyil schaute sich um und konnte dies bestätigen. Jemand war hier, auch mit einem Wagen. Sie banden die Pferde an den Bäumen und rannten schnell in die Höhle. Sie gingen zum Raum mit dem Mithril und sie waren geschockt. Der Raum war leer geräumt. Baast regte sich erstmal auf. War es der Schmied? Nein das kann nich sein, sie haben ihn gestern abend und heute morgen noch gesehen. Sie gingen in den großen Höhlenraum, in dem sie gegen die Derghodaimonen gekämpft haben und nahmen einen ihnen noch unbekannten Gang. Vielleicht gibt es irgendwo anders noch Mithril. Sie gingen über 10 Minuten den Tunnel entlang bis sich ein Raum öffnete. Der Raum war nicht groß, zwei spitze Felsen waren in der Mitte, die den Raum kleiner wirken ließen. Am Rande waren zwei Mithrilvorkommen zu sehen. Abgesehen davon war nichts besonderes in dem Raum. Zuerst wollte die Gruppe einen Raum weiter gehen, bevor sie das Mithril hier abbauen. Kurz bevor alle den Raum verließen, wurde die hintereste Person in der Schlange, Chivala, von irgendetwas an der Schulter gepackt. Es war schleimig und ihre Schulter fühlte sich plötzlich taub an. Sie wurde nach hinten gerissen und knallte gegen einen der spitzen Felsen. Dieser hatte plötzliche Tentakel und ein Maul voller scharfer Zähne.

Er Biss in Chivalas Schulter. Sie fühlte den Schmerz zwar kaum, aber sie sah wie das Blut aus ihr quoll. Als die anderen Chivalas Schrei hörten drehten sie sich direkt um. Die beiden spitzen Felsen haben sich in diese Kreatur verwandelt. Diese Kreaturen schwangen ihre Tentakel wie Peitschen. Kawano und Kyil konnte denen nicht ausweichen und wurden auch paar mal getroffen. Jedesmal klebte der Tentakel an ihn und riss sie näher zu diesen Wesen. Chivala teleportierte sich weg, zu Baast, der sie schnell heilte. Kyil versuchte paar Angriffe auf die vorderste Kreatur, doch die Berührungen der Tentakeln schienen ihn geschwächt zu haben. Seine Arme fühlten sich taub an und seine Angriffe zeigten nicht die Wirkung wie sonst auch. Kawano sammelte magische Energie aus den Schatten und manifestierte eine Schattengestalt, dessen Kunturen nur schwer zu sehen waren. Die hintere Kreatur erstarrte plötzlich. Sein Auge weiteten sich vor schrecken und seine Tentakeln wirbelten panisch umher. Man sah wie die Schattengestalt auf die Kreatur zu ging und sie dann berührte. In dem Moment hielt die Kreatur inne und fiel leblos zu Boden. Das vordere Wesen Biss auf Kyil ein. Chivala nutzte ihren Schlafzauber um das Wesen einzuschläfern. Kyil versetzte ihr daraufhin den Gnadenstoß.

Nachdem sich die Gruppe von diesem Schreck erholt hat, pflegten sie ihre Wunden und holten den Karren um das Mithril abzubauen. Während sie dies taten hörten sie Geräusche aus einen der vier Gängen. Als sie fertig waren, gingen sie in den Gang und fanden den Derghodaimon von gestern. Neben ihm lag eine Leiche. Ein Mensch. Der Kopf fehlte und sein Oberkörper war geöffnet. Blut und Überreste waren auf dem Boden verteilt. Er war nicht mehr wieder zu erkennen. Der Derghodaimon sprach zu Baast "Das war eine gute Idee von dir hier zu warten. Es kam etwas Frischfleisch vorbei.". Die anderen sahen etwas erschrocken zu der Leiche. Baast sprach mit dem Daimon, dass er das nächste mal die Menschen nur verscheucht, anstatt sie zu töten, dafür würden sie ihm leckeres frisches Fleisch holen, log er ihm vor. Außerdem wäre es besser, wenn der Daimon am Eingang der Höhle warten würde und die Menschen verscheuchen würde. Der Daimon stimmte dem zu, aber auch nur wenn leckeres Zwergenfleisch geliefert wird. Außerdem fragte Baast weiter nach der Höhle und was es hier alles an Kreaturen gibt und wo Mithril ist. Der Daimon erzählte, dass noch paar andere Wesen hier sind, er aber nichts mit ihnen zu tun hat. Z.b. haarige Humanoiden. Aber es gibt einen hier, dem sie alle dienen. Es ist ein schlangenartiges Wesen. Er hat befohlen hier auf diese Höhle aufzupassen. Im Gegenzug dürfen sie jede Kreatur essen die in diese Höhle wandert. Chivala drängte Baast die ganze Zeit, dass er erzählen soll worüber sie auf Abyssisch reden. Baast winkte sie kurz ab. Er sagte dem Daimon, dass er die Leiche erstmal mit nimmt, später dafür aber das zwergenfleisch kommt. Widerwillig ließ der Daimon ihn gewähren. Sie luden die Leiche auf den Wagen, verabschiedeten sich von der Kreatur und Baast erzählte der Gruppe alles. Die Leiche wollen sie nach Tekapi bringen und vielleicht der Familie zurückbringen. Außerdem machte die Sache mit dem 'Herrscher' dieser Höhle die Gruppe stutzig. Wenn in der Höhle jemand alles kontrolliert, dann würde es bestimmt Komplikationen mit dem Abbau vom Mithril geben. Sie gingen den Gang zurück und kamen wieder in die Höhle mit den zwei Felsenwesen. Sie nahmen den den Gang gegenüber, bzw den Gang in den sie zuerst gehen wollten, bevor das Felsmonster angegriffen hat. Nach ein paar Metern hörten sie ein schleifendes Geräusch, als würde ein Seil an Steinen gerieben werden, gefolgt von rollenden Steinen. Von der Decke fielen kopfgroße Steine herunter. Chivala wurde hart getroffen, die anderen konnten sich einigermaßen schützen. Bis auf paar Prellungen gings es aber allen gut. Der Wagen mit dem Mithril hat zwar auch was abbekommen, schien aber normal weiter fahren zu können. Sie räumten die Steine beiseite und gingen weiter. Irgendwas muss die Falle wohl beschützt haben. Nach paar Metern kamen sie in einen kleinen Höhlenraum.

Etwas Mithril ragte aus der Wand. Geradeaus gings weiter nach unten. Fürs erste blieben sie aber hier und bauten das Mithril ab. Der Wagen war damit fast schon Voll. Da sich alle schon etwas erschöpft fühlten, gingen sie wieder aus der Höhle. Der Derghodaimon stand nahe am Eingang, aber noch so, dass man ihn nicht sehen konnte, wenn man in die Höhle schaute. Sie sattelten die Pferde und ritten los nach Tekapi.

Auf dem Weg hielt Baast nach Händlern mit Mithril ausschau, ohne Erfolg. In Tekapi angekommen, gingen sie zum Schmied. Nachdem er seinen Würgereflex unterdrücken musste, wegen der Leiche, wog er das Mithril ab. Baast fragte ihn währendessen, ob jemand mit Mitrhil hier war. Dies verneinte der Halbling. Es waren rund 150 Kilo Mithril und damit 45000 Gold für die Gruppe. Da der Halbling nicht so viel Gold besaß, gab er der Gruppe erstmal 30000 und den Rest, wenn das Geschäft den ersten Gewinn abwirft. Außerdem waren schon die erste Kampfrüstung fertig, die der Schmied Kyil gab. Danach luden sie die Leiche beim Totengräber ab und gingen zur Sekretärin des Engels. Sie fragten sie aus, wie es denn aussieht wenn jemand eine Höhle findet mit Edelmetallen. Wer hat das Recht auf diese Höhle und wer darf die abbauen? Dazu schilderten sie ihr die Situation. Die Sekretärin antwortete der Gruppe: "Ihr habt nichts falsch gemacht. Solang die Höhle zu keiner Stadt, Stamm oder einer sonstigen Gruppierung gehört, hat jeder das Recht dort zu machen was er will. Es ist vergleichsweise wie mit einem Baum oder einer Blume am Wegesrand. Solang es nicht das Feld von jemandem ist, gehört sie der Wildnis. Jeder kann sie pflücken oder den Baum für Holz fällen. Wenn du jetzt ein paar Blumen am Wegesrand pflückst und jemand kommt dazu und pflückt welche neben dir. Kannst du ihm sagen, er solle das lieber lassen, aber tun kannst du letztenendes nichts dagegen. Dies führt oft zu Konflikten die mit Gewalt verbunden sind. Dies ist ein Problem, dass auf der Welt zur Zeit herrscht. Gebiete die zu niemandem gehören sind sozusagen 'Gesetzloses Land'. Wir als Hüter wollen dagegen etwas tun." Die Gruppe bedankte sich für die info und verabschiedete sich.

Mit dieser Info überlegten sie sich, sowas wie eine Wache zu holen, die den Höhleneingang bewacht während sie weg sind. Und die beste Wache die ihnen in den Sinn kam, waren die beim Badehaus. Also gingen sie hin um sie anzuheuern. Zuerst wirkten sie skeptisch, vor allem weil sie schon bekanntschaft mit Kawano und Kyil gemacht haben und nicht gut auf sie zu sprechen waren. Baast machte ihnen jedoch ein gutes Angebot und bot ne Menge Gold an. Sie kamen ins Geschäft und gingen los um Ersatz für das Badehaus zu besorgen und sich dann auf dem Weg zur Höhle zu machen. Da es mittlerweile schon spät war, gingen alle zu Bett.

View
Auf in die Mithrilmine

Am nächsten morgen trafen sich Baast, Kyil, Kawano und Chivala in der Kantine. Baast sagte der Gruppe, dass er noch Ivan im Lager helfen muss und er danach zur Mine nach kommt. Der Rest nahm sich ein Pferd, den Karren von der Schmiede zusammen mit zwei Spitzhacken. Nach einem guten Stück weg kamen sie auch an der Höhle an. Das Pferd banden sie vor der Höhle an einen Baum. Kyil zog die kleine Karre mit in die Höhle. Es war ziemlich groß da drinne und es waren auch viele Spuren auf dem Boden zu sehen, von Menschen, aber auch anderen Kreaturen.

An zwei Gabelungen kamen die drei vorbei. Beide male hielten sie sich rechts. Nachdem sie schon 10 Minuten durch die Höhle gingen, hörten sie ein Insektenartiges Geräusch. Auch das klakern, als würde eine große Krabbe über den Steinboden gehen. Kyil nahm das Angebot von Chivala an, sich unsichtbar machen zu lassen. Vorsichtig gingen sie weiter und es öffnete sich ein Raum vor ihnen. Sie sahen rechts etwas Mihtril und links zwei Krabbenartige Gestalten, die sich zu der Gruppe wendeten.

Sie schienen irgendeine Sprache zu sprechen, doch die Gruppe verstand kein Wort. Ziemlich flink liefen die zwei Kreaturen auf die Gruppe zu und griffen an. Einer ging auf Kawano los und der andere wollte auf Chivala los stürmen, doch er prallte gegen Kyil und versuchte das unsichtbare etwas zu stechen. Kyil war nicht darauf vorbereitet und er merkte, wie der Stachel in seine Seite eindrang und irgendein Gift spritzte. Der Tiefling fühlte sich direkt geschwächt vom Gift. Währendessen schlug Kawano auf seinen Gegner ein. Der harte Panzer schien nur schwer zu durchdringen, doch der ein oder andere Schlag ging durch. Aber auch Kawano musste paar Hiebe einstecken. Chivala sah dies und wollte ihm zu Hilfe eilen, aber die andere Kreatur grif mit der Schere nach ihr und hielt sie fest. Kawano sah dies und eilte ihr zur Hilfe. Mit Kyil zusammen töteten sie die Kreatur schnell. Chivala war befreit und konnte heilen. Danach wandten sich die zwei Kämpfer dem übrigen Gegener zu. Kyil schlug wild um sich und traf dabei auch Chivala, doch die meisten Schläge gingen auf die krabbenartige Gestalt und sie ging leblos zu Boden.
Der Kampf war beendet. Chivala konnte über Kyils Schlag hinwegsehen und sie machten sich an die Arbeit das Mithril abzubauen.

View
Nilpferdplage

Am nächsten Morgen trafen sich Baast, Kyil und Kawano in der Kantine. Als Baast davon hörte, dass das Date mit der süßen Dame nichts wurde, regte er sich erstmal auf, wie er sowas nur vermasseln kann.  Nachdem sie etwas über den gestrigen Tag geredet haben, gingen sie wieder zum schwarzen Brett. Sie wollten noch den Nilpferdauftrag machen. Am Brett sahen sie, dass zwei neue Aufträge hinzugekommen sind. Eins schien von nem Kind zu sein, dass seine Katze verloren hat. Der andere von jemanden, der Leute sucht um einem unehrenhaften Mann eine Lektion zu erteilen. Baast nahm den Nilpferdauftrag und den Zettel mit der Lektion mit. Seiner Meinung nach hatte zweites nicht an einem schwarzen Brett zu hängen. Die Nilpferde sollen nicht weit nördlich aufgetaucht sein und gefährlich nah an einem Bauernhaus ihr Revier aufgeschlagen zu haben. Also machte sich die Gruppe auf dem weg, und es dauerte nicht lang, bis sie dort ankamen. Rechts das Häusschen und im Wasser entdeckten sie ein ziemlich großes Nilpfderd mit einem Horn, dass die Gruppe beobachtete. Es müsste so groß wie ein Elephant sein, von dem was sie sahen. Außerdem bemerkte Kawano, dass noch ein weiteres Nilpferd unterwasser war. Als sie sich dem Nilpferd nährten, tauchte es unter. Sofort baute die Gruppe etwas Abstand zum Fluss auf.

Baast hatte schon mal was über diese Nilpferde gelesen. Es sind Nilpferdkolosse und sie sind deutlich größer als die normalen. Außerdem sind sie viel aggressiver und initiieren den Kampf bis zum Tod. Vertreiben ist da keine Option, dachte sich die Gruppe. Also fing Kawano an aus der Ferne mit Zaubern anzugreifen. Sein Kältestrahl traf das Nilpferd zwar nicht, aber plötzlich bäumte sich das Wasser auf und drei Nilpferde stürmte auf die Gruppe zu. Kawano zauberte schnell Kyil groß, aber noch während Kyil wuchs, biss das erste Nilpferd in seinen Arm und hielt ihn fest. Von der anderen Seite biss das andere Nilpferd nach ihm. Das dritte versuchte Kawano zu verschlingen, der Kensai schlug jedoch den Kopf des Nilpferdes an den Stoßzähnen zur Seite, sodass das Nilpferd ihn nicht zu beißen kriegte. Baast war damit beschäftigt Kyil zu heilen. Der Teifling befreite sich aus dem Biss, doch das Mistvieh war ziemlich schnell für seine größe, es biss wieder zu und Kyil steckte bis zur Schulter im Maul. Er schlug mit seinem freien Arm nach dem Nilpferd. Er durchbohrte das Auge, stach tief in den Kiefer, doch es wollte nicht los lassen. Kyil wurde schon schwarz vor Augen, da ließ das Nilpferd los. Während er zu Boden fiel, schlug er noch mit beiden Waffen nach der Kehle des Nilpferds und wurde dann Ohnmächtig. Das Nilpferd verlierte ne Menge Blut und fiel zu Boden. Das zweite Nilpferd griff nun Baast an und verschlang ihn nahezu. Kawano schlug mit seinem verzaubertem Katana den Kopf des Nilpferdes ab und durchbohrte danach den Schädel des letzten.

Mit heilender Magie half Baast Kyil wieder auf die Beine. Während sie sich heilten und den Schmutz aus der Rüstung klopften, kam ein älterer Herr aus dem Häuschen, das etwas weiter Weg stand. "Jo Mei. Da habt i aber gut gekämpft mien Leuts." rief er der Gruppe entgegen. Der alte Mann hatte Kleidung an die ungewaschen aussah und geflickte Löcher hatte. Er war ziemlich schlaksig und hatte einen ungepflegten Bart, ne runde dicke Nase und ein Grashalm im Mundwinkel. Ein Hund begleitete den Mann. "Diss war mien Uftrag. Danke danke, für de Hilf. Hier." Und der Mann gab der Gruppe einen Zettel in die Hand. "Dies is mien Wisch für de Rathaus und de Belohnung. Hab euch de verdient." Danach zog er ein Messer und fing an an den Nilpferden rumzuschneiden. "Jaha, dies is leggeres Fleisch. Wollt was abhabn?" Kyil nickte dem Mann zu. "Guter Jung. Hier, mit Schwarte. Mmh, legger." Der Mann überreichte dem Tiefling etwas von dem Fleisch, während er sich die Lippen leckte. "Ih habt mi geholfen. Wenn ih bissl was von mien Gemüs wollt, gib Bescheid. I geb eu gern was von mien leggeren Gemüs. Heut mach i leggere Subbe. Mmmh, fü dich uch Milo." Der Hund bellte kurz auf. Die Gruppe verabschiedete sich von dem Mann und holte sich ihre Belohnung in Tekapi ab. Danach entschieden sie sich, den Auftrag mit dem "unehrenhaften Mann" nachzugehen. Die Adresse stand auf dem Zettel, sodass sie direkt zu seiner Tür konnte. Nachdem sie klopften öffnete ein geleckter Kerl die Tür.

"Guten Tag die Herren. Ich bin Gottfried. Was gibt es?" fragte er die Gruppe. Baast fragte ihn direkt "Ist das dein Auftrag hier? Was hat das zu bedeuten?". Gottfried antwortete ihm "Ah, ja, genau. Es handelt sich bei dem Mann und Friedrich. Es war gestern. Ich bandelte mit einer schönen Dame an. Wir haben uns schön unterhalten über Musik, Kunst, Wein. Wie die meisten hing sie mir an den Lippen und war mir schon ganz verfallen. Doch dann kam dieser Friedrich. Ein Banause. Ein unehrenhafter Tölpel. Er nahm mir die Dame weg. Er demütigte mich vor der Frau. Unverzeihlich sowas. Sowas macht man nicht. Anstand muss man haben. Das muss man ihm noch beibringen.", "Mit welchen Worten hat er dich den genau gedemütigt?" unterbrach ihn Baast. "Nun ja. Er sagte Sachen wie 'Nah, langweilt dich der Schnösel?' und 'Er hört sich gern reden.' Er hat mich zum gespött vor dieser Dame gemacht. Eine Frechheit. Sowas darf nicht geduldet werden." Kawano nickte dem Typen zu "Einem Mann die Frau klauen ist unehrenhaft" bestätigte er. Baast verdrehte seine Augen. Weiberhelden verstehen sich wohl untereinander. "Ok. Hör mal zu. Wir gehen los und suchen diesen Friedrich. Wenn wir ihn finden kümmern wir uns um den und das nächste mal wenn du ihn siehst wird er dir nicht dumm kommen und dich vielleicht vor allen anderen in den Himmel loben." "Hmmm, das hört sich gut an." antwortete Gottfried. "Ok. Wie sieht es mit der Belohnung aus? Das Geld im voraus?" Fragte Baast nach. "Im Voraus? Ich kann auch 500 Gold im Voraus geben." "500 Gold? Ne, zu wenig." "Wieso zu wenig? Es soll doch nur eine Lektion sein. Dafür gebe ich doch nicht den Jahresverdienst eines Bauern aus." "Da muss schon mehr rausspringen. Und danach wird dein Ansehen deutlich steigern, wenn dieser Friedrich vor die klein beigibt." Der Adelige musste kurz überlegen. "Ich hab da ne Idee. Ich gebe euch die 500 Gold und wenn ihr den Auftrag erledigt gibt es einen exquisiten ein. Den hab ich in Kentri erstanden. Einen besseren werdet ihr nirgends finden." "Hm, ok, aber andersrum. Zuerst den Wein, und danach das Gold?" "Na gut. Aber auch nur wenn ihr eure Arbeit gut macht." Der Adelige holte eine Flasche Evaluence aus seinem Haus und übergab diese der Gruppe. "Ich werde dann wohl demnächst von Friedrich hören. Wenn er mir meinem Ohr schmeichelt kriegt ihr den Rest. Wenn nicht, werde ich euch schon finden." "Keine Sorge. Wir kümmern uns drum" erwiderte Baast. Nachdem die Gruppe von ihm ging erzählte Baast, dass er garnicht vor hat dem Schnösel zu helfen. Er wollte den Wein zu dem Fleisch. Außerdem wolle er kurz mit Friedrich reden, um zu Wissen was passiert ist. Sie gingen zu einer noblen Taverne, in der sich der Vorfall ereignet hatte. Sie sprachen kurz mit dem Tavernenwirten. Ein schick gekleideter Elf mit weißen Haaren. Er erzählte der Gruppe, dass es gestern eine Meinungsverschiedenheit zwischen Gottfried und Friedrich gab. Genaues wusste er nicht, nur das es um eine Frau ging, die zuerst bei Gottfried und nachher bei Friedrich war. Auf bitten der Gruppe nahm der Wirt das Nilpferdfleisch der Gruppe, damit der Koch daraus etwas leckeres zaubert. Sie Aßen in der Taverne und hofften darauf, das Friedrich vorbeikommt. Aber stattdessen fiel der Blick von Kawano und Kyil auf zwei bezaubernde Frauen, die sich einen Platz in der Taverne nahmen. Die selbst ernannten Frauenkenner gingen zu denen rüber und unterhielten sich mit ihnen, um zu einem Informationen über Friedrich zu erhalten, zum anderen um ihr Glück bei ihnen zu versuchen.

Es war teilweise eine merkwürdige Unterhaltung, in der Sätze viele wie "Habt ihr mit Friedrich geschlafen?". Aber dank des Weins, der in strömen floss, erhielten sie einige Informationen. Gottfried scheint öfter hier zu sein und bedrängt nahezu jede Frau hier. Er langweilt sie mit seinem Gerede, aber er ist auch sehr spendabel. Friedrich scheint sehr begehrt zu sein unter den Frauen. Kawano und Kyil konnten den Kerl nun noch weniger leiden. Mitten im Gespräch deutete einer der Frauen auf einen attraktiven Mann, der in Taverne kam. Friedrich.

Baast nahm ihn direkt zur Seite und fragte ihn aus. Es stellte sich heraus, dass Friedrich gesehen hatte, wie am gestrigen Abend die Frau von Gottfried wieder bedrängt und gelangweilt wurde. Er konnte sich dies nicht ansehen und hat sie aus der Unterhaltung befreit. Mehr ist nicht vorgefallen. Um die Sache mit Gottfried aus der Welt zu schaffen, schlug Baast vor, beim nächsten mal ein paar lobende Worte für Gottfried springen zu lassen. Was danach ist, ist egal. Nur das nächste Treffen. Für einen Schluck vom Evaluance ließ sich Friedrich darauf ein. Als Baast dann wieder bei den anderen war, erzählte er den Frauen davon, dass er irgendwelche Intimkrankheiten hat. Erschrocken von der Info lief eine der Frauen weg. Die zweite folgte, nachdem Kawano sie darauf hingewiesen hatte, dass heute im öffentlichem Bad eine Veranstaltung ist die sie nicht verpassen sollte.

Nachdem alle ausgetrunken hatten, gingen sie zum Schmied, um sich neue Ausrüstung zu holen. Als Baast den Preis verhandelte, boten die zwei Schmiede einen Auftrag an, um einen großen Preisnachlass zu bekommen. Nicht weit von Tekapi soll es eine Höhle geben, in der sehr viel Mithril zu holen sei. Ein Karre voll mit Mithril von dort würde reichen um einiges für die Gruppe herzustellen.

Den Rest des Tages pflegten die Abenteurer ihre Ausrüstung. Außerdem zog Kyil in das Zimmer von Kawano, da dort ein Platz frei wurde. Um ein Mitglied in Kawanos Gang zu sein musste man eine Aufnahmeprüfung bestehen. Dafür musste man in das öffentlich Bad einbrechen und Frauen bespannen. Baast entschied sich, denen zu helfen. Zuerst machte er beide Unsichtbar. Danach nutzte er eine Zauber, mit dem er alle drei in das Bad teleportiert. Baast teleportierte sich direkt wieder zurück. Da standen nun Kawano und Kyil im Bad der Frauen. Eine nackte ältere Dame, die sich gerade abgeduscht hatte, guckte verwirrt in ihre Richtung "Da war doch gerade etwas? Komisch. Ich hatte wohl schon zu viel heißes Wasser.". Kawano und Kyil wandten schnell ihren Blick von ihrem Körper ab. Sie sahen sich um. Ein haufen nackter Frauen, die sich hier wuschen. Auch die eine von der Taverne war hier. Die zwei waren so sehr mit gaffen beschäftigt, dass sie die Zeit nicht im Blick hatten. Der Unsichtbarkeitszauber war kurz davor zu enden. Kawano ran sofort raus. Kyil dachte er hätte noch paar Sekunden, doch dann wurde er mitten unter den Frauen sichtbar. Sofort schrien einige auf "AAAHHH, EIN SPANNER!!". Sekunden später kam die Wachfrau rein gerannt. Die Frau rannte Kyil hinterher, doch er konnte sie abhängen und entwischte durch den Ausgang. Schnell rannte er zurück in sein Zimmer, wo Kawano schon auf ihn wartete. Es war das erste mal, dass jemand aus dem Zimmer ins Bad eingebrochen ist. Die feierten sie noch.

 

View

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.