Avon Gelus

Mensch Mönch

Description:

Charakter

Rasse: Mensch / Frost Gigant
Gesinnung: Rechtschaffend Neutral
Klassen: Unchained Mönch 5
Gottheit: Shei

Bewegungsrate

Land 12 Meter / 8 Kästchen

Attribute

Stärke: 18 (+ 4)
Geschicklichkeit: 15 (+ 2)
Konstitution: 12 (+ 1)
Intelligenz: 12 (+ 1)
Weisheit: 16 (+ 3)
Charisma: 9 (- 1)

Initiative

2

Rüstungsklasse

Normal 17 ( + 2 durch Frosthaut, + 1 durch Blessing of the Feast )
Berührungsangriff 17
Überraschungsangriff 14 ( + 2 durch Frosthaut, + 1 durch Blessing of the Feast )
Kampfmanöver 26

HP 29


Sinne

Wahrnehmung +11

Rettungswürfe

Zähigkeit 5
Reflex 6
Wille 6
( Immun gegen Verzauberungseffekte die nur gegen humanoide Wirken )
( Immun gegen alle Krankheiten )

Talente

Verbesserter Waffenloser Schlag
Betäubender Schlag
Racial Heritage: Frost Gigant
Born of Frost
Dodge
Deflect Arrows
Iron Will
Will of Giants
Celestial Obedience ( Shei )

Offensive

Base Attack Bonus: + 5
Melee: + 9
Ranged: + 7
CMB: + 9

Angriffe

Waffenloser Schlag + 9; 1w8 + 4 + 1w6 Frostschaden; 20; x2

Schlaghagel

  • Ein Bonus Angriff mit höchstem GAB beim vollen Angriff
  • 1 Ki Punkt für einen weiteren Angriff
  • Flying Kick: Vor einem Angriff um die Bonusbewegungsrate bewegen. Provoziert Gelegenheitsangriffe

Skills

Akrobatik + 10
Klettern + 8
Wissen (Die Ebenen) + 7
Wissen (Religion) + 5
Linguistik + 2
Wahrnehmung + 11
Motiv Erkennen + 11
Heimlichkeit + 10

Zauberähnliche Fähigkeiten

Frosthaut

Wesenszüge

Rasse

Bonus Feat Menschen erhalten 1 Bonus Feat auf Stufe 1
Poison Minion: Kreaturen die Avon mit einem Bissangriff treffen müssen einen Zähigkeitswurf 10 + 1/2 TW + KON (14) schaffen oder werden vergiftet.
Mawbane Poison – Frequenz: 1/Runde für 4 Runden; 1w2 Konstitutionsschaden; Heilung: 1 Rettungswurf

Charakter

Burned
Honored Fist of the Society
Scholar of the Great Beyond
Blessing of the Feast
Ice Walker

Heldenpunkte

2

Sprachen

Gemeinsprache, Abyssisch, Riesisch

Ausgerüstete Gegenstände

Wunschliste


Bio:

Ich erinnere mich noch gut an meinen letzten Atemzug. Mein blutüberströmter Körper brachte seine letzten Kraftreserven auf um mich von Baum zu Baum zu tragen. Ich hatte es herunter von dem Kupferberg, den ich mein ganzes Leben lang Zuhause genannt hatte, geschafft und war in einem Tal auf ein kleines Waldstück gestoßen. Mein Blick verschwamm zunehmend und ich fragte mich wie lange meine wackligen Beine mich noch tragen würden, als ich eine kleine Lichtung erblickte. Das helle Mondlicht stach durch das Blätterdach und hüllte sie in silbernes Licht. In ihrer Mitte entdeckte ich einen alten Baumstumpf. Ein schöner Ort zum Sterben.

Ich ließ vom letzten Baum am Rand der Lichtung ab und begann meinen müden Körper zu dem toten Stumpf zu schleppen. Ein brennen begann sich in meinen Lungen auszubreiten. Lange würde ich nicht mehr durchhalten. Ein Hustenanfall raubte mir für einige Sekunden alle Sinne. Als ich wieder zu mir kam fand ich mich auf dem Boden liegend wieder. Vor mir blutverschmierte Gräser. Der Waldboden war angenehm weich und lud zum Schlafen ein. Doch ich war fest entschlossen den Stumpf zu erreichen. Dieses eine letzte Mal würde ich nicht Versagen. Meine Familie (jedenfalls das was von ihnen noch übrig war) hatte ich vielleicht im Stich gelassen, mich selbst aber würde ich nicht enttäuschen.

Schwankend richtete ich mich auf. Nur noch ein paar Meter..
Mein Blickfeld verkleinerte sich immer weiter und bald sah ich nichts weiter als das gestorbene Stück Wald dem ich bald ins Jenseits folgen würde. Torkelnd erreichte ich endlich meine letzte Ruhestätte und lehnte mich unter starken Schmerzen an das morsche Holz.

Nach einigen Sekunden Ruhe erlaubten mir meine Augen wieder klarer zu sehen. Ich richtete meinen Blick zum Kupferberg. Nie wieder würde ich den Sonnenaufgang sehen der den schneebedeckten Gipfel in Orange- und Goldtöne tauchte und dem Berg so seinen Namen gegeben hatte. Nie wieder würde ich meine Familie sehen. Dies wäre jedoch auch der Fall gewesen wenn ich noch unverletzt auf dieser Lichtung gestanden hätte. Ich hatte versagt. Ich hatte sie alle dem Wahnsinn zum Opfer fallen lassen.


Als ich noch ein Kind war hatte meine Familie diese Geisteskrankheit noch nicht befallen. Und doch war das Leben auch damals nicht schön gewesen. Ich wuchs als Sklave auf. Gefangen von Frostgiganten schuftete meine Familie tagein, tagaus für unsere tyrannischen Herren. Meine Mutter Juna erzählte mir Nachts oft davon wie es war in Freiheit zu leben und versicherte mir immer wieder das bald bestimmt eine Truppe mutiger Krieger auftauchen würde die uns befreien würde. Doch sie kamen nie.

Als ich 20 Jahre alt war wurden wir endlich befreit. Jedoch nicht von mutigen Kriegern wie meine Mutter es mir immer versprochen hatte. Nein, wir wurden vom Himmel selbst befreit. Ein Stern machte es sich zur Aufgabe uns zu helfen und verließ seinen Posten am Himmelsgestirn um seinen Zorn auf die Giganten regnen zu lassen. Wir waren gerade dabei Wild für unsere riesigen Leibherren zu jagen, um nicht selber in ihren eiskalten Wänsten zu landen, als der Stern mit all seiner Macht in ihrem Lager einschlug. Geschockt von den Erschütterungen des Einschlags, brauchten wir einige Sekunden bis wir uns sammeln konnten und zurück zum Lager eilten. Dort angekommen bot sich uns ein schrecklicher sowie feierlicher Anblick.

Die Giganten lagen, vom Einsturz verletzt, sterbend am Boden. Ohne ein Wort der Absprache, ohne zu Zögern bewegten wir uns auf unsere ehemaligen Herren zu, alle eine Waffe aus den Trümmern bergend. Es war still auf dem Berg geworden. Selbst die sonst so lauten Vögel waren verstummt. Wir beendeten das Leben der Riesen eines nach dem anderen. Ich spürte die Wut jedes einzelnen Mitglieds meiner Familie, mit jedem Schlag den sie auf das blaue Fleisch niederfallen ließen. Das einzige was ich empfand war Mitleid. Die Riesen wanden sich im Schnee vor Schmerzen. Es war nicht mein Recht über diese Wesen zu urteilen. Sie waren bloß ihren Instinkten gefolgt. So wie wir unseren folgten als wir ihnen das Leben nahmen. Von ihrem blauen Blut überströmt machten wir uns hungrig wie wir waren über unsere ehemaligen Herren her und feierten unsere Freiheit.

In den folgenden Tagen bemerkten wir alle Veränderungen an unseren Körpern. Auf dem Berg wurde es zwar nicht wärmer, jedoch machte die Kälte uns allen nichts mehr aus. Feuer hingegen begannen die meisten von uns zu verabscheuen. Selbst das kleinste Lagerfeuer war zu heiß. Die einzige Situation in der wir Feuer entfachten war um zu kochen. Unsere Haut nahm einen bläulichen Ton an und die Farbe unserer Iris veränderte sich in helles Bernstein. Es gab Diskussionen darüber den Berg zu verlassen, doch wir fanden auf ihm alles was wir zum Leben brauchten. So blieben wir aus Bequemlichkeit und Angst darüber was die anderen Wesen dieser Welt über uns denken würden auf dem Kupferberg.

In den darauf folgenden Jahren bemerkte ich wie die Wut die ich beim Abschlachten der Giganten gespürt hatte immer öfter aus meiner Familie herausbrach. Ich zog mich in diesen Momenten meist in stiller Meditation zurück und ließ sie ihren Instinkten freien Lauf lassen. Mit der Zeit wurden sie immer wilder. Primitiver. Die Momente in denen ich eingreifen und sie von ihrem Tun abbringen wollte häuften sich und doch tat ich zu meiner Schande nie etwas. Meine Mutter sprach schon lange nicht mehr von der zivilisierten Welt und irgendwann kommunizierten die Mitglieder meiner Familie nur noch über Grunzlaute und Schreie miteinander. Ich zog mich immer mehr zurück.

In meiner Hilflosigkeit versuchte ich immer wieder mit ihnen zu reden. Doch das war vergebens. Es hatte sich mittlerweile eine Rangordnung in ihren Reihen gebildet und sie glichen immer mehr einem Rudel wilder Wölfe.

In einem letzten hoffnungslosen Versuch sie von ihrem wuterfüllten Pfad abzubringen forderte ich den Anführer, einen Mann der sich in seiner Zeit als Sklave noch Egil nannte, zu einem Kampf um die Führung des Rudels heraus. Da ich mich an den Raufereien und Kämpfen innerhalb der Familie immer heraus gehalten hatte unterlag mein untrainierter Körper ihm bereits nach wenigen Sekunden. Nachdem er sich von mir abgewandt hatte, machte sich der Rest meiner Familie über mich her. Ich floh aus dem Hagel an Schlägen und Tritten und stolperte schwer verletzt den Berg hinunter.


Ich wendete den Blick vom Berg ab und sah zurück zum Waldrand. Kleine glitzernde Kügelchen hatten sich dort versammelt und bewegten sich langsam auf mich zu. Als sie näher kamen bemerkte ich die kleinen Flügel die sie in der Luft hielten. Es waren kleine Feenwesen die in den verschiedensten Blau-, Grün- und Violetttönen leuchteten. Sie tanzen vor mir auf und ab. Ein wunderschöner, friedvoller Anblick. Meine Augenlider wurden immer schwerer. Kleine Berührungen der Feen nahmen meinem Körper nach und nach die Schmerzen. Ich schloss die Augen. Mich selbst hatte ich nicht enttäuscht. Das hier war wahrlich ein schöner Ort zum Sterben.

Avon Gelus

Savahra RunninNoob