Grizulick Ragen

Tengu Krieger

Description:

Character
Name: Grizulick Ragen
Rasse: Tengu
Gesinnung: Neutral chaotisch
Klasse: Krieger
Archetyp: Zweihandkämpfer

Bewegungsrate
Land 6 Meter/ 4 Kästchen

Attribute
Stärke: 16/ + 3
Geschicklichkeit: 14/ + 2
Konstitution: 14/ + 2
Intelligenz: 13/ + 1
Weißheit: 15/ + 2
Charisma: 8/ – 1

Initiative:
2

Rüstungsklasse
21
Berührungsangriff: 12
Überraschungsangriff: 19
Kampfmanöver: 17

HP
63

Sinne
Dunkelsicht: 18 Meter
Wahrnehmung: 3
Dämmersicht

Rettungswürfe
Zähigkeit: 5
Reflex: 3
Wille: 4

Talente
Heftiger Angriff (- 1 Trefferchance; + 2 Schaden)
Abhärtung ( HP + 3; ab Lv.4 1HP/LV)
Doppelschlag (2. Angriff auf 2. Gegner, wenn 1. Schlag erfolgreich; Rüstung – 1)
Gewaltiger Hieb (Verdoppelter Stärkebonus bei einzelnen Angriffen)
Schmetterschlag (+ 1 auf Kampfmanöver (Angr. & Vert.) bei Angriff auf Gegenstand; Steigt ab Stufe 2 um 1 Pkt./2 Stufen)
Waffenfokus 1 (+ 1 auf Angriffswürfe mit Zweihändern)
Waffenspiezialisierung ( + 2 Schaden auf Zweihänder)
Waffentraining (+ 1 auf Schaden und Angriff Zweihänder)
Tenguschwingen (Flügel wachsen lassen, Fliegen 9m (durchschnittlich), 1min/ Stufe, 1x/ Tag)
Careful Flyer (Kein Flug-Check zum weiterfliegen, +2 auf Akrobatik und Ausweichen bei Flug mit halber Geschwindigkeit)

Defensive Abilities
-

Offensive
Base Attack Bonus: 5
Melee: 8
Ranged: 7
CMB: 8
Zweihänder: + 10; 2W6+ 2+ 4; 19-20; x2
Langschwert: + 8; 1W8+ 3; 19-20; x2
Dolch: + 8; 1W4+ 3; 19-20; x2 (Range: 3m)

Skills
Climb: 10
Fly: 11
Intimidate: 6
Knowledge (Engineering): 7
Perception: 3
Profession (Söldner): 9
Survival: 9

Wesenszüge
Lovesick (Drawback): Nur GM bekannt; abgeändert gegenüber Original
Childhood Crush: Nur GM bekannt; abgeändert gegenüber Original
Rüstungsspezialist: Rüstungsmalus – 1
Unlöschbarer Zorn: + 1 auf Angr.-Wurf für eine Runde wenn Krit. Treffer gegen mich
Born Flyer: “Nachträglicher” Wesenszugbonus auf Fliegen (3Pkte.)

Heldenpunkte
3

Sprachen
Common, Tengu, Orkisch

Wunschliste
Schutzring
Gürtel der Riesenstärke
Schmetterdorn
Handbuch der körperlichen Ertüchtigung
Lauf- und Springstiefel
Rüstungsarmschienen
Energieschildring
Regenerationsring
Ring des Freundesschutzes

Stand
06.06.2017: Level 5

Bio:

Geboren wurde ich vor 23 Jahren, am 29.12.198, im Elendsviertel von Donnerspitze. Meine Eltern heißen Zol und Dugi Ragen. Auch sie waren natürlich Tengu. Sie sind rechtschaffene und unbescholtene Bürger. Sie leben in größter Armut, mein Vater Zol arbeitet als Tagelöhner, da wo man ihn gerade gebrauchen kann. Dugi Ragen, meine Mutter arbeitet nur noch im Haushalt, seid ihr bei einem Job als Köchin ein explodierender Topf Gesicht, Arme und Oberkörper entstellte. Sie leben in einer kleinen Hütte. Bei ihnen leben auch noch immer zwei meiner drei älteren Geschwister, meine Brüder Prak und Grul. Meine Schwester Nobo ist bereits vor vier Jahren zu ihrem Gatten
Rikkerrik Qatak gezogen. Prak und Grul hatten beide das Glück, bei dem gleichen Schmied eine Festanstellung als Gehilfen zu bekommen. Nobo arbeitet als “Köchin” in einer kleinen Kneipe, wenn man das bei Aufgaben wie dem zubereiten von kleineren billigen Speisen und der kargen Bezahlung so nennen darf.

All meine Verwandten haben sich schon lange mit ihrer Lebenssituation abgefunden und leben ein verhältnismäßig glückliches Leben. Das war aber nichts für mich. Schon als kleiner Tengu habe ich meinen Eltern immer sehr viel Kummer bereitet. Mir missfiel, dass die anderen so viel mehr hatten als ich. So stahl ich ab und an mal Kleinigkeiten, was mein Vater immer mit einer ordentlichen Tracht Prügel ahndete. Er meinte das nie böse. In seinen Augen war es lediglich falsch, Straftaten zu begehen. Wir waren nun mal in diese Lage geboren worden und hatten uns damit abzufinden.

Ich, der ich das nie verstehen konnte, beschloss mit 15 Jahren (im Jahre 213; gerade einmal ausgewachsen) von zu Hause wegzulaufen. Als Söldner wollte ich arbeiten. So begann ich mich hochzuarbeiten. Zwar fiel mir der Einstieg nicht leicht, doch aufgrund meines angeborenen Talentes für den Schwertkampf fand ich mich schon bald in der düsteren Welt der Söldner und des Verbrechens zurecht. Gerade zu Anfang war ich nicht wählerisch, was die Aufträge anging. Raubüberfälle und Einbrüche lagen für mich da an der Tagesordnung. Damals störte mich das nicht wirklich, hielt ich doch diese Welt in ihrer Gänze für bösartig und ungerecht. Weshalb sollte ich da anders sein? Ich raubte und stahl, wenn ein Arbeitgeber ein lohnenswertes Ziel für mich hatte und bekam dafür meinen Anteil an der Beute.

Bei einem dieser Einbrüche, vor fünf Jahren (im Jahre 216), lernte ich dann auch Shiyoh kennen. Zufällig hatten wir dasselbe Ziel uns ausgesucht. Leider ging etwas schief. Ich habe keine Ahnung, ob mir mein Auftraggeber absichtlich eine Falle gestellt hatte oder ob er nicht wusste, dass der zu bestehlende reiche Herr in dieser Nacht doch zu Hause war. Jedenfalls beteuerte er noch seine Unschuld während ich ihm sein Leben nahm. So oder so war unser Einbruchsopfer zugegen und hatte des Weiteren eine Wache bei sich. Gerade so gelang es Shiyoh und mir, die beiden zu erschlagen und zu flüchten. Das war mein erster Mord und das begann meine Denkweise zu ändern.

Shiyoh und ich haben uns dann in der darauffolgenden Zeit immer mehr angefreundet. Trotz der unterschiedlichen Rassenzugehörigkeit begann ich mehr und mehr Gefallen an ihr zu finden. Ihr Wohlergehen wurde mir sehr wichtig und so versuchte ich immer nach allen Möglichkeiten sie vor Unheil zu bewahren. Kam es irgendwo mal zu einer Auseinandersetzung, stellte ich mich schützend an ihre Seite. Keine Ahnung, ob sie begriffen hat, was sie mir bedeutet. Sie zumindest lässt sich nichts anmerken.

Wie gesagt, hatte mein Mord mich aber bereits verändert. Während Shiyoh weiterhin kleinere Delikte verübte zog ich mich aus dem Verbrechen zurück nachdem ich meinen damaligen Auftraggeber getötet hatte. Seither verdiente ich mich nur noch in Wachdiensten und Personenschutz. Auch einige Boten- und Kuriergänge erledigte ich. Ich erarbeitete mir einen soliden Namen im Untergrund und verdiente auch schon ganz ordentlich. So wurde ich dann auch ein klein wenig eitel. Ich, der ich mich ein ganzes Stück nach oben gearbeitet hatte, sah nun auf die “kleinen und dreckigen” Söldner hinab, die noch immer ihre Verbrechen verübten. Nur nicht auf Shiyoh. Bei ihr konnten mich die kleinen Schandtaten einfach nicht stören.

Zu meinen Eltern habe ich nun wieder mehr Kontakt. Ihnen geht es so wie meinen Geschwistern noch immer gut. Seit ich mich von den Verbrechen abgewandt habe verstehen wir uns auch wieder besser. Ich habe häufig angeboten, sie zu unterstützen, auch finanziell. Das haben sie aber immer abgelehnt. In ihren Augen ist das von mir verdiente Geld noch immer “blutig”, sie verdienen sich ihren Lebensunterhalt lieber selbst.

Als Shiyoh sich dann aufmachen wollte, das Lichterfest zu besuchen (auf so einem Fest lässt sich auch sicher das eine oder andere Beutelchen abschneiden), beschloss ich, sie zu begleiten. Man weiß ja nie, was einen so alles erwarten kann. Wie recht ich haben sollte, merkte ich dann beim Überfall auf unser Boot bei dem wir unsere Schatten einbüßten sowie der Gefangennahme durch die Orks.

Grizulick Ragen

Savahra drevel123