Shiyoh

Sylphe, Schurkin

Description:

Character
Name: Shiyoh
Rasse: Sylphe
Gesinnung: Neutral chaotisch
Klasse: Schurkin (Heckenschütze)

Bewegungsrate
Land 9 Meter / 6 Kästchen

Attribute
Stärke: 15 (2)
Geschicklichkeit: 20 (5)
Konstitution: 10 (0)
Intelligenz: 17 (3)
Weißheit: 12 (1)
Charisma: 9 (-1)

Initiative: 5

Rüstungsklasse
18
Berührungsangriff: 13
Überraschungsangriff: 15
Kampfmanöver: 20

HP
35

Wahrnehmung: 9

Sinne
Dunkelsicht: 18 Meter

Rettungswürfe
Zähigkeit: 1
Reflex: 9
Wille: 2

Heldenpunkte
3

Talente
Combat Expertise
Gang Up
Kriegswaffen (Kompositbogen)
Kernschuss
Schnelles Schießen

Defensive Abilities
Treffsicherheit
Tödliche Entfernung

Offensive
Base Attack Bonus: 3
Melee: 5
Ranged: 8
CMB: 5
Kompositbogen (Meisterarbeit): 8; 1W81+ Stärke Mod ; x3 (Range 33m)
Dolch(Silber): 5; 1W4 +2; 19-20, x2 (Range 3m)
Blasrohr: +8; 1W2; 20, x2 (Range 6m)
Stoßdolch:
5; 1W4; 20 (Range 3m)

Offensive Abilities
Hinterhältiger Angriff (Scharfschützenbrille: Ausführbar aus jeder Entfernung)
Reaktion verlangsamen

Zauber
Federfall (Zauberähnliche Fähigkeit)

Skills
*Akrobatik: 13
*Bluffen: 8
*Klettern: 10
*Kartographie: 9
*Diplomatie: 5
*Einschüchtern: 3
*Wissen(Dungeon): 9
*Wissen(Lokal): 8
*Wahrnehmung: 9
*Motiv erkennen: 8
*Fingerfertigkeit: 12
*Heimlichkeit: 13
*Mechanismus ausschalten: 11
*Sprache: 7
*Schätzen: 7
*Schwimmen: 6
*Fliegen:9
*Entfesslungskunst: 11

Wesenszüge
Rasse:
Dunkelsicht 18m
Elementare Resistenz (+ 5 Elektrizitätsresistenz)
Federfall (Zauberähnliche Fähigkeit)
Kuss der Brise (+ 2 AC gegen nicht magische Fernkampfangriffe oder einen Zauber wirken. Siehe Sylphen)
Entrinnen ( Bei einem gelungenen Reflexwurf, bei dem normalerweise der halbe Schaden genommen wird, erleidet Schurke kein Schaden)
Reflexbewegung (Kann nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden; bei unsichtbarem Angreifer wird GE-Bonus auf RK nicht verloren)

Charakter:
Unfairer Kämpfer (+ 1Dmg bei in die Zange nehmen)
Reaktionsschnell (+2 Initiative)
Rüstungsspezialist (Rüstungsmalus wird um 1 reduziert)

Sprachen
Common, Aural, Elfisch, Halblingisch (Es fehlen paar Sprachen)

Wunschliste

Bio:

Mein Name ist Shiyoh und wie man mir wohl ansieht, dank der wirbelnden blauen Zeichen auf meiner Haut, bin ich eine Sylphe. Ich bin im Jahr 146 nach Entdeckung der Magie in der Stadt Kendo in einem Armenviertel als uneheliches Kind zweier Menschen geboren.
Mein Vater Eldan war ein Soldat in der Ausbildung, als er meine Mutter Verella, eine Magd in der Kaserne Kendos, kennenlernte und sich in sie unsterblich verliebt hat. Jedoch war es in Kendo strengstens untersagt, während der Ausbildung zum Soldaten jeglichen Kontakt zu Frauen einzugehen. Es würde nur vom Wesentlichen ablenken, dem Kampf, so hieß es.
Davon ließ sich Eldan aber nicht abhalten und traf Verella heimlich. Gemeinsam planten sie ihre Zukunft, sprachen sogar von Heirat, nachdem Eldan ein fertiger Soldat ist, selbst wenn es für jemanden seines Standes nicht geziemt eine einfache Magd zu ehelichen.
Das Schicksal meinte es aber anders mit den beiden und so wurde Verella schwanger. Sie verbarg diese Schwangerschaft so gut sie es konnte, einzig ihre Mutter und Eldan wussten von dem unehelichen Kind.
Und so vergingen neun Monde und Verella gebar ein Mädchen mit seltsamen blauen Wirbeln und Zeichen auf der Haut und so blass und dünn, das man meinte, dieses Kind würde nicht lange überleben – Ein Sylphenkind. Dennoch liebten Eldan und Verella ihr Kind.

Ich weiß nicht genau warum gerade ich eine Sylphe geworden bin. Legenden erzählen, dass jemand als Sylphe geboren wird, deren Ahnenlinie die Berührung eines Elementarwesens von der Ebene der Luft enthält.

Meine Mutter versuchte, so gut es ging, mich zu verstecken, während mein Vater mich, so oft er konnte, heimlich besuchte. So verging ein halbes Jahr, in dem das Sylphenkind unbemerkt blieb.
Doch wurden die Wachen Kendos mit der Zeit immer misstrauischer, warum sich Eldan des Öfteren immer wieder in das Armenviertel schlich.
Dieses Misstrauen blieb nicht unbemerkt von meinen Eltern und so beschlossen sie zur Sicherheit, zusammen mit ihrem Kind aus Kendo zu fliehen.
Leider blieb ihre Flucht nicht unbemerkt und so wurden Eldan und Verella von den Wachen Kendos verfolgt.
Sie rannte um ihr Leben und immer wieder flogen Pfeile an ihnen vorbei. Und dann passierte das Schlimmste, dass Eldan sich auch nur hätte ausmalen können. Neben ihm brach Verella zusammen, denn ein Pfeil hatte sie tödlich verletzt. Für ihn blieb die Zeit stehen, als seine geliebte Verella blutend in seinem Arm lag und verstarb. So vernahm er nicht einmal mehr die Wachen, die ihn jetzt gefangen nahmen und ihn und sein Kind wieder Richtung Kendo brachten.

Und so kam ich zu meiner Großmutter. Wie meine Mutter, arbeitete sie auch als eine Magd in der Kaserne Kendos. Sie arbeitete hart und besaß nicht viel, außer einem kleinen Häuschen, das aus einem Raum bestand, in dem ein kleines Bett und eine Feuerstelle gerade so Platz fanden.
Dennoch versuchte sie, mich so gut wie möglich groß zu ziehen. Sie war stets bemüht, dass es mir gut ging, auch wenn ich des Öfteren Schwierigkeiten gemacht habe. Dennoch verließ mich nie das Gefühl, dass sie tief in sich Hass gegen mich hegte.

Sie erzählte nicht viel von meinen Eltern. Sie sagte immer, dass meine Mutter bei meiner Geburt gestorben sei und mein Vater nach ihrem Tod in ein fernes Land in den Krieg gezogen ist, wenn ich danach fragte. Die Wahrheit verschwieg sie mir.

Das Überleben in dem kleinen Armenviertel lernte ich schon früh. Zuerst war es nur etwas Brot und Wasser, das ich stahl, um zu überleben. Mit der Zeit wurden es kleinere und größere Wertgegenstände, die ich anschließend verkaufte. Und wenn ich dabei einmal von den Wachen oder Soldaten erwischt wurde, empfand ich es als Spaß, diese auszuspielen und davon zu laufen. Es nutzte mir sehr, als ich merkte, dass ich zunehmend den Wind manipulieren konnte.
Aber so ist das nun mal wenn du selbst nur als ein komisches Wesen am Rande der Gesellschaft gesehen wirst und so sehen musst, wie du jeden einzelnen gottverdammten Tag überleben musst. Und über die Jahre perfektionierte ich das, was ich heute bin: Eine Schurkin.

Meine Großmutter war sehr an den menschlichen Traditionen gebunden und so versuchte sie, diese auch an mich weiter zu geben. So sollte ich mich doch gefälligst wie eine Frau verhalten, mich in der Gesellschaft einfügen und zu einem Gott beten, der mir so wie so nichts gab.
Je älter ich wurde, desto mehr verachtete ich diese Traditionen. Warum sollte ich an etwas von jenen Wesen festhalten, denen ich doch so wie so egal war.
Doch meiner Großmutter zu liebe und weil ich wusste, dass ich ihr schon genug Ärger machte, tat ich so, als ob mir diese menschlichen Traditionen ebenso wichtig waren. Und so ließ ich die Arbeit als Küchenhilfe in der Kaserne über mich ergehen, um so, wie Großmutter meinte, meinen Teil zur Gesellschaft beizutragen. Jedoch hatte diese Arbeit auch ihr Gutes: Ich konnte ungesehen einige Lebensmittel mitgehen lassen und ab und zu konnte man diesen schnöseligen Soldaten die ein oder andere Goldmünze abknöpfen.

Meine Großmutter sprach jetzt auch des Öfteren das Thema Heirat an. Ich solle endlich selbständig werden und das es doch schön wäre, endlich eine eigene Familie zu haben, wie alle anderen Frauen in meinem Alter.
Für mich war dies aber kein schöner Gedanke. Ich wollte mein Leben anders verbringen, als es mir gerade vorgeschrieben wird. In Gedanken zog es mich in letzter Zeit immer öfter in die Ferne. Ich wollte die Mysterien dieser Welt erkunden. Eine Heirat kam für mich gar nicht in Frage.
Leider wurde diese aber immer realistischer: Eines Tages sprach meine Großmutter davon, dass sie einen Ehemann für mich gefunden hätte. Jemand, der ebenfalls ein humanoides Wesen sei, wie ich es bin.
Und so wurde arrangiert, dass ich mit einem Ifrit, einem Schmied in Kendo, verheiratet werden sollte. Er schien relativ wenig von mir zu halten, was er mir gegenüber auch nicht verschwieg, nicht mal seinen Namen nannte er mir. Er sah wohl nur eine Frau, die für ihn kochen würde und sich um die Kinder kümmerte, so wie es für eine Ehefrau in der Gesellschaft angemessen war. Er wirkte so grob und rau auf mich, fast angsteinflößend. Seine Ehefrau wollte ich nicht werden!

Ich beschloss, Kendo zu verlassen und zu fliehen, bevor ich mit diesem Ifrit verheiratet werden sollte. Das schlechte Gewissen plagte mich, meine Großmutter einfach so zu verlassen, ohne mich zu verabschieden, jedoch würde sie mich aufhalten, wenn sie von meinem Plan erfuhr.
Sorgfältig bereitete ich meine Flucht in der Nacht vor der Hochzeit vor. Ich ließ einen Dolch aus der Kaserne mitgehen und fand einen alten, grauen Umhang und eine schwarze Hose in Großmutters Haus.
Bei Nachteinbruch wartete ich bis meine Großmutter eingeschlafen war, zog meine Kleidung an und versteckte meinen Dolch in meinem Ärmel. Zum Schluss nahm ich die Goldmünzen aus dem Versteck und verließ das Haus.
Auf dem Weg aus der Stadt kam ich an einem geschmückten Festplatz vorbei. Die Bewohner des Viertels haben ihn geschmückt für ihre anstehende Hochzeit mit dem Ifrit. Wie er wohl reagiert, wenn er erfährt das seine Ehefrau verschwunden ist? Es würde ihm den Spott der Gesellschaft einbringen und einiges an Ansehen kosten. Das war ihr aber egal.

Ich verließ Kendo und für die nächsten Jahre begab ich mich auf eine Reise durch Savahra. Dabei vermied ich es, jemals wieder nach Kendo zurück zu kehren.
Durch Stehlen und kleinere illegale Aufträge sicherte ich mein Überleben und perfektionierte meine Schurkenfähigkeiten. Ich war nicht stark, aber hinterlistig und agierte meist aus dem Schatten heraus mit meinen zwei Dolchen. Aber ich träumte davon, eines Tages einen Bogen zu besitzen, um noch heimlicher zu arbeiten und so zu einer guten Assassinin zu werden. Mir war nicht daran gelegen, unzählige Menschen umzubringen, sondern jene zur Strecke zu bringen, die nichts Gutes im Sinn hatten.
Auf den Schwarzmärkten der Städte machte ich mir bald einen Namen und ging auch flüchtige Kooperationen mit deren Händlern ein.

Die Gesellschaft anderer war mir nie so wichtig, viel mehr vermied ich jeden Kontakt zu anderen. Dies war bei Grizulick Ragen aber anders. Ich lernte den Söldner bei einem Auftrag in Donnerspitze kennen. Scheinbar hatten wir dasselbe Ziel. Jedoch lief etwas schief und sowohl Hausbesitzer als auch eine Wache warteten bereits auf uns. Zum Glück gelang es uns zu zweit die beiden zu überwältigen.
Aus dem flüchtigen Kontakt zu Grizulick wurde schließlich eine zunehmende Freundschaft. Der Mord an dem Hausbesitzer hat ihn aber verändert. Er begann ernsthafter und seriöser zu arbeiten und machte sich einen Namen. Aber er kümmerte sich auch weiter um mich, sorgte sich und stand mir stets zur Seite, wenn ich Ärger mit anderen Söldnern hatte.
Es blieb mir nicht verborgen, dass Grizulick zunehmend Gefühle für mich entwickelte. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen sollte. Gerade nach meiner Vergangenheit in Kendo.
Ich mag Grizulick auch sehr und hoffe sehr, dass ich mir diese Gefühle nicht einbilde oder ich mich in Grizulick täusche.

Umso mehr freute es mich, als er mir mitteilte, dass er mich zum Lichterfest begleiten würde.
Das Lichterfest bot eine gute Möglichkeit die ein oder andere Goldmünze zu gewinnen von unaufmerksamen Besuchern.
Das Schicksal meinte es aber anders mit mir…

Shiyoh

Savahra Shiyoh