Valgurs Verhör

Es war ein kleiner Raum mit vielen Stühlen am Rand. In der Mitte war ein Stuhl mit Fesseln. Darauf saß Valgur, natürlich gefesselt. Er war ruhig, anscheinend nicht ganz bei Bewusstsein. Bei ihm standen 3 weitere Personen, unter anderem Diego. Diego erzählte der Gruppe, wie das Verhör ablaufen wird. Zuerst wird Valgur mit Tränken geschwächt um ihn anfälliger für Magie zu machen. Danach werden Zauber gewirkt, die ihn dazu bringen zu reden und einer der ihn nur die Wahrheit sagen lässt. Nachdem Das geklärt wurde, fingen sie auch direkt an. Erst paar Tränke, dann wirkte einer der 3 zwei Zauber. Valgur wirkte abwesend. Dann fing ein anderer an Fragen zu stellen:
“Wie ist dein Name?”
“Valgur Thynon” antwortete Valgur, fast geflüstert und Monoton.
“Wie alt bist du?”
“146”
“Hast du anderen Humanoiden ihre Schatten geraubt?”
“Nicht absichtlich, aber ja”
“Was wolltest du denn machen?”
“Ich wollte ihre Seelen. Der Schatten war ein Nebenprodukt”
“Wieso wolltest du ihre Seelen?”
“Ich wollte die Seelen in andere Körper einpflanzen. In Körper von Leuten die mir Loyal sind. Ich wollte die Welt von Gewalt befreien. Von der Ungerichtigkeit. Dafür brauchte ich viele denen ich eine neue starke Seele eingepflanzt hätte. Mit der Armee die ich so aufgebaut hätte, hätte ich die Ungerechtigkeit und die Gewalt unterdrücken können. Ich hätte die Welt so schöner gemacht.”
“Hast du Humanoide Kreaturen getötet”
“Ich nicht”
“Hast du Morde in Auftrag gegeben?”
“Nein”
“Humanoide sind gestorben unter deinem Zauber. War dir Bewusst, dass der Zauber sie töten konnte?”
“Ja”
“Was für ein Zauber ist das?”
“Eine Abwandlung des Zauber Magie Gefäß”
“Kann der Zauber rückgängig gemacht werden?”
“Ja”
“Gut. Dazu später mehr. Erstmal, wie kamst du an dein Gold?”
“Meine Eltern waren sehr wohlhabend. Das meiste habe ich mit ihrem Gold finanziert. Meine Forschungsergebnisse haben auch etwas Gold eingebracht.”
“Wo sind deine Eltern?”
“Sie sind Tot”
“Wer hat sie getötet?”
“Ein paar Räuber. Ich kenne ihre Namen nicht”
“Wie lang ist es her?”
“Vor 136 Jahren”
“Wie sahen die Räuber aus?”
“Es waren Menschen. Es waren ungefähr 5 Stück. Ich kann mich nur an einen mit Blonden Haaren erinnern, die sehr kurz geschnitten waren. Mehr weiß ich nicht”
“Was wollten die Räuber von deinen Eltern und was haben sie getan?”
“Die Räuber wollten das Gold meiner Familie. Sie überfielen uns. Zuerst töteten sie meinen Vater. Sie schlugen mit einem Hammer sein Kopf ein. Danach vergingen sie sich an meiner Mutter vor meinen Augen. Immer wenn sie aufgeschrien hat, wurde sie mit dem Hammer geschlagen. Sie starb als der letzte sich an ihr verging und sie dabei schlug. Mich haben sie nicht beachtet. Sie haben dann das Haus durchsucht. Sie nahmen alles Gold was sie finden konnten. Sie haben aber nicht den geheimen Raum mit dem ganzen Gold gefunden.”
Ein kurzes Schweigen trat ein.
“Ok. Traurig das zu hören. Was hast du gemacht, nachdem das geschah?”
“Ich habe einen Hass auf die Personen entwickelt. Ich habe unserer Bibliothek alles mögliche über Zauber, Kampfkünste und dergleichen gelernt, um es den Personen heim zu zahlen. Mit dem Gold aus der geheimkammer konnte ich mir auch neue Bücher mit Zaubern besorgen. Nach paar Jahren habe ich den Blonden Kerl aufgespürt. Ich wollte ihn nicht mit Gewalt vernichten. Ich habe seinen Verstand so sehr geschwächt, dass er nicht mal mehr weiß was um ihn herum geschieht. Danach hab ich ihn in ein Kerker geschmießen. Dort habe ich ihm jeden Tag die Hinterlassenschaften eines Tieres zu essen gegeben. Als ich genug davon hatte und mein Hass ihm gegenüber gemildert wurde, habe ich ihn frei gelassen. Ich glaube er hat nicht lange überlebt.”
“Was hast du danach gemacht?”
“Ich habe weiter geforscht. Ich wollte alle Menschen bestrafen und aus dem Weg räumen, die andere aus so primitiven Gründen töten. Gewalttätige wollte ich verschwinden lassen. Menschen die andere zu grausame Taten anstacheln sollten isoliert werden. Alles was schlecht ist auf dieser Welt sollte unterdrückt werden. Dafür hab ich weiter nach Wissen gesucht um eine Möglichkeit zu finden dies in die Tat um zu setzen. Ich steiß auf einen Gnom namens Urlich. Ich forschte eine Zeit lang mit ihm zusammen. Doch waren seine Theorien bei den Haaren herbeigezogen. Für den Anfang half er mir durchaus weiter, aber er war zu sehr von seinen Ansichten überzeugt, die Falsch waren. Ich trennte mich also von ihm und forschte wieder alleine weiter. Irgendwann entdeckte ich die Möglichkeit Seelen zu fangen. Ich fand heraus, dass der Körper mehr als nur eine Seele besaß. Es ist wie eine Art wiedergeburt. Stirbt jemand, sucht sich die Seele einen neue Wirt. Sie ist dann in dem Wirt gespeichert und haftet an der neuen Seele des Wirten. Wir selber merken nicht mal, dass mehrere Seelen in uns sind. Ich habe eine Möglichkeit gefunden, dass ich die Seelen, die an der Seele des Wirts haften, extrahieren kann. Leider ist dieser Vorgang sehr belastend für den Wirt. Nicht jeder hat diese Prozedur überlebt. Die Seelen konnte ich dann in andere Personen einpflanzen. Wenn die Seele stark ist, übernimmt sie auch den Körper des Wirten. Ich kaufte eine Menge Tautränen um den Zauber zuverlässiger zu machen und weitere Tote zu verhindern. Ich habe weiter geforscht um Möglichkeiten zu finden die Seelen zu analysieren. Ich wollte nur die besten Persönlichkeiten aus vergangenen Tage. Ich studierte Geschichtsbücher um heraus zu finden, wer dafür alles in Frage käme. Mit unbedeutenden Persönlichkeiten begann ich experimente. Ich habe mir selbst die Seele eines Dämonenlords eingepflanzt. Zwar wollte ich die eines Halbgottes, aber die Seele von Khog’Zar war auch sehr gut. Seine Fähigkeiten haben mir einen deutlichen Kraftschub gegeben. Außerdem gehörte es zu den Dämonenlords die man als gerecht ansehen konnte. Ich musste vorher seine Seele natürlich schwächen, da er sonst meinen Körper übernommen hätte. Ich bin bei meiner Experimentsuche auf Thessalia gestoßen. Sie lag am Straßenrand in den Slums von Tempelspitze. Ihr Anblick schmerzte mich und ich nahm sie mit mir. Ich erfuhr, dass sie auch ihre Eltern verloren hatte. Es war ein Raubüberfall. Zwei Leib Brot. Dafür mussten ihre Eltern sterben. Die Kluft zwischen Arm und Reich war zu groß. Die musste ich auch ändern. Thessalia war überzeugt von meine Ansichten und wollte mir unbedingt helfen. Ich nahm sie auf und sie unterstützte mich. Sie machte mich auch auf Drows aufmerksam, die mir vielleicht helfen würden. Ich müsste sie nur mit den richtigen Worten Ködern. Wenn ich dann eine neue Seele in ihnen einpflanze hätte ich dann paar böse Kerle weniger und paar gute mehr. Sie halfen mir weil ich ihnen Macht versprach. Ich hörte von einem Schiffsfahrer, dass es wohl eine Insel im Bermudakreis gibt. Mit einem guten Schiffsfahrer und fähigen Zauberern schafften wir es zu der Insel. Die Wesen unterwasser wollten uns zuerst angreifen, jedoch sahen sie dass sie keine Chance hatten und ich schloss mit ihnen einen Pakt. Sie halfen mir, dass niemand zu dieser Insel kommt und ich sorge dafür, dass niemand von dieser Insel weiß, sodass weniger Leute durch ihr Gebiet segeln. Von der Insel aus operierten wir und enterten Schiffe für weitere großflächige Experimente. Es sah immer besser aus und ich war sehr nah an meinem Ziel. Die Erkenntnisse aus all den Experimten halfen sehr. Ich war kurz davor meine Armee aufzubauen. Doch dann wurde mein Plan durchkreuzt.”
“Habt ihr das alles notiert? Ich würde sagen für heute machen wir erstmal Schluss. Lasst uns diese Infos dem Rat unterbreiten und die nächsten Fragen vorbereiten. Diese Angelegenheit ist doch etwas größer als gedacht”.

Valgurs Verhör

Savahra Zer0PunchMan