Savahra

Lasst uns etwas Mithril abbauen

Kurz nachdem sie das Mithril in dem Raum abgebaut hatten, stieß Baast dazu. Er ging den Pfeilen nach, die Chivala auf den Boden gezeichnet hat. Nach kurzem gequatsche gingen sie den Weg zurück zur Gabelung. Diesmal nahmen sie den anderen Weg. Den Wagen ließen sie in der Gabelung stehen und gingen vorsichtig den Weg entlang. Nach paar Minuten tat sich ein Raum auf. langsam schlichen sie hinein, Kyil ging voraus. Er schien unachtsam zu sein, denn hinter der Ecke wartete etwas, dass sich auf ihn stürzte. Kawano sah dies aus dem Augenwinkel, warnte Kyil und wirkte direkt einen Zauber um das Biest zu schwächen, jedoch scheiterte der Zauber. Das Biest ergriff Kyil und ließ ihn nicht mehr los. Nun erkannten alle das große Vieh mit vielen Gliedmaßen.

Kawano erkannte, dass es ein Derghodaimon war. Mit seinen 5 Armen hielt er Kyil und die Schweren bohrten sich in sein Fleisch. Chivala zauberte seinen Mitstreiter direkt aus dem Griff und heilte seine Wunden. Währendessen sah die Gruppe, dass noch zwei weitere auf sie zu kamen. Baast zauberte direkt einen Zauber, der den Verstand von einen so manipulierte, dass er die Gruppe als Freunde sah. Mit einer Handbewegung winkte Baast den Derghodaimon weg. Und er ging. Währendessen rieb der, der Kyil angegriffen hatte, mit seinen Beißzangen und Chitinpanzerplatten aneinander. Ein schriller durchdringender Ton war zu hören. Es waren alle fast kurz davor den Verstand zu verlieren, aber sie konnten sich fassen. Chivala ließ den anderen Derghodaimon mit ihrem Zauber einschläfern. Kyil und Kawano griffen währendessen die letzte Kampffähige Bestie an und schlug sie tot. Danach wandte sich Kyil dem schlafenden zu und führte den Todesstoß aus.

Dieser Höhlenraum war ziemlich groß und insgesamt waren vier Gänge zu sehen. Aus einer Ecke kam ein stinkender Geruch. Laichen waren dort zu sehen. Es schien die Vorratskammer der Derghodaimon gewesen zu sein. Sie nahmen die Taschen die sie dort fanden und gingen weiter. Sie nahmen den Gang gegenüber von dem sie gekommen sind. Es war übrigens der gleiche Gang, durch den der eine Derghodaimon geflohen ist. Sie gingen über 10 Minuten, bis sie an einer Gabelung ankamen. Spuren deuteten nach Rechts, doch zuerst wollte die Gruppe links nachschauen. Kurz hinter der Ecke sahen sie eine Menge Mithril.

Das wäre locker genug um den Wagen zu füllen. Sie gingen kurz den anderen Weg entlang. Es dauerte 15 Minuten, dann trafen sie den Derghodaimon, der weg gegangen ist. Er sprach mit Baast auf telepathischem Wege in abyssisch: "Ist es hier gut?". Es war eine tiefe basslastige Stimme. Baast nickte ihm zu. Die anderen aus der Gruppe sahen fragend zu Baast. Er sprach auf abyssisch mit dem Daimon "Was ist wenn wir den Gang weiter gehen?" "Da ist ein komisches Wesen. Ein Fels mit Tentakeln. Wieso fragst du?" "Ach, nur so. Bin neugierig". Chivala drängte Baast, was der Daimon denn gesagt hat. Baast erzählte es ihr kurz. Dann wandte er sich wieder dem Daimon zu. "Ich glaub es wäre nicht schlecht wenn du hier wartest. Hier sollte es sicher sein.". Die Bestie sah Baast fragend an, aber zuckte dann mit seinen Armen. Die Gruppe ging fort. Sie holten den Karren und bauten das Mithril ab. Es passte nicht alles in den Karren. Nachdem Baast etwas überlegte kam er auf den Gedanken das restliche Mithril vielleicht zu verkaufen. Der Karren allein ist vielleicht schon 200000 Gold wert. Den rest sollten sie morgen holen, das würde eine Menge Gold geben. Sie gingen mit dem Karren aus der Höhle, machten es an das Pferd fest und gingen zurück nach Tekapi. Auf dem Weg waren wie immer einige Händler unterwegs. Nach einer Weile kamen sie in Tekapi an und gingen zum Schmied.

Der Halbling konnte seine Freude nicht verbergen. Er bedankte sich bei der Gruppe und bot ihnen an jegliche Ausrüstung aufs Haus herzustellen. Baast unterbreitete dem Halbling einen Vorschlag. Und zwar bot er an, ihn mit Mithril zu beliefern. Der Halbling kann es für wenig Gold haben, aber dafür darf die Gruppe ihr Ausrüstung immer Umsonst herstellen und reparieren. Nachdem sie sich auf 300 Gold pro Kilo geeinigt haben, war der Deal beschlossen. Die Gruppe verabschiedete sich und schmiedete schon Pläne was sie mit so viel Geld machen sollen. Das beste und leckerste Essen schlug Chivala vor, Kawano und Kyil träumten schon von einem eigenen Schloss. Sie malten sich die schönsten Sachen aus und gingen glücklich zu Bett.

Am nächsten morgen liehen sie sich diesmal drei Pferde und zogen wieder mit Karren und Spitzhacken los. Als sie an der Höhle ankamen bemerkte Kawano, dass mehr Spuren auf dem Boden zu sehen sind als gestern noch. Kyil schaute sich um und konnte dies bestätigen. Jemand war hier, auch mit einem Wagen. Sie banden die Pferde an den Bäumen und rannten schnell in die Höhle. Sie gingen zum Raum mit dem Mithril und sie waren geschockt. Der Raum war leer geräumt. Baast regte sich erstmal auf. War es der Schmied? Nein das kann nich sein, sie haben ihn gestern abend und heute morgen noch gesehen. Sie gingen in den großen Höhlenraum, in dem sie gegen die Derghodaimonen gekämpft haben und nahmen einen ihnen noch unbekannten Gang. Vielleicht gibt es irgendwo anders noch Mithril. Sie gingen über 10 Minuten den Tunnel entlang bis sich ein Raum öffnete. Der Raum war nicht groß, zwei spitze Felsen waren in der Mitte, die den Raum kleiner wirken ließen. Am Rande waren zwei Mithrilvorkommen zu sehen. Abgesehen davon war nichts besonderes in dem Raum. Zuerst wollte die Gruppe einen Raum weiter gehen, bevor sie das Mithril hier abbauen. Kurz bevor alle den Raum verließen, wurde die hintereste Person in der Schlange, Chivala, von irgendetwas an der Schulter gepackt. Es war schleimig und ihre Schulter fühlte sich plötzlich taub an. Sie wurde nach hinten gerissen und knallte gegen einen der spitzen Felsen. Dieser hatte plötzliche Tentakel und ein Maul voller scharfer Zähne.

Er Biss in Chivalas Schulter. Sie fühlte den Schmerz zwar kaum, aber sie sah wie das Blut aus ihr quoll. Als die anderen Chivalas Schrei hörten drehten sie sich direkt um. Die beiden spitzen Felsen haben sich in diese Kreatur verwandelt. Diese Kreaturen schwangen ihre Tentakel wie Peitschen. Kawano und Kyil konnte denen nicht ausweichen und wurden auch paar mal getroffen. Jedesmal klebte der Tentakel an ihn und riss sie näher zu diesen Wesen. Chivala teleportierte sich weg, zu Baast, der sie schnell heilte. Kyil versuchte paar Angriffe auf die vorderste Kreatur, doch die Berührungen der Tentakeln schienen ihn geschwächt zu haben. Seine Arme fühlten sich taub an und seine Angriffe zeigten nicht die Wirkung wie sonst auch. Kawano sammelte magische Energie aus den Schatten und manifestierte eine Schattengestalt, dessen Kunturen nur schwer zu sehen waren. Die hintere Kreatur erstarrte plötzlich. Sein Auge weiteten sich vor schrecken und seine Tentakeln wirbelten panisch umher. Man sah wie die Schattengestalt auf die Kreatur zu ging und sie dann berührte. In dem Moment hielt die Kreatur inne und fiel leblos zu Boden. Das vordere Wesen Biss auf Kyil ein. Chivala nutzte ihren Schlafzauber um das Wesen einzuschläfern. Kyil versetzte ihr daraufhin den Gnadenstoß.

Nachdem sich die Gruppe von diesem Schreck erholt hat, pflegten sie ihre Wunden und holten den Karren um das Mithril abzubauen. Während sie dies taten hörten sie Geräusche aus einen der vier Gängen. Als sie fertig waren, gingen sie in den Gang und fanden den Derghodaimon von gestern. Neben ihm lag eine Leiche. Ein Mensch. Der Kopf fehlte und sein Oberkörper war geöffnet. Blut und Überreste waren auf dem Boden verteilt. Er war nicht mehr wieder zu erkennen. Der Derghodaimon sprach zu Baast "Das war eine gute Idee von dir hier zu warten. Es kam etwas Frischfleisch vorbei.". Die anderen sahen etwas erschrocken zu der Leiche. Baast sprach mit dem Daimon, dass er das nächste mal die Menschen nur verscheucht, anstatt sie zu töten, dafür würden sie ihm leckeres frisches Fleisch holen, log er ihm vor. Außerdem wäre es besser, wenn der Daimon am Eingang der Höhle warten würde und die Menschen verscheuchen würde. Der Daimon stimmte dem zu, aber auch nur wenn leckeres Zwergenfleisch geliefert wird. Außerdem fragte Baast weiter nach der Höhle und was es hier alles an Kreaturen gibt und wo Mithril ist. Der Daimon erzählte, dass noch paar andere Wesen hier sind, er aber nichts mit ihnen zu tun hat. Z.b. haarige Humanoiden. Aber es gibt einen hier, dem sie alle dienen. Es ist ein schlangenartiges Wesen. Er hat befohlen hier auf diese Höhle aufzupassen. Im Gegenzug dürfen sie jede Kreatur essen die in diese Höhle wandert. Chivala drängte Baast die ganze Zeit, dass er erzählen soll worüber sie auf Abyssisch reden. Baast winkte sie kurz ab. Er sagte dem Daimon, dass er die Leiche erstmal mit nimmt, später dafür aber das zwergenfleisch kommt. Widerwillig ließ der Daimon ihn gewähren. Sie luden die Leiche auf den Wagen, verabschiedeten sich von der Kreatur und Baast erzählte der Gruppe alles. Die Leiche wollen sie nach Tekapi bringen und vielleicht der Familie zurückbringen. Außerdem machte die Sache mit dem 'Herrscher' dieser Höhle die Gruppe stutzig. Wenn in der Höhle jemand alles kontrolliert, dann würde es bestimmt Komplikationen mit dem Abbau vom Mithril geben. Sie gingen den Gang zurück und kamen wieder in die Höhle mit den zwei Felsenwesen. Sie nahmen den den Gang gegenüber, bzw den Gang in den sie zuerst gehen wollten, bevor das Felsmonster angegriffen hat. Nach ein paar Metern hörten sie ein schleifendes Geräusch, als würde ein Seil an Steinen gerieben werden, gefolgt von rollenden Steinen. Von der Decke fielen kopfgroße Steine herunter. Chivala wurde hart getroffen, die anderen konnten sich einigermaßen schützen. Bis auf paar Prellungen gings es aber allen gut. Der Wagen mit dem Mithril hat zwar auch was abbekommen, schien aber normal weiter fahren zu können. Sie räumten die Steine beiseite und gingen weiter. Irgendwas muss die Falle wohl beschützt haben. Nach paar Metern kamen sie in einen kleinen Höhlenraum.

Etwas Mithril ragte aus der Wand. Geradeaus gings weiter nach unten. Fürs erste blieben sie aber hier und bauten das Mithril ab. Der Wagen war damit fast schon Voll. Da sich alle schon etwas erschöpft fühlten, gingen sie wieder aus der Höhle. Der Derghodaimon stand nahe am Eingang, aber noch so, dass man ihn nicht sehen konnte, wenn man in die Höhle schaute. Sie sattelten die Pferde und ritten los nach Tekapi.

Auf dem Weg hielt Baast nach Händlern mit Mithril ausschau, ohne Erfolg. In Tekapi angekommen, gingen sie zum Schmied. Nachdem er seinen Würgereflex unterdrücken musste, wegen der Leiche, wog er das Mithril ab. Baast fragte ihn währendessen, ob jemand mit Mitrhil hier war. Dies verneinte der Halbling. Es waren rund 150 Kilo Mithril und damit 45000 Gold für die Gruppe. Da der Halbling nicht so viel Gold besaß, gab er der Gruppe erstmal 30000 und den Rest, wenn das Geschäft den ersten Gewinn abwirft. Außerdem waren schon die erste Kampfrüstung fertig, die der Schmied Kyil gab. Danach luden sie die Leiche beim Totengräber ab und gingen zur Sekretärin des Engels. Sie fragten sie aus, wie es denn aussieht wenn jemand eine Höhle findet mit Edelmetallen. Wer hat das Recht auf diese Höhle und wer darf die abbauen? Dazu schilderten sie ihr die Situation. Die Sekretärin antwortete der Gruppe: "Ihr habt nichts falsch gemacht. Solang die Höhle zu keiner Stadt, Stamm oder einer sonstigen Gruppierung gehört, hat jeder das Recht dort zu machen was er will. Es ist vergleichsweise wie mit einem Baum oder einer Blume am Wegesrand. Solang es nicht das Feld von jemandem ist, gehört sie der Wildnis. Jeder kann sie pflücken oder den Baum für Holz fällen. Wenn du jetzt ein paar Blumen am Wegesrand pflückst und jemand kommt dazu und pflückt welche neben dir. Kannst du ihm sagen, er solle das lieber lassen, aber tun kannst du letztenendes nichts dagegen. Dies führt oft zu Konflikten die mit Gewalt verbunden sind. Dies ist ein Problem, dass auf der Welt zur Zeit herrscht. Gebiete die zu niemandem gehören sind sozusagen 'Gesetzloses Land'. Wir als Hüter wollen dagegen etwas tun." Die Gruppe bedankte sich für die info und verabschiedete sich.

Mit dieser Info überlegten sie sich, sowas wie eine Wache zu holen, die den Höhleneingang bewacht während sie weg sind. Und die beste Wache die ihnen in den Sinn kam, waren die beim Badehaus. Also gingen sie hin um sie anzuheuern. Zuerst wirkten sie skeptisch, vor allem weil sie schon bekanntschaft mit Kawano und Kyil gemacht haben und nicht gut auf sie zu sprechen waren. Baast machte ihnen jedoch ein gutes Angebot und bot ne Menge Gold an. Sie kamen ins Geschäft und gingen los um Ersatz für das Badehaus zu besorgen und sich dann auf dem Weg zur Höhle zu machen. Da es mittlerweile schon spät war, gingen alle zu Bett.

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Auf in die Mithrilmine

Am nächsten morgen trafen sich Baast, Kyil, Kawano und Chivala in der Kantine. Baast sagte der Gruppe, dass er noch Ivan im Lager helfen muss und er danach zur Mine nach kommt. Der Rest nahm sich ein Pferd, den Karren von der Schmiede zusammen mit zwei Spitzhacken. Nach einem guten Stück weg kamen sie auch an der Höhle an. Das Pferd banden sie vor der Höhle an einen Baum. Kyil zog die kleine Karre mit in die Höhle. Es war ziemlich groß da drinne und es waren auch viele Spuren auf dem Boden zu sehen, von Menschen, aber auch anderen Kreaturen.

An zwei Gabelungen kamen die drei vorbei. Beide male hielten sie sich rechts. Nachdem sie schon 10 Minuten durch die Höhle gingen, hörten sie ein Insektenartiges Geräusch. Auch das klakern, als würde eine große Krabbe über den Steinboden gehen. Kyil nahm das Angebot von Chivala an, sich unsichtbar machen zu lassen. Vorsichtig gingen sie weiter und es öffnete sich ein Raum vor ihnen. Sie sahen rechts etwas Mihtril und links zwei Krabbenartige Gestalten, die sich zu der Gruppe wendeten.

Sie schienen irgendeine Sprache zu sprechen, doch die Gruppe verstand kein Wort. Ziemlich flink liefen die zwei Kreaturen auf die Gruppe zu und griffen an. Einer ging auf Kawano los und der andere wollte auf Chivala los stürmen, doch er prallte gegen Kyil und versuchte das unsichtbare etwas zu stechen. Kyil war nicht darauf vorbereitet und er merkte, wie der Stachel in seine Seite eindrang und irgendein Gift spritzte. Der Tiefling fühlte sich direkt geschwächt vom Gift. Währendessen schlug Kawano auf seinen Gegner ein. Der harte Panzer schien nur schwer zu durchdringen, doch der ein oder andere Schlag ging durch. Aber auch Kawano musste paar Hiebe einstecken. Chivala sah dies und wollte ihm zu Hilfe eilen, aber die andere Kreatur grif mit der Schere nach ihr und hielt sie fest. Kawano sah dies und eilte ihr zur Hilfe. Mit Kyil zusammen töteten sie die Kreatur schnell. Chivala war befreit und konnte heilen. Danach wandten sich die zwei Kämpfer dem übrigen Gegener zu. Kyil schlug wild um sich und traf dabei auch Chivala, doch die meisten Schläge gingen auf die krabbenartige Gestalt und sie ging leblos zu Boden.
Der Kampf war beendet. Chivala konnte über Kyils Schlag hinwegsehen und sie machten sich an die Arbeit das Mithril abzubauen.

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Nilpferdplage

Am nächsten Morgen trafen sich Baast, Kyil und Kawano in der Kantine. Als Baast davon hörte, dass das Date mit der süßen Dame nichts wurde, regte er sich erstmal auf, wie er sowas nur vermasseln kann.  Nachdem sie etwas über den gestrigen Tag geredet haben, gingen sie wieder zum schwarzen Brett. Sie wollten noch den Nilpferdauftrag machen. Am Brett sahen sie, dass zwei neue Aufträge hinzugekommen sind. Eins schien von nem Kind zu sein, dass seine Katze verloren hat. Der andere von jemanden, der Leute sucht um einem unehrenhaften Mann eine Lektion zu erteilen. Baast nahm den Nilpferdauftrag und den Zettel mit der Lektion mit. Seiner Meinung nach hatte zweites nicht an einem schwarzen Brett zu hängen. Die Nilpferde sollen nicht weit nördlich aufgetaucht sein und gefährlich nah an einem Bauernhaus ihr Revier aufgeschlagen zu haben. Also machte sich die Gruppe auf dem weg, und es dauerte nicht lang, bis sie dort ankamen. Rechts das Häusschen und im Wasser entdeckten sie ein ziemlich großes Nilpfderd mit einem Horn, dass die Gruppe beobachtete. Es müsste so groß wie ein Elephant sein, von dem was sie sahen. Außerdem bemerkte Kawano, dass noch ein weiteres Nilpferd unterwasser war. Als sie sich dem Nilpferd nährten, tauchte es unter. Sofort baute die Gruppe etwas Abstand zum Fluss auf.

Baast hatte schon mal was über diese Nilpferde gelesen. Es sind Nilpferdkolosse und sie sind deutlich größer als die normalen. Außerdem sind sie viel aggressiver und initiieren den Kampf bis zum Tod. Vertreiben ist da keine Option, dachte sich die Gruppe. Also fing Kawano an aus der Ferne mit Zaubern anzugreifen. Sein Kältestrahl traf das Nilpferd zwar nicht, aber plötzlich bäumte sich das Wasser auf und drei Nilpferde stürmte auf die Gruppe zu. Kawano zauberte schnell Kyil groß, aber noch während Kyil wuchs, biss das erste Nilpferd in seinen Arm und hielt ihn fest. Von der anderen Seite biss das andere Nilpferd nach ihm. Das dritte versuchte Kawano zu verschlingen, der Kensai schlug jedoch den Kopf des Nilpferdes an den Stoßzähnen zur Seite, sodass das Nilpferd ihn nicht zu beißen kriegte. Baast war damit beschäftigt Kyil zu heilen. Der Teifling befreite sich aus dem Biss, doch das Mistvieh war ziemlich schnell für seine größe, es biss wieder zu und Kyil steckte bis zur Schulter im Maul. Er schlug mit seinem freien Arm nach dem Nilpferd. Er durchbohrte das Auge, stach tief in den Kiefer, doch es wollte nicht los lassen. Kyil wurde schon schwarz vor Augen, da ließ das Nilpferd los. Während er zu Boden fiel, schlug er noch mit beiden Waffen nach der Kehle des Nilpferds und wurde dann Ohnmächtig. Das Nilpferd verlierte ne Menge Blut und fiel zu Boden. Das zweite Nilpferd griff nun Baast an und verschlang ihn nahezu. Kawano schlug mit seinem verzaubertem Katana den Kopf des Nilpferdes ab und durchbohrte danach den Schädel des letzten.

Mit heilender Magie half Baast Kyil wieder auf die Beine. Während sie sich heilten und den Schmutz aus der Rüstung klopften, kam ein älterer Herr aus dem Häuschen, das etwas weiter Weg stand. "Jo Mei. Da habt i aber gut gekämpft mien Leuts." rief er der Gruppe entgegen. Der alte Mann hatte Kleidung an die ungewaschen aussah und geflickte Löcher hatte. Er war ziemlich schlaksig und hatte einen ungepflegten Bart, ne runde dicke Nase und ein Grashalm im Mundwinkel. Ein Hund begleitete den Mann. "Diss war mien Uftrag. Danke danke, für de Hilf. Hier." Und der Mann gab der Gruppe einen Zettel in die Hand. "Dies is mien Wisch für de Rathaus und de Belohnung. Hab euch de verdient." Danach zog er ein Messer und fing an an den Nilpferden rumzuschneiden. "Jaha, dies is leggeres Fleisch. Wollt was abhabn?" Kyil nickte dem Mann zu. "Guter Jung. Hier, mit Schwarte. Mmh, legger." Der Mann überreichte dem Tiefling etwas von dem Fleisch, während er sich die Lippen leckte. "Ih habt mi geholfen. Wenn ih bissl was von mien Gemüs wollt, gib Bescheid. I geb eu gern was von mien leggeren Gemüs. Heut mach i leggere Subbe. Mmmh, fü dich uch Milo." Der Hund bellte kurz auf. Die Gruppe verabschiedete sich von dem Mann und holte sich ihre Belohnung in Tekapi ab. Danach entschieden sie sich, den Auftrag mit dem "unehrenhaften Mann" nachzugehen. Die Adresse stand auf dem Zettel, sodass sie direkt zu seiner Tür konnte. Nachdem sie klopften öffnete ein geleckter Kerl die Tür.

"Guten Tag die Herren. Ich bin Gottfried. Was gibt es?" fragte er die Gruppe. Baast fragte ihn direkt "Ist das dein Auftrag hier? Was hat das zu bedeuten?". Gottfried antwortete ihm "Ah, ja, genau. Es handelt sich bei dem Mann und Friedrich. Es war gestern. Ich bandelte mit einer schönen Dame an. Wir haben uns schön unterhalten über Musik, Kunst, Wein. Wie die meisten hing sie mir an den Lippen und war mir schon ganz verfallen. Doch dann kam dieser Friedrich. Ein Banause. Ein unehrenhafter Tölpel. Er nahm mir die Dame weg. Er demütigte mich vor der Frau. Unverzeihlich sowas. Sowas macht man nicht. Anstand muss man haben. Das muss man ihm noch beibringen.", "Mit welchen Worten hat er dich den genau gedemütigt?" unterbrach ihn Baast. "Nun ja. Er sagte Sachen wie 'Nah, langweilt dich der Schnösel?' und 'Er hört sich gern reden.' Er hat mich zum gespött vor dieser Dame gemacht. Eine Frechheit. Sowas darf nicht geduldet werden." Kawano nickte dem Typen zu "Einem Mann die Frau klauen ist unehrenhaft" bestätigte er. Baast verdrehte seine Augen. Weiberhelden verstehen sich wohl untereinander. "Ok. Hör mal zu. Wir gehen los und suchen diesen Friedrich. Wenn wir ihn finden kümmern wir uns um den und das nächste mal wenn du ihn siehst wird er dir nicht dumm kommen und dich vielleicht vor allen anderen in den Himmel loben." "Hmmm, das hört sich gut an." antwortete Gottfried. "Ok. Wie sieht es mit der Belohnung aus? Das Geld im voraus?" Fragte Baast nach. "Im Voraus? Ich kann auch 500 Gold im Voraus geben." "500 Gold? Ne, zu wenig." "Wieso zu wenig? Es soll doch nur eine Lektion sein. Dafür gebe ich doch nicht den Jahresverdienst eines Bauern aus." "Da muss schon mehr rausspringen. Und danach wird dein Ansehen deutlich steigern, wenn dieser Friedrich vor die klein beigibt." Der Adelige musste kurz überlegen. "Ich hab da ne Idee. Ich gebe euch die 500 Gold und wenn ihr den Auftrag erledigt gibt es einen exquisiten ein. Den hab ich in Kentri erstanden. Einen besseren werdet ihr nirgends finden." "Hm, ok, aber andersrum. Zuerst den Wein, und danach das Gold?" "Na gut. Aber auch nur wenn ihr eure Arbeit gut macht." Der Adelige holte eine Flasche Evaluence aus seinem Haus und übergab diese der Gruppe. "Ich werde dann wohl demnächst von Friedrich hören. Wenn er mir meinem Ohr schmeichelt kriegt ihr den Rest. Wenn nicht, werde ich euch schon finden." "Keine Sorge. Wir kümmern uns drum" erwiderte Baast. Nachdem die Gruppe von ihm ging erzählte Baast, dass er garnicht vor hat dem Schnösel zu helfen. Er wollte den Wein zu dem Fleisch. Außerdem wolle er kurz mit Friedrich reden, um zu Wissen was passiert ist. Sie gingen zu einer noblen Taverne, in der sich der Vorfall ereignet hatte. Sie sprachen kurz mit dem Tavernenwirten. Ein schick gekleideter Elf mit weißen Haaren. Er erzählte der Gruppe, dass es gestern eine Meinungsverschiedenheit zwischen Gottfried und Friedrich gab. Genaues wusste er nicht, nur das es um eine Frau ging, die zuerst bei Gottfried und nachher bei Friedrich war. Auf bitten der Gruppe nahm der Wirt das Nilpferdfleisch der Gruppe, damit der Koch daraus etwas leckeres zaubert. Sie Aßen in der Taverne und hofften darauf, das Friedrich vorbeikommt. Aber stattdessen fiel der Blick von Kawano und Kyil auf zwei bezaubernde Frauen, die sich einen Platz in der Taverne nahmen. Die selbst ernannten Frauenkenner gingen zu denen rüber und unterhielten sich mit ihnen, um zu einem Informationen über Friedrich zu erhalten, zum anderen um ihr Glück bei ihnen zu versuchen.

Es war teilweise eine merkwürdige Unterhaltung, in der Sätze viele wie "Habt ihr mit Friedrich geschlafen?". Aber dank des Weins, der in strömen floss, erhielten sie einige Informationen. Gottfried scheint öfter hier zu sein und bedrängt nahezu jede Frau hier. Er langweilt sie mit seinem Gerede, aber er ist auch sehr spendabel. Friedrich scheint sehr begehrt zu sein unter den Frauen. Kawano und Kyil konnten den Kerl nun noch weniger leiden. Mitten im Gespräch deutete einer der Frauen auf einen attraktiven Mann, der in Taverne kam. Friedrich.

Baast nahm ihn direkt zur Seite und fragte ihn aus. Es stellte sich heraus, dass Friedrich gesehen hatte, wie am gestrigen Abend die Frau von Gottfried wieder bedrängt und gelangweilt wurde. Er konnte sich dies nicht ansehen und hat sie aus der Unterhaltung befreit. Mehr ist nicht vorgefallen. Um die Sache mit Gottfried aus der Welt zu schaffen, schlug Baast vor, beim nächsten mal ein paar lobende Worte für Gottfried springen zu lassen. Was danach ist, ist egal. Nur das nächste Treffen. Für einen Schluck vom Evaluance ließ sich Friedrich darauf ein. Als Baast dann wieder bei den anderen war, erzählte er den Frauen davon, dass er irgendwelche Intimkrankheiten hat. Erschrocken von der Info lief eine der Frauen weg. Die zweite folgte, nachdem Kawano sie darauf hingewiesen hatte, dass heute im öffentlichem Bad eine Veranstaltung ist die sie nicht verpassen sollte.

Nachdem alle ausgetrunken hatten, gingen sie zum Schmied, um sich neue Ausrüstung zu holen. Als Baast den Preis verhandelte, boten die zwei Schmiede einen Auftrag an, um einen großen Preisnachlass zu bekommen. Nicht weit von Tekapi soll es eine Höhle geben, in der sehr viel Mithril zu holen sei. Ein Karre voll mit Mithril von dort würde reichen um einiges für die Gruppe herzustellen.

Den Rest des Tages pflegten die Abenteurer ihre Ausrüstung. Außerdem zog Kyil in das Zimmer von Kawano, da dort ein Platz frei wurde. Um ein Mitglied in Kawanos Gang zu sein musste man eine Aufnahmeprüfung bestehen. Dafür musste man in das öffentlich Bad einbrechen und Frauen bespannen. Baast entschied sich, denen zu helfen. Zuerst machte er beide Unsichtbar. Danach nutzte er eine Zauber, mit dem er alle drei in das Bad teleportiert. Baast teleportierte sich direkt wieder zurück. Da standen nun Kawano und Kyil im Bad der Frauen. Eine nackte ältere Dame, die sich gerade abgeduscht hatte, guckte verwirrt in ihre Richtung "Da war doch gerade etwas? Komisch. Ich hatte wohl schon zu viel heißes Wasser.". Kawano und Kyil wandten schnell ihren Blick von ihrem Körper ab. Sie sahen sich um. Ein haufen nackter Frauen, die sich hier wuschen. Auch die eine von der Taverne war hier. Die zwei waren so sehr mit gaffen beschäftigt, dass sie die Zeit nicht im Blick hatten. Der Unsichtbarkeitszauber war kurz davor zu enden. Kawano ran sofort raus. Kyil dachte er hätte noch paar Sekunden, doch dann wurde er mitten unter den Frauen sichtbar. Sofort schrien einige auf "AAAHHH, EIN SPANNER!!". Sekunden später kam die Wachfrau rein gerannt. Die Frau rannte Kyil hinterher, doch er konnte sie abhängen und entwischte durch den Ausgang. Schnell rannte er zurück in sein Zimmer, wo Kawano schon auf ihn wartete. Es war das erste mal, dass jemand aus dem Zimmer ins Bad eingebrochen ist. Die feierten sie noch.

 

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Kennenlernen über das schwarze Brett

Der Ort an dem die Händler verschwanden lag ca 2 Weggstunden südlich, zwischen Tekapi und Osalien. Baast, Kawano, Chivala und Kyil machten sich auf den Weg und erreichten die Stelle ziemlich flott. Ein kleiner Rastplatz für Händler.

Sie wollten gerade dahin gehen, als ein Händler die Gruppe anspach. "Passt auf. Geht da nicht zu nah ran. Es ist gefährlich dort.". Es war ein Elf mit feiner Kleidung auf einem Kamel. Er sah aus wie geleckt und machte einen arroganten Eindruck. "Wieso, was ist da?" fragte Baast nach. "Nun ich weiß es nicht. Als ich heute morgen hier war habe ich schreie gehört. Todesschreie. Mir ist das Blut in den Adern gefroren. Ich bin dann schnell weg geritten Richtung Osalien, meinen Geschäften nachgehen." "Was für Geschäfte denn?" fragte Chivala. "Ich handle mit Blütenblätter aus Osalien. Die sind gerne gesehen und werden für Schmuck, Dekorationen, Düfte und andere Sachen benutzt. Seht" und er öffnete einen seiner Säcke. Es waren schöne Blüten zu sehen, weiß mit roten Linien die in die Mitte verliefen und immer feiner wurden. "Ok, aber jetzt erstmal zu den was da abgeht" und Baast deutete wieder auf den Felsen. "Hast du gesehn was es war?". "Das kann ich dir leider nicht beantworten, ich bin schnell da weg. Von dem was ich von anderen reisenden Händlern gehört habe könnte es ein Greif sein.".  Mehr Informationen schienen sie von dem kerl nicht zu bekommen. Er ritt weiter und die Gruppe näherte sich dem Felsen. Ihnen fiel auf, das hinter dem Felsen eine Sandhose zu sehen war. Dieser schien auch keinen natürlichen Ursprung zu haben, sondern wurde irgendwie erzeugt. Als sie näher kamen hörten sie Schreie "HILFE! NEIN. BITTE. SO HILF MIR DOCH JEMAND!". Kawano und Kyil wollten direkt los laufen, da hielt sie Baast zurück. "Nicht, die Stimme wurde magisch erzeugt.". Vorsichtig näherten sie sich dem Felsen. Plötzlich sprang ein Mensch hinter dem Felsen weg. Er kroch rückwärts über den Boden, sein Blick zielte hinter den Felsen, die Stelle die die Gruppe noch nicht sehen konnte. Er schrie "VERSCHONE MICH!". Seine Hände schützend vor ihm. Aus dem Augenwinkel sah er die Gruppe. Voller Angst rief er ihnen zu "BITTE HELFT MIR!". Die Gruppe vermutete, dass dies eine Falle ist. Sie erkannte auch, dass dieser Mensch nur eine Illusion war. Klauen griffen nach dem Menschen und rissen ihn hinter die Ecke. Die Klauen sahen aus, wie die eines Greifen. Vorsichtig gingen sie um die Ecke. Chivala ging etwas vor. Sie konnte nun den Urpsrung des Sandwirbels sehen. Es war nichts da. Als sich der Gruppe zu wandte und Bescheid geben wollte, merkte sie, wie sich Klauen in ihre Schulter bohrten. Die anderen sahen wie plötzlich ein Drache aus dem nichts hinter Chivala Stand. Er Biss Chivala in den Arm und schmieß sie gegen die Wand. Der Drache war bläulich und hatte einen finsteren Blick.

Der grauenvolle Anblick löste Angst in allen aus. So viel, dass Kyil davon lief und Kawano sogar seinen Flugzauber einsetzte um davon zu fliegen. Chivala stolperte vom Drachen Weg. Baast packte den laufenden Kyil und die schwer verletzte Chivala und nutzte einen Teleportationszauber, der alle drei 100 Meter vom Drachen weg brachte. Kawano flog in ihre Richtung, aber der Drache verfolgte ihn. Im Flug hörte Kawano ein knistern, gefolgt von einem schmerzendem Schock durch seinen ganzen Körper. Der Drache hatte ihn mit einem Schockangriff erwischt. Chivala heilte sich währenddessen und beruhigte Kyil mit einem ihrer Zauber. Kawano wollte an der Gruppe vorbei fliegen und möglichst weit weg vom Drachen sein, da zauberte Chivala ihren Zauber auch auf Kawano und er sammelte sich. Der blaue Drache landete vor der Gruppe. Er war groß. Allein sein Kopf war so groß wie ein ausgewachsener Mensch. Er bäumte sich vor den vier auf. Baast viel zu Knie und rief "Oh mächtiger Drache. Bitte vergib uns, dass wir dich gestört haben. Wir wussten nicht, dass so eine ehrwürdige Kreatur da haust. Wir sind deiner nicht würdig. Verschon uns bitte. Vielleicht können wir dir zu diensten sein?". Chivala tat ihm das nach "Verschon uns allmächtiger. Lass uns dir dienen für unsere Frechheit." Die anderen zwei knieten sich auch nieder. Sie versuchten den Drachen zu umschmeicheln um einen Kampf aus dem Weg zu gehen. Der Drache streckte seine Brust raus. Er sprach "Ihr habt mein Interesse geweckt. Wie wollt ihr mir dienen?" hörte man eine tiefe Stimme, die instinktik auf Gefahr schließen ließ. "Vielleicht können wir dir frisch Fleisch besorgen?" Der Drache überlegte kurz. "Ihr Maden werdet an der Straße Händler abfangen und diese zu mir locken. Jeden Tag ein paar Händler. Wenn ihr das tut, lass ich euch Leben als meine Diener.". Die Gruppe nickte ihm zu. "Wie ihr befehlt. Wir tun was ihr immer uns auftragt." antwortete Baast. " Falls ihr versucht zu fliehen, dann werde ich euch verfolgen und eucht nicht nur Essen. Ich werde jedes Glied einzeln verschlingen und euch qualen leiden lassen" sagte der Drache mit einem grinsen, das kalt in die Brust stach. danach drehte sich der Drache um, wingte mit dem Kopf der Gruppe hinterher und wurde kurz darauf unsichtbar. Die Gruppe ging wieder zurück zum Felsen. Währendessen besprachen sie, wie sie vorgehen sollten. Kyil schlug vor sich in einen Händler zu verwandeln, sodass die Gruppe ihn dem Drachen präsentieren könne. Dann greifen sie gemeinsam mit einem Überraschungsangriff an. Davor benutzen Chivala und Baast einige Zauber um die Gruppe zu stärken.

In geplanter Formation gingen sie um die Ecke. Der Drache war wieder unsichtbar, doch Chivala konnte ihn mithilfe ihres Zaubers sehen. Der Drache schien die Falle zu riechen, da zauberte Chivala schnell ihren Sternstaub auf den Drachen. Mit tausenden kleinen leuchtenden Punkten eingedeckt konnte nun die ganze Gruppe den Unsichtbaren Drachen sehen. Sofort stürmten Kawano und Kyil auf den Drachen zu und nahme ihn in die Zange. Der Drache brüllte kurz, dann knisterte es um sein Maul und er spuckte einen Schockstrahl. Er traf Kyil, Chivala und Baast. Kyil ließ sich davon nicht ablenken und schlug dem Drachen die Schuppen von der Brust. Auch Kawano stieß mit seiner magischen Klinge tief in das Fleisch des Drachen. Mit seinen Klauen und Bissen versuchte der Drache seine Angreifer zu zerfleischen, doch gegen Chivalas heilkräfte kam er nicht an. Der Drache verlor viel Blut, und als Kawano ihm den Schwanz abtrennte viel er bewusstlos zu Boden und hauchte seinen letzten Atem aus. In dem Moment verschwand auch die Sandhose

Nach dem Kampf sah die Gruppe sich etwas um. Es lagen schon 8 Leichen hier. Die Gruppe legte die Leichen erstmal zusammen. Sie nahmen einige Wertsachen auf und nahmen einen Drachenzahn als Trophäe mit. Sie wollten später nochmal vorbeikommen und die Leichen mit Hilfe hier weg bringen. In Tekapi angekommen holten sie sich ihre Belohnung im Rathaus. Baast sah wie Kyil die Emfpangsdame interessiert musterte. Mit ein paar schmeichelnden Worten für die Dame und lobende Worte für Kyil machte er ein Date zwischen den beiden für später ab. Also beeilte sich die Gruppe und ging mit dem Leichenbestatter und seinem Karren von Tekapi zu dem Rastplatz. Sie luden alle auf den Karren und ritten zurück. Baast und Chivala gingen danach direkt schlafen. Kawano ging mit den Jungs aus seiner Stube in eine Taverne um wieder ihr Glück zu versuchen eine hübsche Maid aufzureißen. Kyil, der scheinbar sehr nervös in der Gegenwart der süßen Dame war, redete sich um Kopf und Kragen. Er stand im Rathaus vor ihr,  stotterte und er wollte patu nicht seine schmutzige Rüstung für das Essen welchseln. Am Ende drohte er der Dame noch, dass er sie zu ihrem Glück zwingen müsse. In dem Moment kam ein Oread aus einem Zimmer im Rathaus und fragte nach, ob alles in Ordnung sei. Er sah direkt, dass die Dame sich unwohl fühlte und wies Kyil daraufhin, dass er jetzt lieber gehen sollte. Enttäuscht von dem Verlauf ging Kyil allein in die Taverne. Dort traf er Kawano und seine Gruppe. Kawano war verwundert darüber, dass Kyil allein kam und fragte wo die Dame sei. Kyil lügte und behauptete, er fand die Dame nicht so attraktiv und wollte mit der nicht ausgehen. Danach tranken sie etwas zusammen und gingen dann auch zu Bett.

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Ein Bankett für die Bezwinger Dydalas

Nachdem die Gruppe von dem Kampf gegen Dydala zurückgekehrt sind verarbeitete jeder auf seine Art und Weise die Situation. Jeder hatte einen Funken Zweifel, was die Hüter angeht. Wieso haben sie 4 nicht voll ausgebildete Hüter so eine gefährliche Mission ausführen lassen? Wieso haben sie die Gruppe zu viert in ein Gang gehen lassen während die anderen alle zu 5. in die Gänge gegangen sind? Nach und nach gingen sie alle zum Engel und hatten ein Gespräch mit ihr. Nach dem Gespräch waren alle nicht ganz zufrieden. Der Engel konnte die Fragen nicht beantworten. Sie schien selber etwas verwirrt. Sie konnte nicht nachvollziehen wie es dazu kam, dass die Gruppe ohne mindestens einen voll ausgebildeten Hüter unterwegs waren oder dass die Gruppe nicht mindestens zu fünft waren. In den Gesprächen wurde der Engel aber auf etwas aufmerksam gemacht. Als die Gruppe wieder zum Leben kam, schien irgendetwas passiert zu sein und Dydala hat jemanden angeschrien. Was das aber war, ob ne Person dahinter gesteckt hat, ein Zauber oder vielleicht eine göttliche Kraft? Das musste herausgefunden werden. Das Gespräch endete mit einer kleinen Belohnung für jeden und einer Beförderung. Nachdem Gespräch zogen sich Kawano und Karl in ihre Zimmer zurück. Chivala holte sich aus dem Lager einen Tarnumhang und beobachtete das Fest aus der Ferne. Baast gesellte sich zu den anderen Hütern beim Fest. Diego quatschte gerade etwas mit Baast, als Fodar und Stavros, die auch in der Truppe gegen Dydala dabei waren, sie unterbrachen. Bei ihnen Stand Kyil. Stavros stellte sie einander vor und erwähnte, das Kyil als weiteres Mitglied für die Gruppe vorgesehen ist, falls die Gruppe weiterhin zusammen arbeiten will und sie Kyil aufnehmen wollen. Baast stieß erstmal mit Kyil an, tranken etwas und lernten sich etwas kennen. Als sie sich noch etwas zu essen holten, bemerkte Baast Chivala, die sich neben ihn setzte. Zusammen aßen, tranken und spielten die drei zusammen. Der lange Tisch war voller leckerer Speisen und Getränke gab es mehr als genug.

Sie vergaßen kurz, was Geschehen ist. Baast fing dann an Musik auf seiner Violine zu spielen und die meisten fingen an zu tanzen. Kyil forderte sogar Sojila zum Tanz auf. Der Anblick der tanzenden Menge ließ Chivala das Herz etwas leichter werden. Es war ein schönes Fest. Nachdem die Beine müde wurden erzählten sich die Leute gegenseitig gute Geschichten über Hans und lobten seine hilfsbereite Art. Außerdem gab es den ein oder anderen Tost auf die Gruppe, für die gute Vorarbeit und ihr tapferes Verhalten. Der Abend klang langsam aus und die Gäste verstreuten sich so langsam. Alle gingen zu Bett und erholten sich.

Am nächsten morgen trafen Baast und Chivala Kyil in der Kantine. Sie aßen zusammen und gingen zum Trainingsplatz, um dort Kawano zu treffen. Er war etwas aufgebracht nachdem Gespräch mit dem Engel und lenkte sich ab indem er Trainingskämpfe mit anderen durchführte, die er mit überlegen gewann. Kyil sah kurz zu und forderte ihn zum Kampf heraus. Vielleicht lag es an den vielen Trainingskämpfen oder vielleicht doch daran, dass Kyil ein ziemlich guter Kämpfer ist, aber Kyil bezwang den Kensai im Zweikampf. Sportlich gingen sie mit Sieg und Niederlage um. Kawano blieb noch etwas länger auf dem Trainingsplatz, als Chivala, Baast und Kyil einkauften. Während sie am Bummeln waren kamen sie auf die Idee, einen kleinen Auftrag vom schwarzen Brett zu nehmen, um Kyil in die Gruppe zu integrieren und ihn besser kennenzulernen. Sie holten Kawano ab und suchten auch nach Karl. Er war jedoch nicht zu finden. Sie erfuhren von Sojila, das Karl unzufrieden mit der Unterhaltung beim Engel war und er die Wahl hatte zu gehen oder er in ein Seminar geht um sein Verhalten zu überdenken und seine Rolle bei den Hütern. Ohne Karl gingen sie zum schwarzen Brett und schauten sich die Aushänge an. Es hingen nur zwei Zettel am Brett. Auf einem ging es um eine Nilpferdplage, die wohl den Fluß eines Bauerns unbegehbar machte und der andere um ein Wesen, dass Händler zwischen Osalien und Tekapi angreift. In der Beschreibung hieß es, es könne ein Greif oder sogar ein Drache sein. Nach kurzer Beratung entschieden sich alle für den möglichen Drachen.

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Das rätselhafte Grauen, Dydala

Am nächsten morgen versammelte sich die Gruppe vor dem Ratsgebäude. Es standen schon viele Leute da und auch der Engel und Sojila waren da. Es waren 15 Personen die wohl alle an der Mission teilnahmen. Es schien wie ein bunt gemischter Haufen. Als die Gruppe dazu stieß, fing der Engel mit einem leichten lächeln zu reden: "Also gut Leute, wir sind vollzählig. Dank der guten Vorarbeit unserer tapferen Gruppe hier" und sie deutet auf Chi, Kawano, Karl und Baast, "werden wir Dydala aufspüren. Das letzte Rätsel führt uns nach Redakwa, dort sollten wir dann sehen können wo Dydala sich versteckt hat. Seit bitte hoch konzentriert. Dydala ist sehr mächtig und manipuliert gern die Gedanken anderer. Also achtet auf euere Mitmenschen, falls sie sich komisch Verhalten könnte es eine List von Dydala sein. Außerdem, wir sind als Hüter unterwegs, also Verhaltet euch bitte dementsprechend. Dies ist eine gefährliche Mission. Es steht jedem frei zu gehen. Es ist keine Schande und nur verständlich, wenn jemand diese Mission nicht antreten will. Jetzt ist noch die Zeit zu gehen." Und der Engel schaute sich kurz um. Niemand machte Anstalten zu gehen. "Niemand kann behaupten, dass die Hüter nicht tapfer sind. Es erfühlt mich mit Stolz eure Entschlossenheit zu sehen. Ich werde alles in meiner Macht mögliche tun um euch zu beschützen. Wir werden die Mission erforlgreich beenden, da bin ich zuversichtlich." Und alle in der nähe merkten, wie sie von einer Aura umhüllt waren, die ihnen jede Angst nahm. "Hat jemand noch Fragen?" Niemand meldete sich. "Ok, dann lasst uns zu den Teleportationskreisen gehen und nach Redakwa." Und der Engel ging vor. Alle folgten ihr. Nacheinander gingen sie durch die Teleportationskreise.

Redakwa war eine schöne Stadt. Es war ein Kurort und ein beliebtes Reiseziel für Wohlhabende. Die Stadt bestand zum großteil aus sehr hellem gelblichen Steinen, fast wie Marmor. Man hörte das leichte plätschern von Wasser in küntslich angelegten Bächen. Das Wasser war rötlich. Die Gruppe versammelte sich beim Marktplatz. Die Bürger drum herum fingen schon an zu tuscheln. So viele, teils bewaffnete Leute fallen auf, vor allem mit dem Engel, die ziemlich bekannt war. Der Engel sprach nochmal zur Gruppe, aber diesmal leise und vorsichtig. "Ok, hat jemand eine Idee wo Dydala sein könnte?" Und sie schaute zu Chivala, Baast, Karl und Kawano. Sie zuckten mit den Schultern. "Dann versuchen wir es mal am See, dort ist die Quelle des Wasser, vielleicht finden wir da einen Hinweis." Und der Engel nickte einer ihrer Leibwächter zu. Er trat hervor "So Leute. Wir schaffen es eh nicht ohne Aufmerksamkeit zu erregen hier nach ihr zu suchen." Chivala meldete sich kurz zu Wort "Was ist mit den Bürgern, sollten wir sie dann nicht in Sicherheit bringen? Wer weiß was Dydala geplant hat." "Ein guter Einwand.", Bestätigte die Leibwache. "Allerdings wird es schwer alle Bürger hier in Sicherheit zu bringen und es könnte zu einer Paniksituation führen. Falls Dydala wirklich keine Rücksicht auf Unschuldige nimmt, müssen wir natürlich in erster Linie versuchen so viele unschuldige Bürger wie möglich zu retten. Das ist unsere Pflicht als Hüter. Fürs erste sollten wir sie aber ausfindig machen. Ich werde Vorgehen. Achtet bitte auf eure Umgebung. Falls ihr etwas Verdächtiges seht, gibt Bescheid." Und die Leibwache ging vor. es dauerte paar Minuten bis sie am See ankamen. In der Zeit spürte die Gruppe hunderte Blicke, wahrscheinlich aus Neugier. Aber die wahrscheinlichkeit war hoch, dass Dydala sie gerade auch beobachtete. Die löste unbehagen aus.

Der rote See war von viel grün umgeben. Es führten Wege drum herum und alles schien gründlich gepflegt. Viele Leute spazierten hier entlang und genossen den Anblick und die frische leicht salzige Luft. Es war nichts zu sehen, dass auf Dydala hinwies. Karl probierte etwas von dem Wasser. Ein starker salziger Geschmack, salziger als Meerwasser. Ein Halbling von den Hütern kam auf ihn zu. "Nah, schmeckt es auffällig?" fragte er ironisch mit einem Grinsen. "Willst du probieren?" erwiderte Karl. "Ne Danke, hast du ja schon für uns gemacht." Kawano drehte sich zu dem Halbling. Er ließ wieder paar Sprüche über Kleinwüchsige los, die der Halbling jedoch gut konterte.

Der Engel besprach sich kurz mit Sojila und ging dann zur Gruppe. "Habt ihr ne Vermutung wo wir genau gucken sollen?" fragte sie. "Also wir mussten schon mal auf den Grund des Sees tauchen für ein Rätsel." antwortete Chivala. "Ich verstehe. Dann gehen wir dem hier auch auf den Grund." Der Engel ging wieder zu Sojila. Die Undine fing kurz darauf an einen Zauber zu wirken. Wasser wirbelte um sie herum, ihre Augen leuchteten. Plötzliche vibrierte der See und das Wasser wich von der Seite. Der See spaltetete sich und nach kurzer Zeit konnte man den Grund des Sees sehen. Alle gingen in die Mitte des Sees, bis auf Sojila. Sie war damit beschäftigt den Zauber aufrecht zu erhalten. Es war ziemlich matschig, und einige Pflanzenarten schienen hier auf dem Grund zu wachsen. Aber irgendwie schien etwas ungewöhnlich zu sein. Das flüstern der spazierenden Menschen verstummte. Als die  Gruppe hoch sah, sah sie, wie die ganzen Menschen um den seh standen und die Gruppe mit einem leeren Blick anstarrte. Sie sprachen alle gleichzeitig: "Ihr habt das letzte Rätsel gelöst. Gute Arbeit. Nun verrate ich euch wie versprochen meinen Aufenthaltsort. Wenn ihr ein Vogel wärt, hättet ihr den Ort schon längst markiert." Alle verstummten wieder. Einige vielen zu Boden, andere schauten sich erschrocken oder verwirrt um. Sofort liefen einige Hüter zu den Leuten, versorgten sie, redeten mit ihnen. Kawano flog in die Luft um einen Überblick zu kriegen. Währendessen überlegten Chi, Baast und Karl, was die Antwort wäre. Sie überlegten wo Vögel gerne hinfliegen. Ob es hier vielleicht Türem gibt, die man verbindet und die dann einen Ort markieren würden. Währendessen kamen immer wieder einige Hüter und erstattetem dem Engel Bericht. Wie es schien standen die Personen unter einem Zauber der vor maximal drei Wocheng gezaubert werden musste. Und es gab Leute die nicht von dem Zauber betroffen waren, diese Leute kamen erst Heute in die Stadt. Damit war die Sache ganz klar. Dydala war vor kurzem hier. Die Miene des Engel verhärtete sich. Sie ging zu der Gruppe. "Habt ihr ne Idee wo sie sein könnte? Gab es schon mal ein Rätsel das mit Vögeln oder fleigen zu tun hatte?". Kawano kam nun vom Himmer herunter. Oben konnte er nichts auffälliges sehen. Kawano holte die Karte von Savahra raus. Er zeichnete Linien zwischen den Orten der Rätsel die sie gelöst haben. Und siehe da, es war eine Schnittstelle zu sehen, die öfter gekreuzt wurde.

Baast wusste direkt, der Ort ist der verlorene Tempel. Der galt schon lange als verlassen. Ab und zu machen jugendlich dort Mutproben oder irgendwelche Fanatiker feiern da komische Feste, aber sonst ist der Ort verlassen. Der Engel gab kurz Bescheid "Wir haben wohl Dydalas Versteck. Der verlorene Tempel. Lasst uns zurück nach Tekapi. Von dort aus wird uns Gaston teleportieren." Zusammen machten sie sich auf den Rückweg. Im Teleportationsraum fing Gaston direkt an alle zu teleportieren. Es erschienen Runen unter ihren Füßen die immer größer wurden. Plötzlich verlierten sie den Boden unter den Füßen. Fast en Sekunde lang fielen sie, alles wirkte verschwommen. Doch dann landeten sie auf festem Boden und sie standen vor einem alten Gebäude. Ein alter Tempel aus Stein gebaut, der zerfallen aussah und langsam von der Natur wieder zurückerobert wurde.

Der Engel ging mit ihren Leibwächtern vor. Der Eingang führte zu einem großen Raum. Dieser sah auch leicht verfallen aus. Ein Gang war zugeschüttet. An einem anderen Tor standen auffällig zwei Statuen aus Gold. Auch sie hatten paar Flecken. Es waren Abbilder von halbnackten Männern mit Speer und Schild. Baast schaute direkt nach ob er Magie entdeckte. Und tatsächlich, von den Statuen kam Erschaffungsmagie. Die Zauberkundigen nickten Baast zu, nach dem Motto 'Gute Idee'. Baast wusste, diese Statuen werden sich gleich bewegen, er sagte dies zu den anderen. Karl nahm direkt einen Stein und schmieß den zu den Statuen. Diese bewegte sich daraufhin und gingen auf die Gruppe zu. Der Engel zog ihre Waffe und sprang mit einem Satz den Statuen entgegen. Sie breitete ihre Flügel aus und glitt zwischen den Golem. Im Flug schwang sie mit voller wucht ihre Großaxt und trennte den Arm eine Golems ab. Vom Wucht des Schlages ging die Statue auf die Knie. Baast schoss mit seinem Langbogen und Karl seine Feuerkugeln, jedoch zeigten ihre Angriffe keine Wirkung. Diego, einer der Hüter und eine Katzenmensch, lobte die zwei für ihren Einsatz und er zog auch seine Axt mit einem grinsen. Er stürmte hinterher, als er sah, dass die andere Statue den Engel an der Schulter streifte und schlug auf die kniende Statue ein. Sie ging zu Boden. Der Engel schwang die Axt diesmal wie einen Golfschläger. Die 3 Meter große, am boden liegende Statue wurde 5 meter durch die Luft geschleuderte und zersplitterte am Boden. Der Engel drehte sich nun zu der anderen Statue, schlug mit der Axt nach den Beinen und während die Statue fiel schwang sie die Axt von oben und trennte den Kopf der Statue ab. Diese Zerfiel nun auch in Splitter. Der Engel drehte sich zu allen um "Den Empfang hätten wir dann hinter uns. Vielen dank für die Hilfe" uns sie lächlte Baast, Karl und Diego an. "Es ist immer schön zu sehen, dass es Leute gibt die nicht lange fackeln um anderen zu helfen." Während sie das sagte, nutzte Chivala ihren Zauberstab um die Schramme an der Schulter des Engels zu heilen. "Ich danke dir Chivala, sehr nett von dir. Nun, lasst uns weiter gehen. Aber passt auf. Wer weiß was für Überraschungen noch hier sind." Und der Engel ging mit ihren Leibwächtern vor. Durch das bewachte Tor kamen sie in einen dunklen Raum, der kurz nach dem betreten von Fackeln beleuchtet wurde. An der Wand war eine Schrift zu erkennen. ''Hinter jedem Gang ist ein Rätsel. Geht ihr durch einen Gang, schließen sich kurz darauf die anderen. Ihr habt nur 30 Minuten Zeit alle Rätsel zu lösen. Schafft ihr das nicht, bin ich hier Weg." Es waren vier Gänge zu sehen. Schnell war klar, dass hier aufgeteilt werden muss. Die vier Gruppen die vorher bestimmt wurden nahmen sich je ein Gang. Mit einem Zauber verband sich jeder auf telepathischem Wege mit einer Person aus einer anderen Gruppe. Danach gingen  sie gleichzeitig durch die Gänge, die sich kurz darauf verschlossen. Baast erzeugte etwas Licht, damit alle gut sehen konnten. Die Wände waren nach paar Metern aus Erde, als wäre dieser Gang hier reingegraben. Kawano ging voraus. Je tiefer sie in den Gang gingen, umso stärker wurde der Duft von Erde. Nach einigen Minuten entdeckten sie etwas in der Wand stecken. Es war noch 20 Meter weg, aber es versprühte die gleich Energie wie die Statuen am Eingang. Karl feuerte einen Feuerball in die Richtung. Plötzlich löste sich etwas von der Wand. Es war ein Golem der aus Würfeln bestand, der voll mit Runen war. Der Golem stürmte direkt auf die Gruppe zu. Karl feuerte einen weiteren Feuerball. Der Golem zersprang in viele Teile. Baast nahm ein paar der Würfel mit, sie sahen wertvoll aus. Ein kurzes Stück weiter kamen sie in ein Raum. Viel war da nicht und er war auch nicht groß. Zwei Feuerschalen am anderen Ende neben einer Tür. Auf dem Boden war eine Platte mit einem Zeichen und es sah aus als würden noch paar Platten fehlen. Am Rande waren paar Vasen und Steinplatten zu sehen. Auf den Steinplatten waren auch Zeichen. Baast erkannte die Zeichen, es waren die gleichen wie auf dem Würfel, die aufgenommen hatte. Zusammen schaute die Gruppe sich den Würfel an und stellten die Steinplatten in die leeren Stellen am Boden, und zwar so, als würde man den Würfel über den Boden rollen und die Zeichen würden auf den Boden abfärben. Nachdem sie dies Taten, leuchtete der Boden kurz auf und die Tür öffnete sich. Da sie wussten, dass da Gefahr lauern könnte, benutzten sie Zauber um sich zu stärken.Im nächsten Raum sahen sie dann eine kleine Person. Chivalas Blut frierte ein, als sie die Halblingsfrau sah. Es war Dydala.

Um eine eine mögliche List zu durchschauen nutzte Chivala einen Zauber, mit dem sie für einen Augenblick alles so sah, wie es in Wirklichkeit ist. Und Tatsächlich. Es war eine Physische Illusion, die dort Stand. Außerdem schien der Körper der Physischen Illusion nicht exakt an der Stelle zu stehen, die mit dem bloßen Auge zu sehen ist. DYdala grinste sie diabolisch an. "Du. Ich erinnere mich an dich" und Dydala zeigte auf Chivala. "Dich wird man wohl nicht so leicht los." Chivala flüsterte der Gruppe zu, dass dies nicht die echte Dydala sei.  Schnell wurde klar, dass die Illusion sie nur aufhalten soll. Karl fragte trotzdem "Was hast du vor?", weil er in letzter Zeit an die Hüter zweifelte und sich fragte, ob nicht die Hüter vielleicht die Bösen sind. "Was ich vor Habe? Nah was wohl? Die Hüter und Gleichgewicht, dass ich nicht lache. Das Chaos hält doch mehr Überraschungen bereit. Die Hüter müssen beseitigt werden. Jeder sollte sich voll und ganz ausleben und sein böses nicht verstecken. Das ist Gleichgewicht." während Dydala das sagte lies sie ein leises Kichern los. Noch bevor die Gruppe was sagen konnte fragte Dydala die Gruppe "Zuerst siehst du mich, und dann hörst du mich. Was bin ich?" leicht verwirrt sah die Gruppe Dydala an. Sie schleuderte einen Blitz auf die Gruppe, der alle traf. Direkt merkte jeder wie mächtig Dydala ist. Eine Illusion und dennoch, nur ein Zauber und alle waren schon schwer angeschlagen. Chivala fing direkt an Heilzauber zu wirken, um den Schaden zu begrenzen. Auch Baast half ihr dabei. Kawano stürmte auf Dydala zu während Karl hinten blieb und versuchte sie mit Feuerbällen in Schach zu halten. Aber Dydala war flink. Sie wich Kawanos angriffen aus und zauberte während dessen mit der linken Hand einen Zauber auf sich selbst. Die Rechte Hand wirkte währendessen andere Zauber. Dydala verwandelte ihr Gesicht. Kawano sah den alten Mann, den er im Palast begegnet ist, kurz bevor er von Valerya weg teleportiert wurde.  Das alte Gesicht sprach "Kawano, du würdest doch nicht deinen Vater angreifen?" Geschockt hielt Kawano kurz inne. Doch er ließ sich nicht auf die Spiele Dydalas ein und griff weiter an. Es war schwer sie zu treffen, doch mit Hilfe von Karls feuerschutz gelang der eine oder andere Treffer. Die kleine Frau brannte schon. Dydala versuchte mit einem bösen Zauber Kawano auf Karl zu hetzen. Als der Kensai sich zum Gnom umdrehte merkte jeder was gleich passieren würde. Kawano stürmte auf Karl los. Chivala sammelte ihre magische Kraft und wirkte einen Gegenzauber um Kawano wieder zu Bewustsein zu bringen, kurz bevor er den Gnom erreichte. Dydala nutzte den  kurzen Moment ohne Bedrängnis und fragte die Gruppe wieder "Einige Tiere sehen mich nicht und auch im Dunkeln bin ich nicht zu erkennen. Was bin ich?" Ein Teil der Gruppe duckte sich weg, da sie wussten was jetzt kam. Aus Dydalas Fingerspitzen kamen farbige Stahlen. Karl und Kawano konnten dem großteil ausweichen. Chivala und vor allem Baast wurde schwer getroffen. Er lag Bewusstlos am Boden. Chivala wirkte einen Heilzauber nach dem anderen, um alle am Leben zu halten, jedoch war es bei diesen heftigen Angriffen schwer. Kawano versuchte Dydala am zaubern zu hindern, doch sie stieß ihre Faust in den Boden und überall öffneten sich Spalte aus denen Feuer geschossen kam. Karl sah, wie ein Spalt sich unter Baast, der noch auf dem Boden lag öffnete und sprang mit seinem Feuersprung hin um den Halbelfen in Sicherheit zu werfen. Es pfeiften alle schon aus dem letzten Loch. Dydala sah auch schon leicht mitgenommen aus. Doch dann kam wieder der Blitzzauber. Alle flogen bewusstlos zu Boden, bis auf Karl. Er erkannte die verzwickte Lage und schoß schnell einen letzten Feuerball, bevor Dydala ihren nächsten Zauber wirkte. Er nutzte all seine Kraft und Wut und feuerte ihn mitten in Dydalas Brust. Der Zauber durchlöcherte die kleine Frau. Erschöpft ging Karl auf die Knie. Sie war besiegt. Die Illusion. Er schaute sich kurz um. Seine Kameraden bewegten sich nicht mehr. Regungslos lagen sie dann. Dydalas Körper fing jedoch an zu leuchten. Ihre Wunde schloss sich. Karl wollte schnell den nächsten Feuerball los schießen, doch Dydala machte ne flinke Handbewegung und ihm wurde schwarz vor Augen. So wie die anderen. Es fühlte sich an, als hätten alle ihre Laster verloren. Im nichts sahen sie nichts, fühlten nichts, rochen nichts.

Doch plötzlich hörte sie eine gedämpfte Stimme. "Nein" wiederholte sie immer wieder und wurde lauter. Ein wütendes Nein. Jeder aus der Gruppe öffnete die Augen. Sie sahen Dydala, wie sie voller Zorn in die Ecke hinter ihnen starrte und schrie "Nein, nein. Wie konntest du nur" Was hast du getan? Wie? Was? Was ist los?" und Dydalas Blick wurde vonwütend und zorning zu verwirrt und fragend. Alle guckten hinter sich. Etwas Staub wirbelte im Kreis und verschwand dann. Und ihre Verletzungen, sie waren geheilt. Niemand wusste so recht was geschehen ist. Chivala dachte nur daran, dass sie schon wieder gestorben ist. Sie blieb auf dem Boden liegen und verlor den Willen sich gegen Dydala zu stellen. Die anderen standen auf und griffen Dydala schnell an. Die Halblingsfrau kniete und schlug auf den Boden "WAS IST HIER PASSIERT?" schrie sie voller Zorn. "STIRBT! STIRBT! STIRBT ENDLICH!". Und sie feuerte einen weiteren Blitzstrahl, gefolgt von Feuerstrahlen die aus den Boden brachen. Der Raum knisterte und war voller Hitze. Die Haut brannte weg. Karl schoss noch einen Feuerball und schützte danach sein Körper vor weiteren Schaden. Der Ball traf Dydala mitten ins Gesicht. Halb verkokelt und ohne Nase konnte Dydala kaum noch atmen. Baast, der den Feuerstrahlen ausweichen konnte, stürmte auf die Halblingsfrau zu und lies den Boden aufbäumen. Es sah aus wie eine Welle die man vom meer kennt. Sie nahm Dydala und klatschte sie gegen die Wand. Sie fiel zu Boden, reglos. Dann begann der Körper zu verwelken, wie eine Blume im Zeitraffer.

Baast schaute sich kurz um. Alle waren ziemlich angeschlagen. Chi lag immernoch auf dem Boden. Er fing an Kawano zuerst zu heilen. Karl gin zu Chivala, nahm ihren Zauberstab der Heilung und legte ihn in ihre Hand "Hey. Gib nicht auf.". Chivala reagierte nicht. Baast heilte Karl und Chivala anschließend und nahm die kleine Huckepack. Mit ihren verheilten Verletzungen gingen sie weiter. Kawano fragte kurz über den Zauber nach, was die anderen tun. Sie waren schon bei der richtigen Dydala, und der Engel hat sie schon überwältigt und mit einem Zauber gefesselt. Nach ein paar Minuten kam die Gruppe in einen großen Raum. Die Fackeln am Rand erleuchteten ihn. In der Mitte waren die anderen zu sehen, 10 Leute, darunter auch der Engel. Und vor dem Engel schwebte Dydala in der Luft, mit magischen Fesseln gefesselt. Als Baast mit Chivala den Raum betraten funkelten Dydalas Augen auf und fixierten Chivala. Sie Halblingsfrau hob ihre Hand so gut sie konnte und der Finger fing an dunkel zu leuchten. Sie zielte auf Chivala. Doch bevor der Zauberte gewirkt wurde, fiel Dydalas Kopf zu Boden. Der Engel beendete mit einem schnellen Hieb Dydalas Leben. "Mist. Sie hatte es wohl irgendwie auf dich abgesehen." sagte der Engel zu Chivala. Chivala reagierte erstmal nicht, doch dann fingen an ihre Glieder zu schmerzen. Baast merkte wie Chivala immer schwerer wurde. Er lies sie zu Boden. Alle sahen zu wie das kleine Mädchen größer wurde. Sie schien zu altern. Auch ihre Figur wurde weiblicher. Eine halbe Minute sahen sie zu, bis der Prozess beendet war. Jetzt sah Chivala aus wie eine junge Frau, mit zu kurzer Kleidung. Der Fluch wurde aufgehoben. Dies war die Bestätigung, dass Dydala endlich besiegt wurde. Euphorie machte sich dennoch nicht breit. Die letzte Gruppe kam aus einem Gang. Sie trugen eine Leiche bei sich. Ein Hüter ist im Kampf gefallen. Dies drückte die Stimmung. Außerdem schien Chivala immernoch geistesabwesend, obwohl der Fluch gebrochen wurde. Für die vielen Mühen durfte die Gruppe sich einen der mächtigen magischen Gegenstände, die Dydala bei sich trug, aussuchen und der Rest wurde für das Lager gesammelt. Der Leibwächter des Engels teleportierte wieder alle zurück nach Tekapi. Der Engel lud alle ein auf ein kleines Banket am Abend um das Ende Dydalas zu feiern und um noch Geschichten über Hans, dem gefallenen Hüter, auszutauschen und ihn zu ehren. Außerdem wollte der Engel sich noch mit jedem aus der Gruppe einzelnt unterhalten. Danach verabschiedeten sich alle.

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Endspurt: Die letzten Rätsel

Am nächsten morgen packten alle ihre Sachen oder verstauten überschüssiges um sich dann auf den Weg zu machen. Glücklicherweise gab es ein Teleportationskreis nach Plaok. Als sie durch dieses kleine Dorf gingen, das sich gerade im Aufbau befindet, sahen sie nirgends Pflanzen oder Gräser wachsen. Das Dorf war aus Stein und Lehm gebaut und es wehte viel Sand. Einige Stellen waren von Feuer schwarz gefärbt. Karl schaute sich um. Nichts erinnerte ihn an sein damaliges Dorf. Es sah komplett anders aus. Das hier ist nicht mehr seine Heimat. Die Gruppe wusste, dass das Grab vom Retter in Südwestlicher Richtung liegt.  Kawano fragte sicherheitshalber nochmal nach. Nachdem er mit einem Halbling gequatscht hat, kam ein alter Tengu zu ihm. "Guten Tag" sagte die leicht gebrechliche Stimme. "Ich habe mitbekommen, wie du nach dem Grab fragst. Wir sind auch auf dem Weg." und er deutete auf eine schlanke Undine neben sich. "Lasst uns doch zusammen gehen. Durch die Wüste zu reisen ist nämlich nicht ganz ungefährlich." Kawano musterte den alten Tengu. Mit Gehstock und zerzausten Federn schien er nicht sonderlich bedrohlich. "Ich reise mit paar anderen. Wenn das kleine Mädchen dich mag, darfst du mit uns reisen." "Ok. Kinder mögen mich, hehe." sagte der Tengu mit einem lächeln, soweit man dies bei einem Schnabel sagen konnte. Kawanos Gedanke war, den alten von Chivala prüfen zu lassen. Man kann ja schließlich niemanden trauen. Bei der Gruppe angekommen schaute Kawano Chivala fragend an. Sie nickte ihm leicht zu. "Guten Tag ihr jungen Leute. Mein Name ist Kop. Wo is denn das junge Mädchen, die über mich entscheiden wird?". Chivala, die gerade in ihrer Fuchsgestalt war, antwortete ihm. "Das bin wohl ich. Guten Tag. Sie wollen mit uns reisen? Darf ich auf ihren Kopf springen?". Etwas überrascht sah der Tengu den sprechenden Fuchs an. "Huch. Das ist ja mal eine Überraschung. Eine ungewöhnliche Bitte, aber leider geht das nicht. Meine müden Knochen tragen meinen Kopf gerade so, ein Fuchs ist leider zu viel." sagte der Tengu verlegend lächelnd. Da Chivala keine Böse Aura verspürte, reiste die Gruppe mit dem alten Tengu und der Undine weiter. Auf dem Weg erzählte der Tengu, dass er jedes Jahr zu dem Grab von dem Retter reisen würde. Er pilgert immer dahin um einmal dort zu meditieren und einmal um dem Retter seine Ehre zu erweisen. Doch dieses mal hat er noch eine Sache mehr vor. Diesmal will er versuchen dort in die Vergangenheit zu schauen, wie der Retter damals den riesigen Drachen besiegt hat. Dies wird ein schwieriges Unterfangen, weil an dem ort Magie nie so funktioniert wie man es erwartet. Der Kampf damals muss so viel Magie entfesselt haben, dass die Luft jetzt immernoch förmlich unter Spannung steht. Und diese Überreste der Magie sind so stark, dass kein Zauberkundiger es schafft, seine Magie korrekt zu fokussieren. Doch der Tengu hat nachgeforscht und geübt um es trotzdem zu schaffen.

Der Weg war relativ angenehm. Dies lag zum Teil daran, dass der Tengu einen Zauber kannte um sich gegen die Hitze der Wüste zu schützen. Nach ungefähr fünf Std kamen sie beim Grab an. Der Anblick war überwältigend. Ein riesiger Drachenschädel war zu sehen. Er war bestimmt 20 Meter hoch und allein die Zähne waren über 2 Meter lang. Außerdem wuchs um den Schädel viel grün und weiter Weg fing wieder die Wüste an.

In der Luft schwebten viele Leerenwürmer umher. Ein Beweis dafür, dass hier eine Menge magische Überreste vorhanden sind. Vor dem Drachenschädel steckte ein großer Zweihänder im Boden, der mit seinen Kerben und dem Rost sehr alt aussah. Um das Schwert lagen einige Blumen und Schalen mit Opfergaben. Außerdem waren hier ziemlich viele Leute verteilt. Sie schienen zu beten oder zu meditieren. Alle merkten wie es unter der Haut leicht kribbelte, als würden sie ein Gänsehaut kriegen, aber ihre Haut sah normal aus. Kop machte sich direkt an seine Arbeit, Kawano begleitete ihn und wollte schauen, wie der alte Tengu das ganze macht. Karl fing übermutig direkt an beim Grab zu graben. Sofort sprachen ihn jemand an, er solle das ja bitte lassen, er kann diesen Ort doch nicht so entweihen. Baast kam schnell um Karl bei Seite zu nehmen, damit er keine Dummheiten macht. Chivala überlegte während dessen wo sie suchen sollten. Da Dydala schon öfter die Rätsel in Schriftform hinterlassen hatte, dachte sie sich, man sollte das Skelett des Drachen genau untersuchen. Als Sie dies der Gruppe mitteilen wollte, entdeckte Karl bei seiner Klettertour auf dem Drachenschädel eine Schrift. 'Silbe ist' stand dort. Am ganzen Drachenskellet waren solche einzelne Schriften verteilt. 'Wer in', Sehnt sich', 'Meine erste', 'Genau wie', 'Mir sitzt', 'Ins Weite', 'Die Zweite', 'Quum' und 'Was bin ich?'. Nach etwas grübeln kamen sie auf den Satz. 'Meine erste Silbe ist genau wie die zweite, wer in mir sitzt, sehnt sich ins Weite. Was bin ich?' und Quum muss die Stadt sein in der sie suchen müssten.

Während die Chivala, Baast und Karl nach den Rätselstücken suchten und zusammenfügten, beobachtete Kawano den alten Kop. Nachdem der Tengu sich auf eine Decke setzte verfiel er kurze Zeit danach in eine konzentrierte Trance. Am Anfang passierte nichts. Doch mit der Zeit fing der alte Tengu an mal hier mal da zu zucken. Es wurde immer schlimmer. Sein Kopf machte ruckartige Bewegungen. Kawano schaute zur Undine rüber. Sie beobachtete den alten intensiv. Das Zucken wurde immer extremer, sodass der Tengu zu Boden fiel und weiter zuckte. Immernoch griff die Undine nicht ein. Erst als die Glieder sich ungewöhnlich verrenkten und Blut aus der Nase des alten Tengus floß, griff die Undine ein und versuchte ihn wach zu schütteln. Kop öffnete seine Augen. Sein Blick schien leer. Er reagierte garnicht auf die fragen der Undine. Er schien Abwesend zu sein. Die Undine machte ein kleines Tuch nass und wischte dem Tengu das Blut vom Schnabel. Kawano schlug vor den alten Kop aus diesem magischen Feld zu tragen. In dem Moment kamen die anderen. Besorgt gingen sie mit aus dem magischen Feld. Kop schien langsam klarer zu werden. "Was ist passiert? Hat dein Zauber funktioniert?" fragte die Undine. "Ich… Ich weiß es nicht. Ich habe etwas… gesehn". Das Reden fiel dem alten schwer. Er musste zwischendruch öfter durchatmen. "Wenn es funktioniert hat… Dann sah der Kampf… anders aus. Vielleicht habe ich auch… eine Vision gesehn. Vielleicht hat mein… Zauber anders funktioniert." Der alte atmete kurz etwas länger durch. "Also, ich habe einen Kampf gesehen. Ein großer Drache kämpfte gegen eine genauso große andere Kreatur. Sie sah auch fast aus wie ein Drache. Eine Mischung aus Drache und Tentakelmonster würde ich sagen. Und während sich die zwei bekämpften, standen Magier um diese Giganten. Sie wirkten Zauber. Schuttzzauber, Barrieren. Sie schienen das große Tentakelartige Monster behindern wollen. Der Kampf dauerte lange an. Doch der Drache wurde besiegt. In dem Moment, wo der Drache starb, starben einige der Magier und die Schutzzauber verschwanden. Die Magier schienen plötzlich schwach geworden zu sein. Der Tentakeldrache flog dann davon, hoch in den Himmel und noch weiter und verschwand im All… Ich weiß nicht was das war." Der alte Kop schien scharf nachzudenken. Baast, der viele Bücher gelesen hat und auch die ein oder andere Kreatur kennt, konnte mit der Beschreibung auch nichts anfangen. "Falls das wirklich die Vergangenheit gewesen sein sollte, dann wäre das mit dem Retter ja eine erfundene Geschichte" sagte Karl, "Und außerdem ist mir am Schädel kein Einstich von einem Schwert aufgefallen, wie es in den Geschichten beschrieben wurde". Ein kurze Stille trat ein. "Naja, wir haben gerade eine andere dringende Aufgabe." sagte Chivala um die Stille zu brechen. "Lasst uns nach Quum gehen." Die Gruppe vergewisserte sich noch, dass es dem alten Tengu gut geht. Kop lud die Gruppe ein, ihn besuchen zu kommen wenn sie wissenshungrig sind. Danach verabschiedeten sie sich und gingen zurück nach Plaok und von dort aus teleportierten sie sich nach Tekapi. Da es mittlerweile spät war, gingen sie zu Bett um am frühen morgen nach Quum zu reisen.

Der Weg nach Quum war lang, deswegen liehen sie sich Pferde bei den Ställen der Hüter aus. Nachdem der Papierkram erledigt war, ritten sie auch los. Es war ein schöner Tag ohne Wolken, etwas heiß vielleicht. Die Zeit verging wie im Flug und am späten nachmittag erreichte die Gruppe auch Quum. Es war ein kleines Dorf auf einem großen Hügel. Um den Hügel herum waren viele Bauernhöfe errichtet. Die 'Straßen' hier waren auch nicht mehr als Trampelpfade. Hier wirkte alles sehr gemächlich.

An den Stadttoren angekommen sahen sie auch die erste Wache, die ihr Aufgabe wohl nicht ganz zu Herzen nahm. Erst als die Gruppe ihn ansprach, schaute er auf. Auf die Frage wo der Kerker sei, schickte er die Gruppe in die Stadtmauer. Nach einigen Metern durch den dunklen Gang kamen sie zu einer weiteren Wache, die anscheinend tief konzentriert seine Kupfermünzen stappelte. "Verzeihung." sagte Baast. Die Wache guckte nur kurz auf, wandte sich seinen Münzen zu und fragte "Was wollt ihr?". "Wir wollten uns nur kurz die Kerker angucken.". "Normalerweise wollen die Leute da raus und nicht rein. Aber jeder wie er will, fasst da nichts an.".

Die Gruppe schaute sich um. Es waren 3 Kerkeräume besetzt. Zuerst durchsuchten sie die leeren Räume. 'Bald ruh' ich gar friedlich und dehne mich breit,', 'Bald seh' ich aus wie der niedlichste Ball.', 'Bald läufst du auf mir, als wär ich von Stein,', 'Bald tob ich, als wie mit mir selber im Streit.', 'Bald schein' ich ein Bild vom unendlichen All.'. Die anderen Zellen waren besetzt. Einer von den Insassen quatschte die Gruppe an. "Hey ihr da. Hallo. Ich bin Dobby.", die Stimme klang laut und dümmlich. Baast fragte die Wache was es kostet, diesen Insassen frei zu kaufen. Komischerweise war es mit nur einem Goldstück getan. Sie bezahlten und Dobby lief sofort raus. "Was hat er denn angestellt?" fragte Chivala. Die Wache antwortete "Naja. Wie soll ich sagen. Dobby wollte dem Bürgermeister einen Kuchen backen. Dafür hat er dann etwas Mehl, Eier, Zucker und Zimt gegessen. Er hat irgendwie gedacht er sei der Ofen. Mit dem Endergebnis wollte er dann… den Bürgermeister füttern." Teils belustigt, teils angewidert fragte die Gruppe nicht weiter nach und ging ihrer Arbeit nach. In der Zelle stand 'Bald lauf' ich selber, als wär ich ganz Bein'. Zwei Zellen waren noch da. In einer eine Tieflingsfrau die am gestrigen Tag plötzlich auf dem Feld erschienen sei und Kühe von Bauern gerissen hat. Laut dem Wächter brauchten sie 4 Mann um sie zu bändigen und sie einzusperren. Baast ging zu ihr hin und versuchte mit ihr zu reden. Sie reagierte erstmal nicht. Dann ging er näher, versicherte ihr, dass sie ihm vertrauen kann. Sie kam auf ihn zu. Als sie am Gitter ankam, versuchte sie ihm mit den Klauen die Kehle durchzuschlagen. Baast konnte gerade so ausweichen. Sie hatte kaum was an. Dunkle Flügel, gelbe Augen, eine junge Frau. Ihr Blick war aber hasserfüllt. Chivala wirkte einen Zauber und ließ sie einschlafen. Danach ging sie in ihrer Fuchsgestalt in die Zelle und lass dort den Satz 'Bald flieg ich hinauf in das luftige Blau,'. Eine Zelle war noch übrig. Ein Dieb, der den Bürgermeister einen Edelstein klauen wollte der angeblich 20000 Gold wert sein soll. Er wurde angekettet und alle Klamotten bis auf die Unterhose ausgezogen. Nachdem die Gruppe ihm etwas Gold bot verriet er den letzten Satz 'Bald fall ich herab auf die blumige Au'. Jetzt hatte die Gruppe alles. Als sie gehen wollte meinte die Wache noch zu ihnen, das da noch ein Raum war und dort etwas davon stand, das in der Stadt die Antwort rot sei. Während Chivala scharf überlegte, was die Antwort sein könnte, schmieß Karl irgendwelche Antworten in den Raum und fragte Baast ob es eine Stadt gibt die z.b. bekannt für rote Steine ist, oder rote Bäume, rotes Wasser, irgendetwas. Bei rotem Wasser klingelte es bei Baast. Da gibt es eine Stadt. Und Chivala bestätigte, Wasser könnte das Lösungswort sein. Damit hatten sie nun das 7. Rätsel. Sie brachen schnell auf. Als sie rausgingen sahen sie wieder Doby, der etwas davon faselte, dass er Milch für den Kuchen vergessen hatte. Die Gruppe ritte schnell Richtung Tekapi. Am späten Abend erreichten sie die Stadt und erstatteten dem Engel persönlich Bericht. Das nächste Ziel ist Redakwa und am nächsten morgen werden sie aufbrechen. Der Engel würde einige sehr fähige Leute für diese Mission gruppieren, denn es könnte sein, dass der Alptraum der Hüter morgen zu sehen ist. Nachdem die Gruppe sich vom Engel verabschiedete begegneten sie noch Sojila. Misstrauisch hörten sie Sojilas Ratschlag an. Dydala sei eine überaus mächtige Person, die arkane und göttliche Zauber wirken kann und sich größtenteils auf Illusions und Gedankenbeeinflussende Zauber spezialisiert hat. Kawano versuchte nochmal sein Glück um bei Sojila zu laden, doch scheiterte wieder mal an der kühlen Undine. Jeder ging zu Bett um sich auf den morgigen Tag vorzubereiten, außer Kawano, der noch einmal mit seinen Jungs los zog und versuchte die Damenwelt unsicher zu machen. Denn ihm war klar, es könnte der letzte Abend sein, den er mit seinen Jungs erlebt.

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Nebel voller Grauen

Das Land sah trostlos aus. Zwar wuchs viel grün, aber der leichte Nebel, das graue Wetter, alles nass und die etwas kühlere Luft hebten nicht unbedingt die Stimmung. Es waren nicht viele Leute so früh am Morgen unterwegs. Es dauerte paar Stunden bis ein Fluss zu sehen war, oder eher gesagt Flüsse. Die Gruppe zweifelte leicht, welchem Fluss sollten sie Folgen. Als ihr Blick durch die Gegend schweifte bemerkten sie, dass ein Fluss in ein Tal führte, das voll mit Nebel war. Sie beschlossen diesem Fluss zu folgen. Etwas skeptisch gegenüber dem dichten Nebel, durch den sie in etwa 10 Meter weit gucken konnten, achteten sie auf jeden Schritt den sie taten. Sie folgten dem Fluss eine Weile, als Chivala in ihrer Fuchsgestalt einen eigenartigen Geruch wahr nahm. Sie kannten den Geruch. Blut! Und es waren mehrere Quellen des Geruchs, die sich auch noch bewegten. Verwandelte sich schnell zurück und wollte gerade die Gruppe warnen, als sie sah wie Baast Blut spuckte und Karls Augen Blut tränten. Zeitgleich merkte sie auch, wie mehrere Zauber auf sie gewirkt wurden, doch ohne Wirkung. Baast sah entsetzt zu Karl, konnte aber kein Wort sagen. Jedesmal wenn er versuchte zu sprechen spuckte er nur Blut. Karl konnte nichts mehr sehen und Kawano schaute auch entsetzt zu Karl. "Ihr Kleinwüchsigen seid abscheulich". Sagte er. Chi lief schnell zu Baast und wirkte Zauber um ihm zu helfen. Kawano schlug in der Zeit mit seinem Katana nach dem blinden Karl. Karl wollte blindlings einen Feuerball los schießen, da hörte er die Stimme von Chivala, dass sie stoppen sollen. Von Außen betrachtet sah es so aus, als würde es einen Verrate geben. Was die Gruppe jedoch noch nicht wusste, ein Zauber ließ Baast und Kawano andere Dinge sehen. So schien es für Kawano und Baast so gewesen zu sein, dass Karl auf Baast losging und ihn erstechen wollte. Das und Kawanos zusätzliche Abneigung gegenüber den kleineren Rassen führte zum Angriff. Chivala machte sich schnell danach jeden von der Gruppe von dem Zauber oder was es war zu befreien. Sie war noch nicht ganz fertig, da sah man im Nebel drei Gestalten auftauchen.  Einen kurzen Augenblick später vermehrten sich diese drei Gestalten. Es standen plötzlich 8 da. Direkt wandte sich die Gruppe den Gestalten zu. Kawano schwebte in die Luft und Karl, der wieder sehen konnte, fokussierte seine Energie. Diese Gestalten kamen langsam näher. So langsam konnte man sie erkennen. Menschenähnliche Kreaturen, ziemlich dreckig, wahrscheinlich voller Blut. Und sie trugen eigenartigen Schmuck. Erst auf den zweiten Blick erkannte man, dass sie sich mit Gesichtern von Toten schmückten. Ein Widerlicher Anblick. Eine, eine ziemlich Dicke, trug das Gesicht sogar auf ihren eigenem. Sie schienen eine Art von Hexen zu sein. Der kurze Schock verschaffte den Hexen etwas Zeit um einen weiteren Fluch zu zaubern. Karl merkte, wie ein Teil seines Lebens aus dem Körper wich. Das atmen fiel ihm schwer. Kawano umkreiste die Hexen in der Luft. Chivala rief ihre Geister herbei, die in ihre Mitstreitern drangen. Sie fühlten sich plötzlich von Glück durchdrungen. Und Baast fing wieder an ein Lied mit magischer Kraft zu pfeifen. Die Hexen stürmten auf Chivala und Baast zu. In dem Moment flog Kawano runter und stellte sich zwei Hexen in den Weg um gegen die zum Kämpfen. Er sah zu spät, dass die Haare der Hexen sich selbstständig bewegten und nach ihm griffen. Er schaffte es nicht die Haare mit seinem Schwert beiseite zu schlagen. Das Haar klammerte sich fest um seinen Arm. Es schmerzte und er merkte wie Blut aus seinem Arm gesaugt wurde. Die HExe grinste ihn an "Nah du und dein hübsches Gesicht. Wollen wir spielen?". Sie grinste ihn breit an. Die Zähne waren faul und voller Blut. Während Kawano versuchte sich aus dem Klammergriff zu befreien, rannte die dicke Hexe mit einem tiefen lachen auf Baast zu. Der Feuerball der von Karl geflogen kam konnte die Hexe nicht aufhalten. Auch ihre Haare ergriffen Baast und hebten ihn hoch. Sie sagte ganze Zeit "Gib her! Gib her!" und fing and mit ihren Nägeln in Baast Gesich zu bohren. Sie versuchte sein Gesicht runter zu reißen. Karl, etwas entsetzt von dem Anblick, schoß ein Feuerball nach dem anderen auf die Hexe. Doch ihr Griff löste sich nicht, auch wenn diese Feuerbälle deutlichen Spuren hinterließen. Kawano schaffte es mittlerweile sich aus dem Griff zu lösen und zauberte schnell einen Ölfilm auf Baast und der dicken Hexen. Dieser Ölfilm erlaubte es Baast endlich, aus den Haaren durch zu flutschen. Sofort zauberte der Barde einen Zauber der die Erde hoch stieß. Die Dicke Hexe flog hoch und landete flach auf dem Boden. Karl lenkte seine Feuerbälle nun auf die Hexen die Kawano bedrohten. Zwei Hexen schlug nach ihm ein und Kawano war mittlerweile von Wunden übersäht. Nur mit Chivalas Heilkäften war es ihm möglich weiter zu kämpfen. Als die grinsende Hexe wieder versuchte Kawano in ihren Griff zu bekommen, kam sie in stolpern. Im gleichen Moment traf ein Feuerball die stehende Hexe direkt am Kopf, sodass ein Teil des Schädels davon flog. Kawano stach in die offene Stelle für den Todestoß und schlug der gestolperten Hexe ebenfalls in den Kopf. Die dicke Hexe sah dies und wollte fliehen, doch Karl schoß ihr noch einen Feuerball hinterher, der ihr das Bein wegriss. Die Hexen lagen regungslos auf dem Boden. Noch einmal schaute sich die Gruppe die drei Gestalten an. Sie trugen nichts bei sich, nur paar Lumpen und die Gesichter, die sie wie Schmuck trugen. Ein ekeliger Anblick.

Die Gruppe folgten dem Fluß weiter. Chivala, die wieder in ihrer Fuchsgestalt war, roch den Blutgestank und wie er immer stärker wurde. Vorsichtig ging die Gruppe weiter. Der Fluß wurde immer schmaler und der Boden immer matschiger. die Hoffnung schwand langsam, da der Fluß schon zum kleinen bach wurde, als Plötzliche eine Hütte am See zu sehen war. Hier waren viele Pfähle aufgestellt. Und an den Pfählen hingen weitere Gesichter. Die Anzahl an Gesichtern ließ einen leichten Schauer über den Rücken laufen. Vorsichtig näherten sie sich der Hütte. Es schien aber niemand da, und auch keine Fallen. Sie öffneten die Tür. Es stank. in der Mitte war ein Kessel, da wurde wohl eine Suppe gekocht. Niemand wollte daran denken, was für ein Fleisch für die Suppe benutzt wurde. Die Hütte sah sonst ziemlich schäbig aus. Dreck und Blut überall. Paar Geischter hingen an den Wänden.  Paar Strohmatten, die wohl als Bett gedient haben. Und in einer Ecke war etwas Plunder zu sehen. Baast entdeckte magische Auren unter dem Plunder. Sie nahmen alles mit, was eine Aura ausstrahlte. Auch das Feuer unter dem Kessel, das sich in eine Kugel verwandelte, als sie es löschten. Da hier ein See war, mussten sie in die Mitte tauchen und "Aperire" sagen. Da Chivala kein Problem hat ohne Luft auszukommen, schwomm sie in ihrer Fuchgestalt zur Mitte des Sees. Sie wurde an ein Seil gebunden, um im Notfall rausgezogen zu werden. Sie hielt ihren Kopf gerade so über Wasser, während sie mit ihren Pfoten strampelte. In der Mitte angekommen, tauchte sie runter auf den Boden. Viel war nicht zu sehen. Nicht mal ein Fisch oder anderes Getier. Der Boden war auch ziemlich unberührt. Keine magischen Runen zu sehen. Chivala verwandelte sich wieder in die Menschengestalt und versuchte das Wort zu sprechen. Aber bis auf ein Blubbern war nichts zu hören. Sie zog drei mal am Seil und ließ sich von den anderen rausziehen. Plan B musste her. Baast und Kawano nahmen den Kessel, kippten den aus und machten ihn sauber. Der Kessel war groß genug um ihn auf Kawanos und Baast Schultern zu stemmen. Mit dem Kessel auf den Köpfen gingen die zwei ins Wasser. Es ging langsam voran, aber der Kessel ließ sie unter Wasser atmen und sprechen. In der mitte angekomen sprachen sie "Aperire". Luftblasen bildeten sich auf dem Meeresboden und steigen langsam auf. Als sie im Kessel ankamen hörten die zwei eine Stimme: "Gut, ihr seid dem Nebel gefolgt. Nun hört euch das nächste Rätsel an. Es nennt euch den nächsten Ort. Er ist nämlich von Ferius. 'In Not und Gefahr greife ich ein, schmerzlich willkommen der Angst und der Pein; lies mich von vorn, lies mich verkehrt, immer der gleiche, geschmäht und geehrt.'" Kawano wiederholte das Befehlswort einige male, damit er sich das Rätsel in sein Gedächtnis brannte.  Als sie aus dem See kamen, teilten sie das Rätsel den anderen mit. Kurzes grübeln brachte nichts, also gingen sie schon mal zurück nach Eldon. Auf dem Weg kam Chivala die Idee. Jemand der in Not und Gefahr kommt wie ein Held oder Helfer. Aber von vorne und von hinten zu lesen, das wäre dann der Retter. Der Retter von Ferius. Baast wusste direkt wo sein Grab liegt. Die Gruppe maschierte zügig nach Eldon und teleportierten sich zurück nach Tekapi. Da es schon spät war, gingen sie zu Bett um in der Früh zum Grab des Retters von Ferius zu gehen.

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Die weiße Eiche

Während der Schiffsfahrt hat Rebecca viel mit dem Kapitän geredet, deswegen überraschte es die Gruppe nicht so sehr, dass sie sich dazu entschieden hat beim Kapitän zu bleiben und das Segeln zu lernen. Der Rest der Gruppe machte sich unsichtbar und schlich sich dann vom Schiff. Es war schon abends und die Hoffnung auf ein Schiff, dass nach Albadar segelt war gering. Baast schaute am Steg lang und erschreckte sich fast. Da stand ein Halbelf der genauso aussah wie er. Baast ging zu ihm, der Halbelf erschrack. "Okay, was ist hier los? Erlaubst du dir grad nen Scherz und benutzt Illusionen um auszusehen wie ich?" sagte der Halbelf. Baast erwiderte "Nein. Tust du das? Wieso siehst du aus wie ich?" Skeptisch gegenüber diskutierten sie noch etwas weiter bis Baast nachfragte, ob der Halbelf mit seinem Schiff die Gruppe nach Albadar bringen könnte. Der Halbelf hieß Seldlon und willigte ein für etwas Gold die Gruppe zu transportieren. Er ging noch kurz Heim und kam mit etwas Gepäck wieder. Es war ein kleines Schiff und Seldlon schien ohne Mühe es ganz allein startklar zu machen und zu segeln. Auf der Schiffsfahrt unterhielten sich alle ein wenig und Seldlon erzählte davon, dass das Wilde Meer in letzter Zeit etwas gefährlicher war als sonst. Seeungeheuer, Überfälle, komische Leute. Chivala erkannte Seldlon aus ihren alten Erinnerung als Nyu, aber sie wollte ihn nicht darauf ansprechen. Außerdem viel es ihr schwer sich zu konzentrieren. Die Geister mit denen sie immer kommuniziert schienen sich leicht zu verändern und sie zu belasten. Die Gruppe legte sich über Nacht schlafen. Am morgen weckte Seldlon alle. Sie sind in Albadar angekommen. Da sie nicht wussten wie lange sie auf der Insel bleiben werden, bezahlten sie Seldlon mit Gold, damit er bis zu nächsten morgen hier warten soll.

Die Gruppe folgte einer der Wege und kam nach kurzer Zeit auch schon bei der weißen Eiche an. Der Baum war größer als die anderen und stand schon fast in einer Lichtung in diesem dichten Wald. Zwei Personen waren dort und schienen zu beten. Während Kawano nach der magischen Schrift suchte ging Baast zu einem der betenden Personen. Ein Elf mit dunkler Haut lächelte ihm entgegen. Baast informierte sich bei dem Elfen über den Baum. Der Elf erzählte davon, dass dies eine Gebetsstätte für Gozreh ist. Der Elfl sprach etwas weiter, dann kam schon Kawano zurück, er hatte die Schrift gefunden. Er zeigte diese der Gruppe. "Ein Tal voll und ein Land voll und am ende keine Handvoll. Geh nach Eldon. Folge der Antwort bis zu einem See. Tauche auf den Grund und Sprich 'Aperire'". Auf die schnelle kam niemand auf eine Antwort. Es wurde auf Wasser spekuliert und fürs erste machte sich die Gruppe auf den Weg zurück nach Tekapi, um sich von dort aus nach Eldon zu teleportieren. Auf dem Weg zum Schiff begegneten sie einigen Tiere, die aber alle ziemlich friedlich schienen. Am Schiff angekommen weckten sie Seldlon. Baast erlaubte sich einen Scherz und erzählte Seldlon, dass er ganze vier Tage geschlafen habe. Er konnte diese Lüge so gut verpacken, dass Seldlon ihm das glatt glaubte. Sofort setzte er die Segel und schien ein schlechtes Gewissen wegen seiner Frau zu haben. Während der Schiffsfahrt überlegte er mit der Gruppe welche Ausrede sie benutzen könnten.

In Kentri angekommen, trennte sich die Gruppe möglichst schnell von Seldlon und suchten dort das Hütergebäude auf. Zufälligerweise war das Gebäude in der Nähe des Kolosseums und Kawano und Karl kribbelte es in den Fingern. Chivala war zu sehr mit sich selbst beschäftigt um denen die Idee auszureden. Da Baast auf die zwei ein Auge haben musste, meldete er sich auch für einen Kampf an. Im Wartebereich waren schon andere Anwärter. Sie sahen kampffähig aus. Es dauerte nicht lange, bis die drei aufgerufen wurden. Sie wurden durch ein Gang geführt, der in eine Große runde Arena führte. Die Arena hatte bestimmt einen Durchmesser von 70 Meter und drum herum wurde ein große Tribühne gebaut, in der Reihenweise Zuschauer zu riefen. Auf der anderen Seite der Arena standen drei Gladiatoren, ein Zwerg und zwei Orks. Sie schienen sich auf den Kampf zu freuen. Der Ansager kündigte den Kampf an und einer der Orks stürmte direkt los. Er verpasste Kawano nen heftigen Hieb in die Seite. Der Kensai hat dies nicht kommen sehen. Es war nicht schwer, den Ork mit dem Schwert zu bearbeiten, jedoch musste der Kensai aufpassen, dass er keinen weiteren Treffer einsteckte. Doch der Zwerg stürmte nun auch Richtung Kawano. Baast versuchte ihn mit einem kleinen Erdrutsch zu bremsen, doch das half nur wenig. Karl ging derweil auf Abstand und feuerte seine Flammen. Der dritte Ork versuchte Kawano zu flankieren, doch als er ankam, verpasste der Kensai dem ersten Ork den letzten Hieb. Außerdem machte der Beschuss aus Feuer es dem Ork schwer sich auf den Angriff zu konzentrieren. In der Zeit schlug der Zwerg auf Kawano ein und konnte so manche Treffer landen. Der Zwerg schien komplett in Rage zu verfallen, breit grinsend schlug er nach Kawano und zwischendurch galt seine Aufmerksamkeit Baast. Der zweite Ork fiel mittlerweile druch den Flammenbeschuss zu Boden. Der Zwerg schien zwar immernoch munter weiter zu wüten, aber man sah, dass Kawano eineige kritische Treffer landen konnte. Als Karl seine Energie sammelte für einen besonders starken Feuerstrahl, ging Kawano und Baast aus dem Weg, damit der Gnom freies Schussfeld hatte. Der Feuerstrahl, der sich blau färbte, traf alle Gegner und tötete sie augenblicklich. Die Menge auf den Bühne verstumme kurz und brach dann in Jubelgeschrei aus. Am rande der Arena winkte jemand der Gruppe zu. Begleitet von Jubelrufen verließen sie die Arena.

Am Ausgang wartete schon Chivala. Sie war wütend und hielt eine Moral predigt, wieso die drei sowas dummes gemacht haben. Die drei ließen die predigt über sich ergehen. Nachdem Chivala ausgeredet hatte, ging die Gruppe zum Hütergebäude und teleportierte sich nach Tekapi. Da es schon Abends war, gingen sie alle in ihre Zimmer und gingen zu Bett.

Am nächsten Morgen trafen sich alle in der Mensa wieder. Chivala machte die Gruppe darauf Aufmerksam einmal bei Sojila vorbeizuschauen und ihr Bericht zu erstatten. Die Undine grüßte die Gruppe wie immer sehr förmlich. Die Gruppe erzählte, was sie alles entdeckt haben und je mehr sie erzählten umso ernster schien das Gesicht von Sojila zu werden. "Also ich muss schon sagen, ihr habt in der kurzen Zeit echt viel gute Arbeit geleistet." lobte Sojila die Gruppe. "Aber so wie es sich anhört wird es immer wahrscheinlicher, dass Dydala wirklich noch lebt. Falls dies der Fall sein sollte, dürfen wir keinesfalls unvorsichtig werden. Am Anfang hattet ihr doch ein Zahlenrätsel? Das hat euch doch verraten wieviel Rätsel noch vor euch sind?" "Ja. Laut dem Rätsel müssen es insgesamt 7 sein." antwortete Kawano. "Verstehe. Wenn ihr das vorletzte Rätsel erledigt und den Ort des letzten herausfindet, sagt unbedingt bescheid. Es wäre töricht nur mit 4 Personen gegen Dydala zu kämpfen. Damals hat sie fast alle Hüter vernichtet. Wir dürfen sie nicht unterschätzen… Wieso seid ihr nur zu viert? Es fehlt doch Rebecca? Wo ist sie?". Baast erzählte davon, dass sie sich das Segeln beibringen lässt und deswegen nicht mehr mit der Gruppe reist. "Verstehe. Ja, niemand wird gezwungen diese Aufgabe zu erledigen. Ich hoffe sie kommt bald zurück. Also, wie gesagt, gute Arbeit und bringt euch nicht in unnütige Gefahr, kommt vor dem letzten Rätsel nochmal um mit Verstärkung gegen die mögliche Gefahr zu kämpfen." Die Gruppe nickte zu und verabschiedete sich von Sojila. Sie gingen zu Teleportationshalle und ließen sich nach Eldon teleportieren.

Eldon war ziemlich Nebelig. Die meisten Häuser waren aus Holz und etwas Morsch. es regnete leicht und die Luft roch nach Salz und Rauch. Da sich die Gruppe immernoch etwas unsicher war, ob Wasser die richtige Antwort ist, kam Karl auf die Idee auf dem Marktplatz die Frage auf eine Tafel zu schreiben und mit einem Preisgeld für die richtige Antwort eine vielleicht bessere Antwort zu finden. Es dauerte nicht lang bis der erste stehen blieb und das Preisgeld abstauben wollte. "Wasser?" fragte er die Gruppe. Karl schüttelte den Kopf "Das ist Falsch.". "Luft?" fragte der Passant danach. "Ne, auch nicht richtig.". 'Das könnte ihr der Tat auch eine Antwort sein' dachte sich Karl. Die Gruppe flüsterte Karl zu "Wir glauben, dass Wasser schon richtig sein könnte. Lass um nahsten Fluss gehen und dem Folgen. Er mündet bestimmt in einem See." Als der Passant verärgert weg ging, fragte Karl einen nahstehenden Opa, wo der nächste Fluss sei. So genau konnte der Opa das nicht sagen, aber wenn man Richtung Norden zu den Bergen geht, trifft man auf jedenfall einen Fluss. Also ging die Gruppe aus der Stadt Richtung Norden.

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Die zwei Statuen

Vor den Stadttoren von Bai verabschiedete sich Aurora von der Gruppe. Es war später Abend und die Gruppe entschloss direkt weiter nach Osten zu den Statuen zu gehen, denn Kawano kam auf die Idee, dass die Antwort des Rätsels 'Mondschein' sein könnte. Deswegen würde in der Nacht der Mondschein zeigen, wo gegraben werden müsste. Als sie auf den Ostweg gehen wollten, kam ihnen eine Katzenfrau entgegen, die die Gruppe stutzig anguckte. "Ihr wollt jetzt in die Wüste gehen? seid ihr sicher? Es ist gefährlich Nachts. Man sollte die Wüste Nachts meiden." Baast fragte kurz nach "Von was für Gefahren ereden wir hier? Bestimmte Kreaturen?". "Oh ja. Staubschauffler, Septs und andere Jäger. Vor allem Nachts kommen viele Räuber." antwortete die Katzenfrau. "Hm, ok, danke für den Hinweis. Wissen sie denn wo hier zufällig zwei Statuen stehen?". "Ach, da wollt ihr hin? Die sind nicht weit diesen Weg entlang. Wieso wollt ihr unbedingt jetzt da hin?". "Ach, wir wollten die schon lange besuchen und nicht noch mehr Zeit vergeuden." antwortete Baast. Nachdem Gespräch gingen sie weiter. Chivala sah an den Geistern um der Katzenfrau, dass sie nicht so nett ist wie sie schien.
Da es dunkel war zauberte Baast Lichter herbei und die Gruppe passte etwas mehr auf wohin sie gingen. Nach einer halben stunde erreichten sie die Statuen. Sie waren ziemlich groß, bestimmt an die 6 Meter. Die eine Statuestand aufrecht und hielt ein Schwert, das im Boden steckte, mit beiden Händen. Um ihren Kopf schien die Sonne dargestellt zu sein. Ungefähr 7 meter weiter stand eine andere Statue, die leicht gekrümmt stand und einen runden Stein in den Händen hielt. Der Stein war aus irgendeinem Metall gefertigt. Der Schwertgriff auch.

Die Gruppe guckte sich die Statuen an und Baast fing an zu erzählen. "Das muss Iomedae sein, nachdem sie die Sternsteinprüfung bestanden hat. Seht, sie hält ihr Schwert 'Herzkante' in den Händen. Und die andere Statue den Sternstein. Ihr müsst wissen, durch das bestehen dieser Prüfung stieg Iomedae zur Gottheit auf." Baast erzählte noch eine bisschen von Iomedae, während sie sich die Statuen anguckten.

Der Mond kroch langsam heraus und die Gruppe machte ein kleines Lagerfeuer. Kawano sah flüchtig, wie etwas sich hinter einem Hügel wegduckte. Er ging zur Gruppe und flüsterte. "Das ist etwas. Hinter dem Hügel der hinter mir etwas rechts ist. Wir sollten aufpassen, die beobachten uns bestimmt.". Baast zauberte Rebecca unsichtbar und sie schlich dort hin. Vier Katzenmenschen lagen dort und beobachteten die Gruppe, eine davon war die Katzenfrau die sie bei Bai trafen. Rebecca schlich zu der, packte sie und setzte ihre Klinge an den Hals der Katzenfrau. Blitschnell sprangen die anderen Katzenmenschen zur Seite, nahmen ihre Bögen und wollten schon einen pfeil ziehen, da rief Rebecca "Stop oder sie wird sterben!". Alle hielten inne. Die anderen hörten dies und liefen schnell zu Rebecca. Die Katzenfrau in Rebeccas griff lachte leise auf "Was hast du jetzt vor?". Als Chivala in Reichweite war, warf wie ihren goldenen Apfel, den sie in der Höhle des Nagas fand, inmitten der Katzenfrauen. Zwei von ihnen glotzten den Apfel an und konnte den Blick nicht abwenden. Obwohl Rebecca den Apfel erkannte, konnte sie auch nicht anders als diesen Apfel anzustarren. Die Katzenfrau in Rebeccas Griff löste sich und sprang von ihr weg. Sie schien die Anführerin zu sein. Kawano stürmte los, Stromstöße umgaben ihn und plötzlich stand er vor der Anführerin. Er ließ direkt eine Folge von Schwerthieben auf die Katzenfrau los und traf auch, aber irgendwie schienen die Schläge nicht so wirkungsvoll zu sein. Da erinnerte sich Kawano, das es tierartige Menschen gibt, die fast nie verletzt wurden, es sei denn man hat Silber genutzt. Mitten im Zweikampf merkte er wie der Boden heiß wurde. Eine Feuersäule steig bei ihm und drei Katzenmenschen auf. Dieser Zauber kam von Karl. Er verwundete die Katzenmenschen sehr, aber auch Kawano. Schwerste Verbrennungen hatte er am ganzen Körper. Seine Lungen brannten vom atmen. Chivala sah dies und stürmte zu ihm. Sie versuchte Kawano am Leben zu erhalten, doch die Katzenfrau Schlug nach ihm. Eine weitere Schoß mit dem Bogen nach ihm. Eine die den Apfel anstarrte konnte ihren Blick lösen und griff nun auch mit ihren Klauen Kawano an. Baast stimmte währendessen ein Lied an, durch dessen magische Kraft seine Verbündeten gestärkt wurden. Es war ein Rennen um Kawanos Leben zwischen den Angriffen der Katzenlords und der Heilung von Chivala. Chivala war kurz davor Kawano weg zu teleportieren, doch dann konnte der Kensai einen geübten Angriff mit seiner voll verzauberten magischen Waffe setzen, der direkt die Augenhöhle der Katzenfrau durchbohrte. Rebecca schaffte es mittlerweile den Blick vom Apfel zu lösen und ging auf den Katzenmenschen, der vor Kawano stand. Sie versuchte die Kehle mit ihrer Klinge zu erwischen aber verfehlte knapp. Der nächste Schlag sollte die Wirbelsäule durchtrenne, aber auch hier verfehlte sie um millimeter. Karl sah dies und unterschützte sie mit einem Feuerball. Der Ball traf mitten ins Gesicht und fetzte einen Teil des Schädels weg. Es waren noch 2 Katzenmenschen überig. Da sie jedoch sahen, dass es wohl keine Chance auf Sieg gab rannten sie so schnell sie konnten davon. Von der Gruppe verfolgte niemand die zwei. Sie guckten sich kurz die Ausrüstung der Toten an und entnahmen ihnen ihr Hab und Gut. Es waren schön gefertigte Lederrüstungen und Langbögen. Außerdem auch ein magischen Ring und ein magisches Amulett. Die Anführerin hatte einen Beutel, der mehrere kleienre Beutel enthielt, teilweise mit Blut bedeckt. Es schienen wohl Räuber gewesen zu sein, dachten sich Chivala und Kawano.
Als alle sich etwas beruhigt hatten, ging Kawano zu Karl "Kannst du mit deinem Feuer etwas besser aufpassen? Du hättest mich fast in den Tod geschickt". Daraufhin sagte Karl "Ja, das war keine gute Idee. Ich dachte irgendiwe, dass du dem ausweichst, weil du immer so flink bist. Kommt aber nicht mehr vor. Aber könntest du das nächste mal nich immer nach vorne stürmen? So wie ich das mitbekommen habe kann die kleine Füchsin und der Halbelf uns mit magischen Kräften unterstützen."

….

Nachdem sich die Gruppe etwas ausgesprochen hatte, saßen sie sich ans Lagerfeuer. Bis auf Rebecca, sie ging auf einen kleinen Felsen in der nähe der Statuen. Der Mond wanderte langsam un war nun fast hinter der Statue mit dem Sonnenstein. Man konnte jetzt erkennen, dass das Mondlicht auf den Griff des Schwertes schien und die Reflektion in nächster Zeit auf den Sternstein. Diese Reflektion müsste widerum den Ort zum graben zeigen. Also warteten alle. Und siehe da, wie vermutet war das Lichtspiel zu sehen. Ca 10 Meter Links hinter der Statue von Iomedae war nun sowas wie ein kreuz zu sehen, dass die Reflektion vom Schwertgriff war. Die Gruppe fing an zu graben. Nach nem halben Meter fanden sie ein Kiste. Baast öffnete sie bevor Karl seine Bedenken äußern konnte, ob dies vielleicht eine Falle sein. In der Kiste war ein Zettel. Darauf stand: "Wenn ich in der Mitte steh, rechts ein e und links ein e, dann rage ich stolz hoch empor. Die Anwort in weiß. Das gibts nur einmal. Sucht dort nach einer magischen unsichtbaren Schrift." Chivala fragte direkt "Eine weiße Eiche? Wo gibt es denn sowas?". Die anderen überlegten kurz nachgedacht, ob Eiche das Lösungswort ist. Es leuchtete ein. Baast verriet "Also ich kenne eine Insel namens Albadar. Dort soll es eine weiße Eiche geben. Aber leider gibt es keinen Teleportationszirkel bei den Hütern dafür. Und in Bai soweit ich weiß auch keiner zu den Hütern.". "Aber Bai liegt doch am Wasser? Vielleicht gibt es ein Schiff das dort hin segelt. So müssen wir nicht wieder durch die Wüste." sagte Kawano. Nach kurzer Beratung entschieden sich alle in Bai am Hafen zu gucken, und wenn es da kein Schiff gibt, dann übernachten sie in Bai und gehen dann morgens durch die Wüste.

Es war ziemlich Dunkel, nur der Mond schien etwas Licht zu geben. Der Weg nach Bai ging schnell mit den Lichtern die Baast herbeizauberte. Bai war ziemlich eng bebaut. Es gab viele Gassen und die Häuser waren größtenteils aus Sandstein gemacht. Am Hafen angekommen sahen sie nur drei Schiffe. Aber eins wurde gerade beladen. Zwei Personen trugen Kisten während einer in der Nähe stand und Notizen machten. Die Gruppe ging zu dem hin, er sah aus wie der Kapitän mit seinem weiß-grauem Bart und dem Hut. "Sei gegrüßt. Wohin fahren sie mit dem Schiff?" fragte Baast. "Nach Kentri. Wieso wollt ihr das wissen?". Kentri ist an der Sichelspitze. Von da ist es nicht mehr weit nach Albadar. "Wir würden gerne mit." sagte Baast. "Tut mir leid, aber dies ist ein Warentransport. Passagiere sind verboten.". "Und für Gold?" es war kurz Stille. Der Kapitän zog ne Augenbrauen hoch und sprach nun etwas leiser. "Das ist Illegal. Für ein paar Goldmünzen mach ich mir doch nicht die Finger schmutzig. Von wieviel Gold redest du?". Die Gruppe schaute sich an. Rebcca fing an davon zu reden ein ganzes Schiff zu kaufen, Karl schaute sich sein Goldbeutel an und wollte 2000 Goldmünzen anbieten. Da sagte Chivala zum Kapitän "Die zwei sind etwas Müde und durcheinander. Wir würden ihnen 500 Gold anbieten? Wäre das ok? Und unsere Kamele?" Der Kapitän überlegte kurz. Vier Kamele sind ordentlich was Wert. "Ich belade das Schiff fertig. Danach geh ich eine Runde Wasser lassen. Wenn ich los segel und es sind zufällig unerlaubte Passagiere an Bord, dann kann ich nichts machen.". Die Gruppe gab ihm das Gold und warteten ab. Als der Kapitän kurz pinkeln war, ging die Gruppe auf das Schiff. Der Kapitän setzte mit seinen zwei Helfern die Segel. Das Schiff war mittelgroß und ziemlich gut in Schuss. Das große weiße Segel nahm viel Wind auf, außerdem half der Kapitän mit etwas Windmagie nach. Die zwei Helfer drehten ein riesiges Rad, dass Horizontal befestigt war. Dieses Rad trieb anscheinend Räder unten am Schiff an, die das Schiff beschleunigten.

Auf dem Meer hatte jeder viel Freizeit. Rebecca quatschte etwas mit dem Kapitän über das segeln, und wollte gerne von ihm lernen. Jedoch hatte der Kapitän nicht die Zeit und auch nicht die Nerven dafür. Baast erkundigte sich beim Kapitän über mögliche Gefahren im Meer. Karl versuchte mit einem Netzt Fische zu angeln, sogar mit Erfolg. Den ein oder anderen Fisch zog er an Deck. Die See war ruhig und das Wetter war auch angenehm, bis auf kleine Regenschauer gegen Ende der Schiffsfahrt. Am 4. Tag in den Abendstunden erreichten sie dann den Hafen von Kentri.

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