Savahra

Die Vergangenheit im Rücken

Es wird brenzlig in Kendo, alle tauschen sich aus

Alle schienen gut ausgeruht zu sein und bereit um nach Feyal zu reisen, mit einem Zwischenstopp in Kendo. Doch bevor sie sich auf den Weg machten wollte Variel bei dem Ältesten vorbei. Er hat ja nach dem Kraut gefragt. Auf dem Weg sahen sie die paar Dorfbewohner die hier noch waren und wie diese sie glücklich angrinsten. Der Älteste hockte auf der Treppe vor seiner Hütte und säuberte einen länglichen Gengenstand. Schien eine Pfeiffe zu sein. Er bemerkte die Gruppe und grinste sie an. “Nah meine Freunde.”. Noch bevor Variel nach dem Kraut fragen konnte holte der Älteste einen kleinen Beutel hervor, band den um die Pfeiffe und überreichte die Variel. “Hier, das schenk ich dir. Das hast du dir verdient.” sagte der Älteste lächelnd. “Wohn führt eure Reise euch jetzt hin?” fragte er neugierig. “Das wissen wir noch nicht so genau.”. Der Älteste nickte nur und sagte “Na dann. Ich wünsche euch auf jedenfall viel Erfolg und kommt gerne wieder. Ihr seid hier mehr als Wilkommen”. Sie verabschiedeten sich. Nachdem die Gruppe sich auch noch von Melanie verabschiedet haben, die wohl wieder im Dorf bleiben wird, gingen sie Richtung Norden zur Küste. Dort angekommen entfachte Necia das Signalfeuer. Ophira nahm Abstand dazu. Feuer mochte sie nicht sonderlich. Es dauerte fast zwei Stunden bis Falak mit seinem Schiff angesegelt kam. “Nah ihr Helden? Ich habe die Neuigkeiten schon gehört” sagte er und hatte ein ziemlich dickes Grinsen im Gesicht. Wieder sah man seine scharfen Eckzähne hervorstechen. “Nah kommt, ihr müsst mir alles erzählen” sagte er und winkte sie alle auf das Schiff. Auf dem Seeweg erzählten sie davon, dass eine Person dahinter steckte die sie erledigt haben. Ziemlich beeindruckt von der Geschichte nahm Falak sein Flachmann raus und sagte “Wer saufen kann, kann auch Probleme lösen.”. Er nahm einen großen Schluck von seinem Flachmann. Ophira stellte sich zu ihm, streichelte mit ihrem Schwanz durch sein Gesicht und deutete auf den Flachmann. Falak war betört vom Duft und den zarten Berührungen, dass sein fast sein ganzen Blut ihm in die Lenden strömte. Er nahm noch einen Schluck und währenddessen zog er einen weiteren Flachmann aus seiner Schürze und gab den Ophira. Sie tranken zusammen und näherten sich immer mehr an. Alle anderen waren sehr verlegen und gingen ans andere Ende des Schiffes. Nach ein paar Schlücken und Flirtereien bot Falak beschwipst an in seine Steuerkabine zu gehen, um etwas ungestörter zu sein. Kurz nach dem sie in der Kabine verschwanden hörten die anderen wie sich die zwei stöhnend der Liebe hingaben. Niemand wusste wie sie mit dieser Situation umgehen sollte. Sie warteten ab und hofften, dass er schnell vorbeigeht. Nach 15 Minuten sahen sie die Küste und sie kamen gefährlich nahe. Shiyoh wollte einen Kollision vermeiden und klopfte solang an der Tür bis Falak bemerkte, dass er ans Steuer sollte. Ziemlich angetrunken versuchte er das Schiff an den Steg zu steuern. Er hatte zu viel Fahrt aufgenommen und krachte leichte gegen den Steg, etwas Holz splitterte und das Schiff sprang wieder zurück. Variel, der Angst hatte noch länger auf dem Schiff zu bleiben, versuchte auf den Steg zu springen. Die Reling war jedoch etwas nass, und er rutschte beim Sprung leicht weg. Obwohl es nur 2 Meter zum Steg waren, schaffte er es nicht auf dem Steg zu landen, jedoch konnte er sich mit beiden Händen festhalten und sich hochziehen. Shiyoh musste beim dem Anblich lachen. Falak schmieß schnell seine Tauen um das Boot an den Steg zu ziehn. Alle verließen so schnell wie möglich das Schiff. “Falls du mal wieder in der Nähe bist, komm wieder, dann bringen wir zu ende was wir angefangen haben”, sagte Falak noch zu Ophira. “Wenn ich mal wieder in der Nähe bin, gerne” und sie ging zur Gruppe. Variel sah schon wie die Fraz dort wartete, die nach ihrem Mann gefragt hat. Variel versuchte ihr die schlechte Nachricht zu überbringen. Viel sagte er nicht, aber die Frau verstand schnell. Die Tränen ranten ihr Gesicht runter. Sie wischte sie die Weg, bedankte sich kurz und drehte sich weg. Weinend ging sie fort.
Etwas unwohl damit, gingen sie alle Nach Kendo. Vor den Toren angekommen sagte Variel “Denkt daran, letztens wurde ich oder wir verfolgt, also gibt acht”. Alle schauten sich etwas um. Necia schickte Jar in die Lüfte. Ihr Eidolon erspähte etwa 200 Meter von ihnen jemanden, der die zu beobachten schien. Es war jemand mit Kutte und einer goldenen Maske. Als Necia dies der Gruppe erzählte, lief es Variel kalt dem Rücken runter. “Also entweder laufen wir dahin und kämpfen oder wir fliehen so schnell wir können”. Die Gruppe schien etwas überrascht. Wer ist diese Person und wieso reagiert Variel so pansich auf ihn. Sie fragten ihn. war versuchte Variel schnell eine Handlung zu erzwingen, aber er merkte, dass die Gruppe wohl erst wissen will was los ist. Variel erzählte davon, dass er mit seiner früheren Gruppe auf so eine Person getroffen ist. Zwar hat er die nicht gesehn, aber eine Freundinn, mit der er zu der Zeit reiste. Diese Person hat einen seiner Freunde so verzaubert, dass er wie ausgewechselt wirkte. Er Schrie komische Sachen und griff die Gruppe an. Sie wären alle fast gestorben damals. Und das wegen dieser Person mit der Goldenen Maske. “Also?” fragte Variel. In dem Moment hörte Necia von Jar, dass die Person in aus der Ferne angegriffen hat. Empört darüber wollte Necia sofort zu der Person und sie dafür bestrafen. Die Gruppe hielt sie auf. Grizulick sagte “Ich glaub wir sollten nicht gegen jemanden kämpfen, der solche Fähigkeiten besitzt. Er wäre klüger sich in der Stadt zu verstecken erstmal.” Shiyoh stimmte ihm zu. “Ich denke wir sind im Gasthaus sicher, das an den Baracken der Wachen liegt.” Die Gruppe stimmte dem zu und sie gingen zum Gasthaus. Auf dem Weg erzählte Necia Variel, dass sie zu ihrem Eidolon über ihre Träume gekommen sei. Variel schaute etwas verdutzt.
Vor dem Gasthaus war ein schwarzes Brett und ein Steckbrief viel sehr ins Auge. “1000 Gold, lebend oder Tot. Derwisch”. Auf dem Steckbrief wurde der Ork genauer beschrieben und es stand auch dabei, dass er sich gerne verkleidet. Die Gruppe warf darauf ein Auge, es könnte die maskierte Person gewesen sein. Sie gingen in das Gasthaus. Es sah sehr Edel aus da drinne. Nur zwei andere Gäste saßen sort. Die Gruppe setzte sich an einen Tisch und ein Elf kam zu ihnen. Der Elf war sehr schlank und hat ein feminines Gesicht. Sein langes Blondes Haar hatte er zu einem Zopf gebunden. “Wie kann ich ihnen behilflich sein?” fragte er mit einer edlen Stimme. Die Gruppe bestellte sich Essen und was zu trinken und besprach ihr weiteres Vorgehen. Sie sollten wohl nach Informationen zu Derwisch suchen. Necia, Ophira und Variel gingen zum Elfen und fragten ihn, ob er was zu Derwisch erzählen könnte. Jedoch wusste er nicht mehr als auf dem Steckbrief stand, aber er gab ihnen den Tipp den Wachtmeister zu fragen.
Nachdem die Gruppe zu ende gegessen hat, teilten sie sich auf. Shiyoh, die sich die ganze Zeit schon ziemlich seltsam verhalten hat, bat Grizulick, ob er ihr einen Bogen mit Pfeilen vom Schmied holen könnte. Etwas verwundert, wieso Shiyoh versucht den Schmied zu meiden, gingen Necia, Variel und Grizulick zum Schmied. Ophira und Ava wollten zur Quelle und Shiyoh wollt einen Abstecher alleine machen.
Beim Schmied angekommen, sahen sie einen Raum voller Rüstungen und Waffen. Weiter hinten hörten sie, wie jemand auf Metall schlug. Ein Ifrit sah die drei, stoppte seine Arbeit und kam zur Gruppe. Der Ifrit war ziemlich schmal und hatte ein Gesicht mit spitzen Zügen, fast wie bei einer Ratte. Seine Hörner waren auch sehr klein, aber seine Arme sahen ziemlich kräftig aus. “Was kann ich für euch tun” fragte er forsch und man merkte, dass er nicht der freundlichste ist. “Ich hätte gerne einen Kilt”. Der Ifrit deutete auf die Wand, an der Kilts hingen. Variel schaute sich um. Necias Neugier brachte sie dazu den Ifrit zu fragen “Was haben ein Ifrit und eine Sylphe gemeinsam zu tun?”. Der Ifrit schaute überrascht. Nach kruzem schweigen fragte er “Du kennst Shiyoh?”. Necia nickte. “Wo ist sie gerade?”. “Ich weiß nicht”, sagte Necia nur. Grizulick musste nachfragen, “Wieso suchst du sie?”. “Sie hat Verpflichtungen, denen sie nachkommen muss” sagte der Ifrit. “Es hört sich an als ob du Anspruch auf sie erhebst?” bohrte Grizulick nach. “Naja, wir sollten eigentlich vermählt sein. Es wurde eine Hochzeit arrangiert, aber sie wurde entführt oder so, denn sie tauchte nicht auf. Also wisst ihr wo sie ist? könnt ihr helfen?”. Sie schüttelten alle den Kopf. Der Ifrit war jedoch sehr skeptisch. Necia und Variel kauften sich einen Kilt, Grizulick Pfeile und Bogen und verkaufte das, was er alles geplündert hatte. Der Ifrit begleitete sie dann hinaus. Als sie weiter weg waren, sah Variel noch, wie der Ifrit Wachen zu sich winkte. Jetzt müssen sie schnell machen und vorsichtig sein. Sie Dürfen nicht auffliegen, dachten sich die drei. Sie gingen schnell zum Händler und hatten das Gefühl, dass sie nun beobachtet wurde. Als der Händler in Sichtweite war, sahen sie Shiyoh herauskommen. sofort schickte Necia Jar vom Himmel zu Shiyoh. Grizulick sagte, dass sie vor den Toren auf sie warten solle. Necia sagte dies Jar und Jar überbrachte die Nachricht an Shiyoh. Sie war etwas verwundert, aber ging vor die Tore. Als sie raus ging, bemerkte sie, wie einige Wachen mehr am Tor standen und tuschelten. Sie zog die Kaputze ins Gesicht und ging weiter. Die Wachen beachteten sie nicht sonderlich. In der Zwischenzeit sind Ava und Ophira in der Quelle baden gegangen. Als sie aus dem Wasser gingen und sich abtrockneten, sahen sie wie Variel, Necia und Grizulick zum Händler gingen. Sie gingen auch dahin. Necia kaufte sich Alchemistenfeuer und Variel kaufte sich mit Grizulick insgesamt vier Heiltränke. Als Ava dazustoß, wollte sie auch noch Schminke kaufen, aber bevor der Händler darauf eingehen konnte, zogen die anderen sie aus dem Laden. Sie wollten schnell machen und schnell verschwinden. Ava wusste nicht was los ist. Sie gingen zügig zum Tor. Als sie rausgingen wollten stellten sich 4 Wachen in den Weg. “Könnten wir euch kurz was fragen? Habt ihr eine Sylphe gesehn? Eine namens Shiyoh?” fragte einer der Wache in die Runde. “Ööhm, ich weß nicht, ich gaube schon. So eine kleine Schwarzhaarige? Am Badehaus?” sagte Ophira. Necia eifrig stimmte zu. Der Wachmann merkte, dass sie lügten. “Wieso wollt ihr mich hinters Licht führen? Was verbergt ihr?”. Variel versuchte die Situation noch zu retten. “Entschuldige, die zwei machen gerne ihre Späße und heute sind sie besonders lustig. Also ich glaube niemand von uns hat eine Sylphe in der Stadt gesehn.”. Alle stimmten zu. Die Wache was etwas misstrauisch, aber er erkannte nicht, dass der Halbelf lügte. “Ihr solltet das lieber lassen. Eine Wache anlügen kann schlimme Folgen nach sich ziehen. Damit ist nicht zu spaßen. Ihr landet sonst schnell imer Kerker oder schlimmeres.” Necia und Ophira nickten nur. “Nah gut, dann geht.” Die Gruppe setzte sich in Bewegung und sah Shiyoh, wie sie sich leicht hinter einem Felsen versteckte. Sie ginge mit ihr zusammen Richtung Feyal erzählten ihr vom Schmied und fragten sie, was es mit ihm auf sich hat? Sie erzählte ihnen die Geschichte, dass sie früher mit dem Schmied vermählt werden sollte, aber sie ihn nicht wirklich kannte und das nicht wollte. Deswegen ist sie von zuhause geflohen. Sie wollte ihre Großmutter zwar nicht alleine lassen, aber die Ehe die ihre Großmutter arrangiert hat, konnte sie nicht akzeptieren.
Als sie den Weg weiter gingen, merkte Shiyoh wie sie verfolgt wurden. Die Gruppe beschloss durch den Wald zu gehen um den Verfogler los zu werden. Grizulick führte die Gruppe durch den dichten Wald und nach paar Stunden kamen sie aus dem Wald heraus. Vom Verfolger war nichts zu merken. Sie gingen zügig weiter Richtung Feyal und kamen spät in der Nacht dort an. Sie besuchten die gleiche Taverne wie das letzte mal. Als sie Zimmer und Essen bestellten, merkte Ava wie ihre Geldbörse fehlte. Sie schaute sich um ob sie die hier verloren hat. Zum Glück. Die Börse lag unter einem Stuhl. Wieder so ein dummer Streich. Sie aßen und unterhielten sich. Um zukünftig solchen Situationen wie die in Kendo zu vermeiden, beschlossen sie, mehr von sich zu erzählen. Sie trafen sich nachdem Essen in Variels Zimmer und setzten sich. Ophira und Necia fragten, ob Variel nicht anfangen möchte zu erzählen, da er wohl die meisten Geheimnisse hatte. Variel fiele es Schwer aber er fing an zu erzählen:

“Ich wuchs in einem Waisenhaus names Haus Sternwacht auf. Meine Eltern habe ich nie kennengelernt. Als ich so um die 12 Jahre alt war, erschien mir immer wieder ein schwarzes Wesen mit glühend roten Augen in meinen Träumen und erzählte mir interessante Geschichten über fremde Orte. So vergingen einige Jahre. Eines Nachts wachte ich auf und bemerkte Schattenkreaturen, die, so dachte ich, mich angreifen wollten. Ich schlug also nach ihnen und versuchte zu fliehen. Kurz bevor ich das Haus verlassen konnte, stellte sich mir eine dieser Kreaturen in den Weg und ich griff sie an. Da lüftete sich der Fluch und ich konnte sehen, dass ich die Bewohner des Waisenhauses angegriffen hatte. Meine Hände hatten sich in diese grauenhaften Krallen verwandelt und ich hatte damit eine Person die mir sehr wichtig war angegriffen. Ich bin danach geflohen und nie wieder in das Waisenhaus zurückgekehrt. Seitdem erscheint mir dieser Semogamor öfters in meinen Träumen und flüstert mir schreckliche Dinge zu. Er scheint auch alles mitzubekommen was mit mir geschieht.”

‘’Ich denke zwar nicht das meine Vergangenheit mich auf dieser Ebene einholen wird, aber natürlich teile ich sie gerne mit euch. Für den unwarscheinlichen Fall das ein Schattendrache auftaucht wüsstest ihr dann wenigstens das diesmal ich für die Schwierigkeiten verantwortlich bin, auch wenn ich bezweifle das uns das in dieser Situation groß weiterhelfen würde. Ich komme von der Schatteneben, wie ihr vielleicht schon an meinen fehlenden Farben bemerkt habt. Dort ist das Leben sehr anders als hier, der größte Teil der Schattenebene wird von einem Urdrachen namens Norruz und seinen Helfern, den Nihiloi beherrscht. Ich habe mein Leben dort als Dienerin in der Küche verbracht und bin in meiner Jugend mit einer anderen Dienerin in diese Ebene geflohen, da mich die Nihiloi bis hierher nicht verfolgen können. Oder zumindest bin ich nicht wichtig genug um mich zu verfolgen.’’

Ophira:
Necia:
Grizulick’s Vergangenheit
Shiyoh´s Vergangenheit
Balgur`s Vergangenheit

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OmarBenSadek

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