Savahra

Dogan und Talon

Kampf gegen Dogan, Gespräch mit Talon

Da stand die Gruppe also nun, vor einem Verrückten inmitten von Leichenteilen. Er musste Dogan sein. Vorsichtig wagte Ava es, ihn zu fragen, ob er für alles verantwortlich sei. “Ja ja ja ja ja das ist mein Werk. Nur ich bin im Stande sowas zu machen.” Dabei grinste er unnatürlich breit und seine Stimme überschlug sich fast. Dann murmelte er etwas vor sich hin. Es waren nur paar Wörter zu verstehen, unter anderem Zon-Kuthon und Ungläubige. Ava sorgte sich um den Seelischen Zustand dieses verrückten Mannes und fragte “Geht es ihnen gut?”. Als würde ihn jemand aus seinem leisen Monolog entreißen schreckte er auf und schaute Ava an. “Ob es mir gut geht? Oh ja, mir gehts sehr gut, mir gehts wunderbar. Ihr seid meine nächsten Spielzeuge. Wer von euch will zuerst? Na kommt, sagt es mir. Du? oder du? Na los!”. Während er das sagte, sah er jeden in der Gruppe voller Lust an. Als wäre er ein Kind und sie seine Weihnachtsgeschenke. Der Gruppe war schnell klar, dass Worte hier wohl nicht weiter helfen werden. Balgur war während dem ganzen Gespräch ungewöhnlich still und man sah Angst in seinen Augen. Er Spürte wie bösartig die Aura war, die Dogan umgab und es war wohl die mächtigste böse Aura die er bis jetzt gespürt hat. Variel, der in der Zeit auch erschüttert bei diesem Anblick war, riss sich zusammen und blickte seine Gruppe an. Alle nickten ihm zu. Er würde den Angriff eröffnen. Also machte er einen Schritt richtung Dogan, doch Dogan bemerkte dies sofort, drehte sich hastig zu Variel, schaute ihn mit seinen weit aufgerissen Augen an und Schrie “Ich werde dich unendliche qualen leiden lassen!”. Variel war überrascht und dieser Blick durchdrang seinen Körper und füllte ihn mit Angst. Er drehte um und lief so schnell er konnte aus dem Raum. Überrascht von Variels handeln zögerte die Gruppe mit ihrer nächsten Aktion, doch Dogan lies die geisterhaften Hände auf Necias Eidolon Jar stürzen. Der Phönix erkannte, dass diese Hände eine Illusion waren und deren Berührungen machten ihm nix aus. Jedoch gelang es dem Phönix nicht, diese Illusionen mit seinen Krallen zu zerstören. Ophira erkannte die Täuschung nicht und zauberte eine Sturmböe auf die. Sie hielt eine Hand etwas auf. Das erkaufte Ava etwas zeit um in den Gedanken Dogans zu stöbern. Doch Dogans Wille war zu stark. “Frag mich doch ruhig was du wissen willst meine Süße.” sagte Dogan Und kratzte sich mit seinen Nägeln etwas Haut unter seinem Auge auf. Davon kamen also seine Narben. Er fügt sich diese selber zu. Shiyoh ging nach vorne zu einer der Hände. Sie erkannte die Illusion und wischte diese mit ihrem Dolch weg. Grizulik und Balgur erkannten die Täuschung zwar nicht, aber beide schlugen nach der anderen Hand, sodass sie zu Boden viel und sich auflöste. Shiyoh, Grizulik und Balgur eilten nach vorne und umstellten mit Jar Dogan. Sie schlugen mit ihren Waffen zu. Ihre Schläge trafen den Körper, doch es war nur ein metallisches Klirren zu hören. Unter seiner Kutte trug er wohl eine ziemlich gute Rüstung. Nur Jar kratze mit einer Kralle quer über sein Gesicht. Dogan fasste in seine offene Wunde und leckte sich dann das Blut genüsslich von seiner Hand. Ophira zauberte ihre Sturmböe auf den Geisteskranken. Der Wind lies seine Kutte flattern, sodass jeder die Rüstung sah, die er trug. Die Rüstung sah schlicht aus, aber dennoch Edel. Sie war ziemlich hell, jedoch mit einigen Blutspritzern versehen. Die elektrischen funken in der Böe zogen durch den Körper Dogans. Er stöhnte auf. Die Schmerzen gefielen dem Geisteskranken. Während er noch stöhnte schlug er einmal nach dem Phönix, dieser wich aber gekonnt aus. Ava wollt Dogan nicht angreifen, aber sie dachte sich ihn provozieren zu können. Sie beschloss einen Diener zu schicken, um die Werkzeuge und Materialien am Ende des Raumes umzuwerfen. Als Dogan dies bemerkte wurde er wütend. Er sah Ava zornig an, ignorierte alle anderen im raum und ging auf sie zu. zwar schlugen alle nach ihm, aber niemand schaffte es im am Kopf oder an den Händen, seinen einzigen ungeschützen Stellen, zu treffen. Dogan packte mit einer Hand den Griff seiner Stachelkette und mit der anderen die Stachelkette selbst. Die Stacheln bohrten sich in sein Fleisch. Damit umarmte er dann Ava und zog die Kette quer über ihren Rücken. “Mit dir werde ich meinen Spaß haben.” sagte er ihr Lustvoll. Höllische schmerzen zogen sich durch Ava. Sie versuchte diese zu verbergen, aber den Schmerz sah man ihrem Gesicht an. Mit einem heiligen Spruch versuchte Ava sich vor weiteren Schlägen zu schützen. Dogan holte mit seiner Kette aus und wollte schon zuhauen, doch irgendwas hinderte ihn diese Gestandete weiter zu bearbeiten. Weitere Schläge der Gruppe parierte Dogan, aber der Phönix Jar erwischte ihn schon wieder. Dogan berührte den Phönix am Flügel und sofort fielen ihm die Federn aus und seine Haut löste sich auf. Necia beschwor einen Adler um Jar zurück in seine Ebene zu schicken. Der Kampf wurde immer intensiver. Die schützende Ritterrüstung machte es der Gruppe schwer Dogan zu verletzen. Der Gruppe war klar, dass Dogan sie als keine Bedrohung ansah und er nur seine Spielchen mit ihnen spielte. Und Dogan selbst genoss dieses Spielchen. Er mochte es seinen Opfern einen Hoffnungsschimmer zu schenken und diesen im letzten Moment zu zerstören. Die Verzweiflung, die seinen Opfern dann überkam, war nur ein allzu herrlicher Moment. Er könnte sich sein Leben lang an solchen Momenten laben. Variel, der sich mittlerweile etwas beruhigen konnte, lief zurück um am Kampf teilzunehmen. Umstellt von der ganzen Gruppe, war es schwieriger für Dogan den ganzen Schläge und Hieben auszuweichen. Er erlitt kleinere Verletzungen durch Treffer an den nicht geschützten Stellen. Der Geisteskranke sah, wie die Gruppe immer Siegessicherer wurde. Einen kurzen Moment malte er sich schon aus wie die Verzweiflung alle packen würde, wenn er ernst macht. Durch diesen kurzen Moment wurde er jedoch unaufmerksam. Grizulik schlug nach der ungeschützten Hand und spaltete diese. Das Blut strömte aus dieser Verletzung. Selbst für Dogan war das zu viel Schmerz. “Wie konnte das sein? Diese Maden bringen mich an meine Grenzen?”, dachte er sich. Wut überkam ihn. “ZONKUTHON SOLL EUCH HOLEN!” schrie er in seine Hände. Energie strömte aus ihm heraus. Sie breitete sich über den ganzen Raum aus. Alle in der Gruppe fühlten wie sich diese Energie durch ihren Körper zog und schmerzen hinterlies. Ava, Shiyoh und Ophira wurden vor schmerzen ohnmächtig und vielen zu Boden. Die restliche Gruppe konnte sich gerade noch auf den Beinen halten. “Noch einmal und wir sind alle dem Tode geweiht. Ich muss was unternehmen”, dachte sich Variel. Er sah den Geisteskranken an. Das Gesicht voll mit Blut beschmiert, Verletzungen an allen offenen Stellen und ein Zornerfüllter Blick. Mit zusammengebissenen Zähnen fluchte Dogan weiter, sodass Blut und Spucke flog. Variel konnte kaum klar denken und lies seinen Instinkten das Handeln. Ein zügiger Schritt, dann packte er den Folterpriester mit einer Hand und mit der anderen Schlug er ihm ins Gesicht. Dogan taumelte etwas nach hinten. Variel setzte nach und schlug nochmal durch sein Gesicht. Dogan fiel zu boden und Variel nagelte ihn schnell fest. Variel selbst wusste kaum was geschah. Als würde er durch die Augen eines anderen sehen, sah er wie seine Hände immer und immer wieder dem Gesicht des Psychopaten zusetzten. Hautfetzen flogen von seinem Gesicht und erst als der Kiefer komplett zerbochen und der Schädel eine blutige Masse waren, hörte Variel auf.
Etwas erschreckend sahen Balgur, Grizulick und Necia Variel an. Doch dann sahen sich alle um und sahen, wie die anderen bewusstlos am Boden lagen. Da Ava Heilkräfte besaß, flößte Variel ihr einen Heiltrank ein. Langsam kam Ava zu sich. “Was ist passiert?” fragte sie leicht benommen. Sie sah sich um und merkte selber was passiert ist. Sie sah den Körper Dogans am Boden liegen, eine Menge Blut oberhalb seiner Schultern und vom Schädel nichts mehr zu erkennen. Sie sah auch Ophira und Shiyoh. Sie stand schnell auf und heilte alle. Sogar Balgur schien nach diesem Kampf Heilkräfte zu besitzen und half Ava. Nachdem alle wieder bei Kräften waren, schauten sie sich um. Der anstrengende Kampf und der Schock über eine derartigen schmerzverherlichende Person steckte noch tief in ihnen. Es dauerte etwas bis Shiyoh anfing wie gewöhnlich die Leiche und den Raum nach Wertvollem zu durchsuchen. Sie fand eine Perle, auf die Ophira ein Auge geworfen hat und etwas Silberstaub. Der Silberstaub musste für Zauber benutzt worden sein, dachten sich Ava und Necia. Ophira merkte wie die Perle ihr größere Macht verlieh. Grizulick, der die Rüstung von Dogan ziemlich eindrucksvoll fand, entnahm diese dem Leichnam. Sie war ganz nach seinem Geschmack. “Schaut mal hier drüben. Die Wand sieht etwas anders aus an dieser Stelle” sagte Balgur und deutete auf die Wand gegenüber der Tür. Grizulick und Variel versuchten die Wand einzuschlagen. Mit Erfolg. Etwas ängstlich, was sich in dem geheimen Gang befinden könnte, schaute Shiyoh nach möglichen Fallen. Als sie um die Ecke sah, entdeckte sie einen Haufen Gold. Die Gruppe stürzte sich darauf und teilte alles was sie fanden auf. Es waren 2 kleine und 1 großer Diamant und 7140 Gold. Etwas überrascht von so viel plötzlichem Reichtum, vergaß die Gruppe fast, an was für einen Ort sie waren und welchen Schrecken sie gerade bezwungen haben.
“Ich glaube wir sollten hier alles niederbrennen. Davon sollte nichts mehr zu sehen sein” sagte Necia. Die Gruppe stimmte zu und sammelten Brennbares um es mit dem Leichnahm anzuzünden. Als die Gruppe den Ort verließen, nahmen sie noch den Lakei mit, der Bewusstlos im Vorraum war. Mit vorsichtig gingen sie zurück, denn ob die Untoten mit Dogan verschwunden sind war fragwürdig. Doch spätestens als sie am Friedhof waren, war es sicher. Das Unheil der Insel ist überwunden. Es lagen die Leichen auf dem Boden, ohne anstalten zu machen sich zu bewegen. Erleichtert darüber ging die Gruppe nach Tuka. Die Bilder des Kampfes gingen Grizulick durch den Kopf. Vor allem Shiyoh, die bewusstlos am Boden lag. Dieser Anblick gab ihm ein Stich ins Herz. Er schaute Shiyoh an. Wie immer ließ sie sich nichts anmerken. Um sicher zu gehen fragte Grizulick nach: “Nah wie geht es dir? Alles ok?” richtete er an Shiyoh. “Ach, es war zwar anstrengend, aber es ist alles okay”, sagte Shiyoh nur. Es ist schwer zu deuten was sie fühlt, dachte sich Grizulick nur. Vielleicht war das einer der Eigenschaft die er an ihr so mochte. Als sie am Dorf ankamen, sahen sie schon die ersten fröhlichen Gesichter. Die wenigen Dorfbewohner empfangen sie voller Freude. Und begleiteten sie zum Dorfältesten. Dieser saß da schon mit einem breiten grinsen. “Ich habe es schon gehört, die Toten wandeln nicht mehr” sagte er feierlich. “Wir sind euch sehr dankbar und ich weiß nicht was ich euch dafür geben kann. Im namen aller Dorfbewohner kann ich aber sagen, nennt uns eure Wünsche und wir tun unser bestes diese zu erfüllen.” Die Gruppe fühlte sich gemscheichelt und merkte, dass sie was bewegt haben und das Leben einiger Menschen wieder lebenswert gemacht haben. “Vielen Dank” antworte Ava. “Wir haben hier jemanden gefunden, er ist ein Gehilfe von dem Menschen, der dafür verantwortlich ist. Vielleicht wollt ihr euch seiner annehmen?”. “Oh. Ja, wir werden ihm gerecht bestrafen. Morgen wird das Dorf über ihn urteilen.” Ohne weiter darauf einzugehen, fragte die Gruppe noch nach dem Schiff. Der Älteste sicherte ihm für morgen eins zu und bot ihnen an die Nacht hier noch zu verbringen und von ihrer ‘Mission’ zu erzählen. Die Gruppe lies den Unterntan zurück, ging in ihre Hütte und fingen an sich zu entspannen. Es dauerte nicht lang bis die ersten Leute an ihrer Tür klopften um Geschenke zu überbringen und ihren Dank auszusprechen. Im Laufe des Abends füllte sich das Haus und alle tranken und aßen im überfluß um diesen Tag zu feiern. Die Stimmung war ausgelassen und es wurden Geschichten ausgetauscht. Jedoch brannten den Bewohner eine Frage auf der Zunge. Einer nahm sich den Mut und fragte “Also, wollt ihr uns verraten was da alles los war? Wir würden gerne davon wissen.”. Die Gruppe schweigte erst ein wenig. Es war nicht die angenehmste Erinnerung die sie jetzt besaßen, um nicht zu sagen eine ziemliche grauenvolle. Dann fing Necia an zu erzählen und die stimmten ein. Sie verschwiegen den Bewohner jedoch, wie gestört Dogan war und dass er seine Opfer folterte. Als die Bewohner beschlossen den Unterschlupf zu durchsuchen um sich selber davon zu überzeugen versuchte Variel sie davon abzubringen. “Da gibt es nichts zu sehen. Die Höhle ist eingestürtzt und niemand kann da rein. Viel gibt es da eh nicht zu sehen.” Die Bewohner glaubten Variel. Danach stoßten alle auf die Toten an um sie zu ehren. Der weitere Abend wurde weiter getrunken und gefeiert.
Als alle Müde wurden, gingen sie zu Bett. Ava fesselte wieder Variel, ohne dass die anderen davon was bemerkten. Die Nacht verlief ruhig. Variel hatte nur wieder einen seiner Träume. Das rotäugige Wesen streichelte über seine gefesselten Hände. “Nah du. Wie war es? Du hast es mit deinen eigenen Händen gemacht. Den Untertan hast du mit deinen eigenen Händen getötet. Denkst du wirklich noch ich bin derjenige, der dich böse macht? Ich bin nur das was dein Unterbewusstsein will. Ich gebe dir nur die Macht die du brauchst.”, sagte das Wesen und grinste sehr breit, als ob er jetzt einem guten Freund nahe ist. Variel wehrte sich gegen die Berührungen. Jedoch fragte er das was er unbedingt wissen wollte. “Sind denn noch alle am Leben?”. Die Frage brachte den Rotäugigen Semimagor etwas aus dem Kontext. “Sie sind noch da.” Variel war sprachlos. Lebte sie noch? Der Semimagor ging Richtung tür und verschwand durch sie. Variel wachte auf, löste seine Fesseln und machte einen beruhigungssparziergang.
Am nächsten Morgen machte sich die Gruppe fertig und ging zum Ältesten. Er hielt sich den Kopf. “So trinkfest bin ich wohl nicht mehr.” sagte er mit seiner rauchigen Stimme, die diesmal etwas kratzig klang. “Ich habe gute Neuigkeiten, das Schiff ist an der Küste, es war unversehrt und einen Kapitän habt ihr da auch.” Dann nahm der Älteste einen großen Zug aus seiner Pfeiffe. Variel war etwas interessiert daran. “Was ist das für ein Zeug das sie da rauchen?”. “Das ist schönes Kraut. Es beruhigt die Nerven. Es ist Tenguluno. Willste was davon” grinste ihn der Alte an. “Ich glaub später hätte ich gerne was.”. “Ich besorg was für dich”. Danach fragte die Gruppe nach dem alten Tempel. Der Älteste erzählte nur davon, das der schon sehr lange da ist und einer alten Religion angehört oder einem alten Stamm. Der Tempel ist heilig, aber er scheint auch seine Geheimnisse zu haben. Denn jeder der versucht in den Tempel zu gehen, kommt kurze zeit darauf aus dem selben Eingang heraus, egal wie die Person durch den Tempel schreitet. Dem wollte die Gruppe auf den Grund gehen und beschloss zu diesem Tempel zu gehen. Als sie da ankamen, sahen sie ein altes Gebäude aus Stein, das mit viel grün bedeckt war. Es sah sehr verlassen aus. Am Eingang des Tempel war ein Altar zu sehen und an den Wänden waren Malereien zu sehen. Sie bildeten einige Menschen ab die eine leuchtende Armschiene oder einen Gürtel anbeteten. Weiter sah man wie die Leute Bäume ausreißten und sie schienen so einen Gürtel zu tragen. Die Gruppe beschloss in den Tempel zu gehen. Nach paar Minuten gelangen sie an einen Kreuzung. Necia bemerkte Illusionsmagie an dieser Kreuzung. Necia malte einen Pfeil auf den Boden und dann teilte sich die Gruppe auf, jeder nahm einen Gang. Nach paar Minuten traf jeder wieder auf so eine Kreuzung. Es waren keine Pfeile auf dem Boden zu sehen. Jeder ging seine Wege und Necia traf auf eine Kreuzung mit Pfeilen in jeder Richtung. Die konnte nicht sein, sie hat bis jetzt nur 2 Pfeile gezeichnet. Die anderen trafen auf keine Pfeile. Necia ging einen zufälligen Gang weiter und kam am Eingang wieder raus. Die anderen traffen sich alle an einer Kreuzung. Sie gingen zusammen einen Gang weiter und kamen auch am Eingang raus. Da sie nicht die Zeit und anscheinend auch nicht die Fähigkeiten hatten um diese Rätsel zu lösen. Aber am Altar fiel Necia etwas magisches auf. Sie schauten nach und Shiyoh bemerkte am Fuße des Altars eine auffälligen Stein. Variel packte ihn und konnte den Stein entnehmen und es war ein Verstecktes Loch dort zu sehen. Variel entnahme dem Loch ein Gürtel und wollte diesen schon anziehen, aber Ava bemerkte das dieser Gürtel wohl nur eine begrenzte Zeit funktioneren würde. Variel steckte ihn ein und die Gruppe ging weiter Richtung Küste. Dort angekommen sahen sie das Schiff und jemanden der davor stand und etwas schnitzte. “Nah ihr Helden, da seid ihr ja. Nochmal vielen Dank für alles. Mein Name ist Frank und ich geleitet euch nach Tika.” Frank war ein Mann mit einem dicken Braunen bart. Er war etwas älter und lächelte die Gruppe an. Jedoch sah man ihm an das er schon einiges miterlebt hatte. Die Gruppe stellte sich ihm vor und sie gingen auf das Schiff. Am Schiff quatschten sie ein bisschen. Die See war ruhig und das Wetter schön. Nach ca einer Stunde kamen sie an Tika an. Frank wartete am Schiff und die Gruppe ging los. Frank meinte es wäre das 5. oder 6. Haus. nach 30 Minuten kamen sie an die 5. Gabelung an. Es war eine kleine Holhütte mit kleinem Vorgarten. Ophira klopfte an der Tür. Nach paar Minuten sagte jemand ziemlich laut “Verschwindet von hier.”. “Sind sie Talon?” fragte Ophira. “Der Spinner ist ein Haus weiter. Und jetzt weg von Hier.” Die Gruppe ging von dem unfreundlichem Mann weg und ging zum nächsten Haus. Diese Hütte war größer und sie hatte einen schönen großen Garten mit viel Gemüse, Hühner und einer Kühe. Wieder klopfte Ophira an der Tür. Niemand antwortete. Variel guckte durch einer der Fenster und sah einen Ifrit dort sitzen. Der Ifrit bemerkte sofort Variel und schnauzte ihn an, “Was wollt ihr hier?”. “Wir hätten nur paar Fragen. Wir glauben sie können uns helfen. Es geht um das Schriftstück, dass sie in Feyal hinterlassen haben. Wir haben vielleicht auch etwas damit zu tun”, sagte Ava ihm. der Ifrit zögerte, machte dann die Tür auf und fragte “Und wieso sollte ich euch helfen? Was habe ich denn davon?”. Talon war ein großer kräftiger Ifrit. Seine Hörner waren ziemlich Dick und leicht nach vorne gebogen, ähnlich wie bei einem Steinbock Er trug viel Schmuck und obwohl er nicht gerade freundlich schaute sah man, dass er sonst ein Ifrit ist der viel lächelt. Die Gruppe deutete auf ihre nicht vorhandenen Schatten. Talon dachte sich dazu nur, was für komische Gestalten. Ophira ging ihm etwas entgegen und sagte etwas Verführerisch “Naja, vielleicht kann ich dir eine Gefallen tun?” und zwinkerte ihm zu. Talon wusste worauf sie hinaus wollte. “Wenn man hier etwas Gartenarbeit macht, könnte der Rücken eine gute Massage vertragen. Wie wäre es mit einer guten Massage während wir reden?”. “Aber gerne doch”.
Während Ophira den Rücken von Talon massierte, redeten sie miteinander.
Zuerst fragte die Gruppe nach dem Schriftstück. Was ihn dazu veranlasst hat. Talon widerstrebte es darüber zu reden. Aber irgendwie hatte er das Gefühl er konnte der Gruppe trauen, außerdem lenkte ihn die Massage etwas ab. “Wisst ihr, ich war nich immer der, der vor euch sitzt. Früher war ich kein Ifrit. Ich war ein ganz normaler Mann. Ich hatte ein gutes Leben. Mit meiner Frau lebte ich glücklich auf dem Land. Nicht so viele Menschen wie es jetzt gibt und vor allem nicht diese Magie. Diese Spielchen mit der Natur können nichts gutes heißen.”. Ava fragte nach, “Wie? Was soll das heißen? Von wo kommst du?”. Talon schüttelte leicht den Kopf. Er wollte eigentlich nicht viel preis geben. Würde diese Massage nur nicht so gut tun. “Naja, ich lebte vor längerer Zeit. Da gab es Magie noch nicht. Und magische Wesen waren auch keine zu sehen. Es ist schwer zu sagen, aber ich lebte vor 500 Jahren glaube ich. Nördlich der Berge. Irgendwann war ich bei schlechten Wetter auf dem Weg nach hause. Da hörte ich ein toben und kurz darauf… Mich hat wohl eine Steinlawine erwischt. Ich hätte nicht den Weg am Berg entlang nehmen sollen.”. “Was ist dann passiert? Das was im Schriftstück stand?”, wollte die Gruppe wissen. “Hm, ja, genau. Es ist schwer zu erklären. Ich hatte das Gefühl, das ich in einer Zwischenwelt war. Tod, aber ich existierte noch. Und ich war nicht alleine. Es waren andere da, wie ich, die existierten. Ich konnte kaum etwas tun… etwas unternehmen. Ich hatte meine Erinnerungen aber alle noch. Und ich sah dann eine Minde. Ich weiß auch nicht wieso. Und dann… Ich sah etwas wie ein Licht. Ich wollte da unbedingt hin… Das nächste woran ich mich erinnere ist, dass ich aufgewacht bin. Mit diesem komischen Körper… Keine Ahnung wieso es ein Ifritkörper sein musste”. Talon wurde mit einem Schlag total unsympathisch für Necia. “Wissen sie denn wieso das passiert ist? Oder wer dafür verantwortlich ist? Oder irgendwas?” fragte die Gruppe nach. “Ich war schon in der Bibliothek in Feyal, um nach einer Antwort zu suchen. Viel habe ich nicht gefunden. Ich habe nach Schriften über das Leben nach dem Tod gesucht. Da gibt es ja eine Erklärung der Geläuterten. Sie erzählen ja etwas von dem Meer in das unsere Seelen verschwinden, wie ein Tropfen Wasser im Meer. Die guten kommen in sauberes Wasser, die Bösen in dreckiges. So hat sich das nicht angefühlt. Aber es gab ein Schriftstück, es war von jemandem namens Valgur glaub ich. Das war stimmte schon eher. Das Leben von mehreren in einem Gefäß gesammelt oder so.” Die Gruppe erkannte den Namen wieder. Es wurde in einem Schriftstück genannt, dass sie gelesen haben. Und zwar in dem von Ulrich. Valgur hat mit ihm an Theorien geforscht. “Haben sie nach Valgur gesucht?” fragte die Gruppe nach. “Nein. Ich hab mich einfach damit abgefunden. Bin hier hin gegangen, weil man mir gesagt hat, hier kann man noch ein schönes ruhiges Leben führen. Ich denke das ist die beste Entscheidung. Mit dem ganzen Quatsch, der draußen in der Welt vor sich geht will ich nichts zu tun haben.” Mehr Informationen konnten sie wohl nicht herausfinden, aber es war hiflreich. Ava war dem Ifrit dankbar und bot ihm ihre Hilfe an. “Kann ich noch was für sie tun? Ich könnte meine Gottheit eine Frage stellen die sie mir beantwortet. Soll ich für sie ein Frage stellen?”. “Mit Gottheiten reden. Pah, diese Welt wird noch aus den Fugen geraten… Aber ich glaube eine Sache würde mir da einfallen. Ist es gut für mich hier mein Leben zu führen? Oder sollte ich doch los ziehen und nach Antworten suchen?” Ava nickte, erwähnte dass sie eine Weile brauch und ging raus. Die Gruppe folgte ihr heraus und ließen Ophira und den Ifrit allein in der Hütte. Ava führte ihr Ritual durch und die anderen unterhielten sich etwas und überlegten was als nächstes zu tun ist. Nach einer Stunde ging Ava wieder zum Ifrit um ihm zu sagen, dass er ein gutes Leben hier haben wird. Der Ifrit grinste und merkte nur an, dass hat er sich eh schon gedacht. Früher wusste jeder was gut für ihn ist. Die Gruppe beschloss wieder nach Feyal zu gehen, um mögliche Hinweise über Valgur zu finden, bevor sie weiter nach Tekapi reisen, denn tekapi lag auf Ferius. Sie verabschiedeten sich alle von Talon und gingen zum Schiff. Da wartete schon Frank auf sie. Sie segelten nach Tuka und verbrachten dort die Nacht.

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Zer0PunchMan

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