Savahra

Die zurückkehrenden Seelen

Hüter des Gleichgewichts, Valgurs Befragung, Seelen

Es war ruhig in der Festung. Shiyoh ging nach oben zu Variel und durchsuchte ebenfalls das Schlafgemach. Sie sah eine gute verschlossene Kommode. ‘Da müsste etwas interessantes drinn sein’ dachte sie sich und machte sich ans Werk, die Kommode zu öffnen. Es dauerte nicht lang, bis das Schloss einen Klicklaute von sich gab. Shiyoh öffnete die Kommode leicht. Ein plötzlicher Knall durchfuhr den Raum, einige Flaschen Wein zersplitterten. Eine Druckwelle verbreitete sich. Shiyohs Kopf dröhnte, sie hörte nur noch ein piepen. Ihr war schwindelig und sie konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Sie sah rüber zu Variel. Verschwommen sah sie seine Gestalt auf dem Boden liegen. Nach paar Sekunden sprang die Tür auf. Es kamen alle zu ihr gelaufen, bis auf Balgur, Ophira und Evelynn. Grizulick fragte sie, ob alles ok sei. Shiyoh hörte jedoch kein Wort. Grizulick versuchte sie zu schütteln, in der Hoffnung es wird besser. Ava währenddessen versuchte schnell Variel zu heilen. Nach ein paar Heilzaubern stand er wieder auf seinen Beinen. Auch Shiyohs Gehör schien wieder zurückzukehren. Als sich die Aufregung etwas legte, sahen sich alle die Kommode an. Sie war voll mit Gold. Diego schätzte es auf ungefähr 200.000 Gold. Froh über so viel Gold schlug Necia vor es gerecht aufzuteilen, jeder kriegt 1/10 davon. Diego hielt das für keine gute Idee. Er wollte für die Hüter die Häflte haben. Er war der Meinung, eine Einzelne Person brauch nicht so viel Gold. Seine Organisation könnte das gut verwenden für spätere Missionen. Es kam fast zu einem Streit zwischen Necia, Variel und Diego. Ava versuchte diesen zu schlichten. Die Verteilung des Goldes haben sie dann auf später verschoben. Sie durchsuchten den Rest der Festung und fanden einige wertvolle Gegenstände und paar magische Gegenstände. Evelynn fand heraus, dass die Steine im Labor Seelengefäße waren, und das wahrscheinlich die gestohlen Seelen dort eingepflanzt sind. Nachdem sie fertig damit waren, alles durchzugucken, beschloss die Gruppe mit Diego und Evelynn zu den Hütern zu reisen, denn die zwei boten der Gruppe Hilfe an um ihre Schatten wieder zu erlangen. Evelynn zauberte mit Hilfe einer Schriftrolle einen Teleportationskreis, durch den alle gingen.
Mit all den gefundenen Sachen im Gepäck tauchten sie plötzlich in einer großen Halle auf. Am Boden waren viele Teleportationskreise zu sehen. Diego unterhielt sich schon mit einer Person. Anscheinend ging es um einen Trainigskampf, des Engels. Von Diego erfuhr die Gruppe, dass der Engel momentan die Anführerin der Hüter ist. Außerdem würde sie gleich kommen um mit der Gruppe zu reden. Skeptisch wartete die Gruppe auf den Engel. Nach 10 Minuten schwang das einizge Tor in der Halle auf und es kam eine Frau mit Engelsflügeln und einem Heiligenschein durch. Sie wurde von zwei Personen in Roben begleitet. Sie ging direkt auf die Gruppe zu. Jeder merkte, dass eine Aura von dieser Frau ausging und dass diese Aura jeden mit einer Kraft erfüllte. Plötzlich hatte jeder in der Gruppe das Gefühl, dass er Valgur alleine hätte besiegen können. Die Engelähnliche Gestalt stoptte vor der Gruppe und lächelte sie an. “Hey. Wie ich erfahren habt, habt ihr diesen Valgur erledigt? Gute Arbeit. Ihr scheint sehr fähig zu sein. Wir waren auch schon auf seiner Spur. Ich danke auch dafür.” Im weiteren Gespräch stellte sich heraus, dass diese Frau die derzeitige Anführerin der Hüter ist und Iofiel heißt und “Engel” sozusagen ihr Titel ist. Sie und die Gruppe einigten sich darauf, dass das Gold, das bei Valgur gefunden wurde, auf genau die Hälfte aufgeteilt werden soll. Die Gegenstände, die in der Festung gefunden wurden, durfte die Gruppe behalten. Außerdem bot der Engel die Hilfe der Hüter an um Valgur zu verhören und allen den Schatten wieder zurück zu geben. Desweiteren darf die Gruppe die Festung von Valgur beschlagnahmen, unter der Bedingung, dass ein Teleportationskreis für die Hüter dort gezaubert wird. Auch bot sie der Gruppe an, den Hütern des Gleichgewichts beizutreten. Die nächsten Tage dürfen alle auch in dem Hütergebäude nächtigen und dort auch Essen. Am Ende des Gesprächs verabschiedete sich der Engel mit einem Lächeln und ging.
Einer der Hüter führte sie zu ihren Schlafzimmern. Sie teilten das Gold auf und ruhten sich etwas aus. Einige erkundeten das Gelände der Hüter. Abends begann das Verhör von Valgur. Daran nahmen alle Teil.
Nachdem Verhör sprach Diego kurz mit den zwei Verhörern. Danach kam er zur Gruppe und teilte ihnen mit, dass sie wohl in der Nacht anfangen werden die Seelen wieder zu ihren rechtmäßigen Körpern zu schicken. Das hörte sich nach einem Grund zum feiern an. Also beschlossen alle in eine Kneipe zu gehen. Dort angekommen wurde nur das beste vom besten bestellt. Genug Gold hatten sie ja und der Abschluss der schweren Reise soll ja gefeiert werden. Sie aßen etwas, tranken und redeten über die vergangen Tage. Sie blickten auf eine schwierige Zeit mit vielen Entscheidungen. Einige waren gut, einige schlecht. Letztenendes führten all diese Entscheidungen zu diesem Moment. Nach einigen Minuten merkte Shiyoh wie ihr etwas schwindelig wurde. Ihr Kopf fing an zu schmerzen. Sie konnte sich kaum auf ihrem Stuhl halten. Es fühlte sich an als würde ihr Kopf platzen. Der Schmerz wurde immer doller und sie musste fast Schreien, dich dann fing er an zu verfliegen. Alle am Tisch sahen sie mit weit aufgerissenen Augen an. “Shiyoh, ist alles ok bei dir? Du blutest aus der Nase… warte mal” sagte Grizulick und deutete dann auf den Boden um Shiyoh “Dein Schatten… Er ist da!”. Grizulick nahm Shiyoh in den Arm. Akio wurde so euphorisch als er den Schatten sah und schmieß das Gold durch die Taverne zum Wirten und schrie dabei “Heute geht alles auf mich. Sauft was das Zeug hält!”. Die Taverne brach in ein riesen Jubel aus. Der Wirt füllte ein Bier nach dem anderen auf und alle tranken und aßen als gäbe es keinen Morgen. Die Stimmung schaukelte sich immer höher. Einige Barden fingen an zu singen und Tische wurden zur Seite gerückt damit die Leute Platz zum tanzen hatten. Fremde Leute tranken auf die Schattenlose Gruppe und brachten die ehrenvollsten Troste aus die ihnen eingefallen sind. Shiyoh ging kurz sich erleichtern. In der Zeit schaute sich Girzulick um. Er sah die Leute mit denen er seit einigen Wochen gereist ist an, wie sie glücklich am Feiern waren. Zufrieden damit, dass sie erfolgreich mit ihrem Vorhaben waren und dass dieses Erlebnis sie etwas zusammen gebracht hat, vor allem näher zu Shiyoh. Als er die Gedanken schweifen gelassen hat, überkam ihn eine Übelkeit. Ihm wurde ganz Schwindelig und seine Sicht verdunkelte sich. Er stützte sich gerade so vom Tisch ab, sodass er nicht zu Boden fiel. Sein Kopf schmerzte immer stärker, bis es nach kurzer Zeit wieder nachlies. Er schaute wieder hoch und merkte Blut an seinem Schabel, dass aus dem Nasenloch kam. Auf dem Boden sah er, wie sein Schatten seine Bewegungen nachahmte. Shiyoh kam zurück und schaute in Grizulicks freudiges Gesicht. Danach bermerkte sie seinen Schatten und lief in seine Arme. Akio sah dies aus dem Augenwinkel, griff nochmal in seine Goldbörse und schmieß das Gold Richtung Wirten “Auf Grizulick!”. Grizulick forderte Shiyoh zu einem Tanz auf, den sie sehr begrüßte. Die Barden stimmten ein Freudenlied nach dem anderen und keiner saß mehr auf seinem Stuhl. Ophira hat sich mittlerweile einen Schönling rausgesucht, den sie um ihren Finger wickelte und einen regen Speichelaustausch vollführte. Während sie sich wild küssten, bekam Ophira Kopfschmerzen. Sie stoppte. Der Schönling fragte nach, ob alles gut sei. Ophira hörte dies nicht mehr, denn der Schmerz in ihrem Kopf wurde immer stärker und pochte. Sie kniff die Augen zusammen und biss auf ihre Zähne. Der Schönling sah Blut aus ihrer Nase laufen und ging schnell los ein Tuch holen. Als der Schmerz nachlies öffnete Ophira wieder ihre Augen und sah ihren Schatten vor sich. Voller freude darüber ging sie rum und nahm alle in die Arme. Akio griff nochmal in seinen Beutel “Auf Ophira!” und schmieß wieder den Wirten mit Gold zu. Der Wirt wusste nicht ob er das gut oder schlecht finden sollte. Er fluchte etwas vor sich hin und servierte weitere Biere. Balgur und Variel führten innige Disskusionen. Womit sie ihr Gespräch anfingen wussten sie nicht mehr, aber jetzt unterhielten sie sich über Götter und die Welt wie sie jetzt ist. Mitten im Gespräch ließ Balgur seinen Krug Wolkenbräu fallen, weil ein plötzlicher Schmerz durch sein Kopf zog. Variel stütze ihn. Balgur wäre fast zu Boden gefallen. Ihm war schwarz vor Augen und der Schmerz dröhnte. Nach einigen Sekunden ließ er nach. Auch er hatte nun seinen Schatten wieder und wieder sah man Goldmünzen durch die Tavernen fliegen. Kurz darauf sah man den fröhlichen Akio an der Wand lehnend, mit schmerzverzerrtem Gesicht. Nun war er an der Reihe und sein Schatten kehrte auch zurück. Kaum war der Schmerz verflogen, flogen die nächsten Münzen durch die Taverne. Mittlerweile war es schon sehr spät. Dennoch waren noch viele Gäste in der Taverne. Viele tanzten noch und tranken. Es war laut und es wurde viel gesungen. Ava war schon etwas angeheitert und sie tanzte mit Akio eine Runde. Nachdem Tanz gab die sonst so schüchterne Ava dem Ifrit einen Kuss auf die Wange, kicherte und tanzte davon. In so guter Laune hatte man sie selten gesehn. Akio war verblüfft. Ava ging in eine ruhigere Ecke, da ihr etwas schwindelig wurde. Ein Schmerz breitete sich in ihrem Kopf aus. Das was sie durch ihre Augen sah, schien so, als würde sie durch ein Fenster gucken. Sie entfernte sich von diesem Fenster. Drum herum war komplette Dunkelheit. Sie flog vom Fenster Weg, als würde sie Fallen. Das Fenster wurde immer kleiner und kleiner, bis alles nur Dunkel war. Ihre Gedanken waren wirr, keinen einzigen konnte sie fassen. Es war so, als wäre sie, Ava, nicht mehr da. Ophira sah wie Ava in der Ecke zusammen brach. Sie rannte zu ihr. Sie wollte ihr beistehen bei dem Schmerz. Doch Ava schien irgendwie leiner zu werden. Zuerst dachte Ophira sie sei betrunken. Doch ihre Augen trügten sie nicht. Ava schrumpfte und sie bekam Ohren die wie die einer Katze oder eines Fuches aussahen. Ihr Haar verfärbte sich weiß und ihre Haut nahm etwas Farbe an. Geschockt von dem was da passierte konnte Ophira kein Wort herausbringen. Ava hatte nun die Gestalt eines Kindes mit weißen Haaren und Fuchsohren. Ophira starrte erstmal nur. Die Gestalt bewegte sich und schaute nun Ophira an. Ophira fragte “Ava?” und wollte sie berühren um sicher zu gehen, dass es keine Illusion ist. Doch die Gestalt wich von Ophira weg. Kurz darauf verwandelte sie sich in einen weißen kleinen Fuchs und lief aus der Taverne raus. Ophira musste sich kurz sammeln und lief dann zu Variel und Akio, die sich etwas unterhielten. Sie erzählte denen, dass Ava sich gerade in einen kleinen weißen Fuchs verwandelt hat. Akio lief aus der Taverne um nach ihr zu suchen. Die anderen bekamen davon nicht viel mit. Die Taverne wurde langsam etwas leerer. Ophira versuchte den anderen zu erklären was sie gesehn hat, jedoch glaubte ihr keiner so wirklich. Necia saß am Tisch und ließ ihren Blick durch die Taverne schweifen. Sie ließ das Bild auf sich wirken. Zufrieden sah sie die Gruppe an mit der sie gereist ist. Ihre Sicht wurde auf einmal dunkler. Sie spürte einen dumpfen Schmerz im Kopf. Sie verlor die Kontrolle über ihren Körper. Alles was sie sah wirkte wie durch ein Fenster geschaut. Sie entfernte sich vom Fenster. Dunkelheit umschloß sie. Es wurde alles kleiner, dunkler, leiser. Bis nichts mehr da war. Nicht mal ein Gedanke. Grizulick, Balgur, Shiyoh, Ophira und Variel standen um Necia herum. Sie sahen zu wie Necias Haar sich von Rot in ein dunkles Braun färbte. Ihre Figur wurde schmaler und ihre Ohren wurden spitz. Ihr Schatten war nun auch zu sehen. ‘Necia’ stand nun langsam auf und schaute die Gruppe an. Ihr Gesicht sah auch ganz anders aus. Nach kurzem Schweigen sagte sie “Sie war wohl nicht stark genug.”. Verblüfft schaute die Gruppe sie an. “Wer bist du?” fragte Variel. “”/characters/yleia-ancoron" class=“wiki-content-link”>Yleia" antwortete sie. Ein längeres schweigen breitete sich aus. Im Hinterkopf hatte jeder die Information, dass eine starke Seele den Körper übernehmen könnte. Die war wohl bei Necia der Fall gewesen. Variel kriegte nun leichte Angst. Was ist wenn er es auch nicht schafft? Mittlerweile war es auch schon sehr spät. Die Morgensonne kroch langsam aus dem Horizont hervor. Die Stimmung war nun etwas ruhiger. Niemand wusste so recht wie er mit der Situation umgehen sollte. Balgur schlief an der Theke ein. Der Rest wurde auch schon ziemlich müde. Bis auf Balgur gingen alle Richtung Hütergelände. Variel war schon sehr angetrunken. Auf dem Weg sagte er nochmal allen, dass es Spaß gemacht hat mit ihnen zu reisen und das er für sich neue Freunde gefunden hat. Die anderen bestätigten dies. Taumelnt ging Variel den Weg entlang. Er geriet ins straucheln und stolperte. Er blieb auf dem Boden liegen. Langsam gingen Yleia und Grizulick hin um Variel wieder auf zu helfen. Variel merkte nur wie sein Kopf weh tat. Er schaute durch ein Fenster, von dem er sich immer weiter entfernte. Neben dem Fenster stand Glutauge. Entsetzt schaute Glutauge zu Variel und lief ihm hinter her. Variel konnte nich dagegen ankämpfen sich von ihm zu entfernen. Es fühlte sich an als würde er fallen. Glutauge streckte seine Hand nach ihm aus. Variel versuchte nach der Hand zu greifen. Kurz berührten sich die Fingerspitzen, doch sie entglitten aneinander. Variel fiel und fiel bis Glutauge nicht mehr zu sehen war und alles schwarz wurde. Grizulick und Yleia, die dachten Variel sei nur betrunken und läge deswegen auf dem Boden, merkten nun wie Variels Haare aus fielen. Seine Haut färbte sich blau und ihm wuchs ein dunkler voller Bart. Etwas überrascht und auch geschockt von dem Anblick hielten sie inne. Die blaue Gestalt richtete sich auf und schauten zu Boden. “Ich hätte es ihm gegönnt. Schade”, sagte er.

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Zer0PunchMan

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